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Archive for Februar 2012

Feministisches Rumgeheul 1

Posted by Clochard - 20. Februar 2012

Ich beschäftige mich nun schon so lange mit Feminismus, daß ich oft der aufrichtigen Überzeugung bin mich könnte nichts mehr überraschen, das aus dieser Ecke kommt.

Aber es gibt so Tage, Tage wie dieser, wo man immer wieder mal seine eigenen Grenzen aufgezeigt bekommt.

Über einen Link eines Freundes wurde ich auf diese Seite aufmerksam gemacht :

http://www.familienernaehrerin.de/

Auf dieser Seite findet sich erbärmliches Rumgeheul von weiblichen Weicheiern, über das man nichteinmal mehr lachen kann.

Originalzitat :

Arbeits- und Lebensbedingungen von Familienernährerinnen

Immer mehr Frauen sind Hauptverdienerinnen. Aber Frauen sind unter ganz anderen Bedingungen die Familienernährerin als dies Männern möglich ist. Fünf Facts geben Aufschluss über die Arbeits- und Lebensbedingungen von „Familienernährerinnen“.

1. Viele Frauen werden unfreiwillig zu Familienernährerinnen
2. Nicht nur hochqualifizierte Frauen werden zu Familienernährerinnen.
3. Viele Familienernährerinnen verdienen keinen Familienlohn.
4. In der Regel übernimmt der Partner nicht in Gänze die Hausarbeit.
5. Für Familienernährerinnen gilt, was für viele Frauen hierzulande gilt: Unsichere und prekäre Jobs.

 

Ich meine was für lächerliche, ja widerwärtige Witzfiguren sind das eigentlich ?

Die o.g. Punkte sind für Männer seit Ewigkeiten eine Selbstverständlichkeit, eine Bürde die sie ohne zu murren tragen. Ich frage mich was für eine Art Natterngezücht an Frauen wir hier in unserem Kulturkreis an unserem Busen nähren ?? Und ich muss es an unserem Kulturkreis festmachen, der in etwa Europa, die USA, Kanada und dann vielleicht noch Australien und Neuseeland umfasst. Mein Beruf bringt mich in aller Herren Länder, aber eine derartig unverschämte, prinzessinenhafte Anspruchshaltung von Frauen habe ich mit Ausnahme der o.g. Länder in keinem anderen Gebiet der Erde erlebt.

Es ist auch klar, woher das kommt. Die von sonstigen Verpflichtungen, insbesondere der Erwerbsarbeit freigestellte Frau ist ein vergleichsweise junges geschichtliches Phänomen. Erst im 19.Jahrhundert entwickelte sich im aufstrebenden Bürgertum nach dem Vorbild des Adels die Hausfrau als Statussymbol nach dem Motto : Ich kann es mir leisten, daß meine Frau nicht arbeiten muss.

Während in unserem deutschen Sprachraum wenigstens noch ein paar Ansprüche an die zu Hause bleibende Frau gestellt wurden (Haushalt und Kindererziehung wurden bewertet) so war das System in England und Frankreich noch pervertierter, als es dort noch mehr erstrebenswert war, die Ehefrau durch Einstellung von entsprechendem Personal überhaupt von aller Arbeit zu befreien. Was diesen Ländern jedoch fehlte war die durch den Nationalsozialismus durchgeführte mutterkultartige Überhöhung der Frau. . Hartnäckig hält sich das bis heute in den Köpfen, grob umschreibbar etwa mit :“Mit der Geburt eines Kindes ist die Gesamtverpflichtung einer Frau für ein ganzes Leben erfüllt.“

In anderne Kulturen sieht das ganz anders aus, so kämpften etwa in Stalingrad russische Frauen Seite an Seite mit den Männern um die Deutschen aus der Stadt zu  vertreiben

Leider, so muss man konstatieren, trägt Hollywood seinen unrühmlichen Teil dazu bei die gegenleistungslose Anspruchshaltung nordamerikanischer Prägung bis in die entferntesten Winkel der Erde zu tragen.

Aufgrund dieser „Zumutung“ werden auf besagter Website doch tatsächlich besondere politische Programme gefordert.

Und wenn ich an dieser Stelle schreibe : „Geht´s noch ?!“, dann nur deswegen, weil ich die sonstigen Flüche, zu der mich diese Website animiert besser für mich behalte.

Es sind Anlässe wie diese, wo es mir persönlich ganz besonders schwer fällt nicht zum Frauenhasser zu mutieren, indem ich mir immer und immer wieder vorsage :

„Es sind nicht alle so, es sind nicht alle so, es sind nicht alle so…………………………………………..“

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Austropop – Handverlesen

Posted by Clochard - 16. Februar 2012

Heute : Welterfolge

Ja, auch wenn man es heute nicht für möglich hält, aber es gab dennoch einige sehr beachtliche Einzelerfolge von Austropopern.

Der erste, wenn er auch nicht zum Austropop im engeren Sinn gezählt werden kann, mit einem Nummer 1 Hit in den USA :

Anton Karas

 

Ein weiterer, hierzulande sogar vergleichsweise unbekannter Künstler ist Kurt Hauenstein. Das liegt vor allem daran, dass er dem hiesigen Musikbusiness niemals in den Hintern gekrochen ist. Was ihn mit seinem Projekt Supermax dennoch zu einem Großen macht ? Er trat Anfang der 80er Jahre als erste westliche Popgruppe im Ostblock auf Bühnen und sogar im Fernsehen auf. Weiters trat er wenig später in Südafrika auf, als erste weisse Band ohne Trennvorhang zwischen den schwarzen Background Sängerinnen und dem weissen Rest der Band. Ein weiterer Coup gelang ihm 1983 als er als erste Band mit auch weissen Musikern beim berühmten Reggaesunsplash-Festival in Montego Bay auftreten durfte.

 

Inzwischen schon fast in Vergessenheit geraten sind Waterloo&Robinson. Zu den beiden habe ich sogar eine vergleichsweise persönliche Beziehung, da ich sie als Kind persönlich kennenlernen durfte, weil die Tochter meiner Taufpatin mit Waterloo laiiert war. Ihr Hit „Hollywood“ schaffte es in Brasilien auf Platz 1.

 

Fehlen darf in dieser Aufzählung auch einer nicht : Falco

Sein erster internationaler Erfolg, in 8 Ländern auf Platz 1 aber auch erfolgreich in den USA, Kanada und Australien.

 

Reinhold Bilgeri, ein Vorarlberger Künstler schaffte es 1981 mit Vido Life an die Spitze der brasilianischen und argentinischen Charts :

 

In Folge reüssierten Opus mit ihrem Hit Live is Life, der sogar heute noch ein eingängiger Ohrwurm ist :

 

Und schon wieder Falco, diesmal noch erfolgreicher. Rock me Amadeus war das erste und einzige deutschsprachige Lied, das es bisher an die Spitze der Charts in den USA schaffte, daneben auch noch Platz 1 in UK und vielen weiteren Ländern.

 

Es sollte einige Zeit vergehen, bis sich ein österreichischer Austropoper wieder international etablieren konnte : Im Jahr 2000 erreichte DJ Ötzi mit seiner Cover-Version von Hey Baby unter anderem Platz 1 in UK und Australien.

 

 

Mal sehen wie es weitergeht.

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14.Februar-Valentinstagsboykott

Posted by Clochard - 14. Februar 2012

Es gibt viele gute Gründe den Valentinstag zu boykottieren.

Einer davon ist die Geschichte wie es eigentlich dazu kam, wie und warum der Valentinstag gefeiert wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag

Wie man lesen kann, ist der Valentinstag in unserem Kulturkreis nie das gewesen, was er heute darzustellen versucht. Er wurde in seiner heutigen Form nach dem zweiten Weltkrieg aus dem amerikanisch-/englischen Kulturkreis zu uns eingeführt.

Dort hat der Valentinstag ganz perfide Formen angenommen, Männer in den USA sehen sich oftmals gesellschaftlich genötigt an diesem Tag gar Diamanten u.ä. zu schenken.

Das brauchen wir bei uns nicht.

Romantik, und das ist es was uns die Werbeindustrie im Zusammenhang mit dem Valentinstag suggerieren will, weist einige ganz bestimmte Momente auf u.a. :

Romantik ist spontan und unerwartet,

Romantik ist freiwillig und

Romantik beruht auf Gegenseitigkeit.

Die „Romantik“ des Valentinstags hat nichts davon. Es ist simple Geschäftemacherei auf Kosten der Männer und von Vorteil für einige Frauen, die wahlweise dem gesellschaftlichen Druck (der bei uns am Valentinstag ohnehin nicht sehr stark ist) nicht standhalten können oder im schlimmeren Fall jede Gelegenheit wahrnehmen wollen vom eigenen Mann Geschenke zu erhalten.

 

Das Fazit : Ich habe überhaupt nichts dagegen meiner Freundin Aufmerksamkeiten zuteil werden zu lassen, und das schliesst auch das Kaufen von Blumen mit ein, aber

  • das tue ich wenn mir danach ist, und nicht wenn mir die Werbung suggeriert ich sollte das tun
  • ich tue das nicht wenn meine Freundin es von mir erwartet oder gar fordert
  • und ebenfalls nicht, wenn es nicht auf Gegenseitigkeit beruht

Damit man das auch mit voller Überzeugung vertreten kann, muss man folgende Einstellung verinnerlicht haben :

– deine Frau/Freundin muss für die Beziehung und die Tatsache, daß du in ihr verbleibst ebenso dankbar sein wie du

– nur die Tatsache einer Beziehung ist keinesfalls eine hinreichende Begründung für deine permanente Aufmerksamkeit ihr gegenüber, die muss sie sich verdienen, wie du selbst auch

– du bist als Wesen um nichts weniger einzigartig und bewundernswert als sie das ist

 

Wenn deine Freundin/Frau da nicht mitspielt kannd das 2 Gründe haben :

– sie ist mit Hollywoodschinken infiziert und damit eigentlich noch heilbar, weil sie mit dem Gedanken einer egalitären Beziehung eigentlich was anfangen kann, aber noch nie darüber nachgedacht hat

– sie ist eine unheilbare Goldgräberin und erwartet von dir ewige Dankbarkeit in Form von Zuwendungen aller Art für die Tatsache, dass sie sich mit so etwas wie dir überhaupt abgibt

Im ersten Fall besteht noch Hoffnung, im zweiten Fall schieß sie in den Wind. Der Valentinstag ist ein guter Tag dafür.

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Valentinstagsboykott

Posted by Clochard - 13. Februar 2012

Für heute nur eines, bevor es zu spät ist :

 

Etwas ausführlicher darüber dann morgen.

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Austropop – Handverlesen

Posted by Clochard - 10. Februar 2012

Heute : Nachdenkliches

Der Danzer Schurli. Vor noch nicht allzulanger Zeit von uns gegangen. Ewig schade.

 

Der Wolferl darf in dieser Auflistung nicht fehlen. Obdachlosigkeit, ein vorwiegend männliches Problem, ist nicht nur jetzt im Winter in unserem reichen Land eine Schande.

 

Ostbahnkurti über ein Standard-Männerschicksal.

 

Peter Cornelius, der in diesem Song zumindest schon ein Bewusstsein für dieses Standardschicksal erkennen lässt

 

 

Und dann STS, die zumindest gedanklich schon die Konsequenz ziehen :

 

Rainhard Fendrich. Das Lied nach wie vor brandaktuell ist unterlegt mit diversen Skandalen der jüngeren Vergangenheit.

 

Ludwig Hirsch, leider erst kürzlich von uns gegangen, hat sich oft mit den Schattenseiten des Daseins befasst.

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Feministisches Zahlenwerk II

Posted by Clochard - 7. Februar 2012

Stammleser dieses Blogs werden von mir schon öfter diesen Satz vernommen haben :
Es ist statistisch gesehen sicherer bei einer beliebigen Aussage einer Feministin eine Lüge zu unterstellen.

Heute nehmen wir uns einen Artikel von diestandard vor.

http://diestandard.at/1328162501556/Genitalverstuemmelung-155-Millionen-Frauen-leiden-unter-den-Folgen

Ich werde die Zahlen des Artikels mit dieser Quelle vergleichen :
http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs241/en/

Folgende Behauptungen werden dort aufgestellt :

„Laut dem UNO-Kinderhilfswerk UNICEF werden etwa drei Millionen weibliche Personen jährlich einer Genitalverstümmelung unterzogen.“

Der Vergleich macht sicher :
In Africa, about three million girls are at risk for FGM annually.

und weiter :

Weltweit leiden etwa 155 Millionen Frauen unter den Folgen von FGM.

der Vergleich :
About 140 million girls and women worldwide are living with the consequences of FGM. In Africa, about 92 million girls age 10 years and above are estimated to have undergone FGM.

Auch interessant zu erfahren, was alles unter diese Zahlen subsumiert wird :
Other: all other harmful procedures to the female genitalia for non-medical purposes, e.g. pricking, piercing, incising, scraping and cauterizing the genital area.

Aha, ein Genitalpiercing fällt also unter weibliche Genitalverstümmelung.

Um es vollkommen klar und unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen :
FGM in ihrer tatsächlichen Form ist ein barbarischer Brauch, der im 21. Jhdt. absolut nichts zu suichen hat und deswegen in aller Form zu bekämpfen ist.

Aber, und der Satz bewahrheitet sich immer wieder :
Eine Feministin lügt, wenn sie nur den Mund aufmacht.

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Ein uralter Traum – ein Atom sehen

Posted by Clochard - 7. Februar 2012

Heute mal etwas ganz Anderes.

Ich bin komplett aus dem Häuschen.

Die meisten Leser wussten das bestimmt schon länger, aber ich habe es erst gestern durch Zufall erfahren.

Ausgehend von dem Link eines Freundes auf diese Seite hier :

http://images.4channel.org/f/src/589217_scale_of_universe_enhanced.swf
die eigentlich für sich selbst gesehen schon absolut sehenswert und eine tolle Leistung ist habe ich erfahren, dass es schon möglich ist mit dem Rasterelektronenmikroskop tatsächlich Moleküle und Atome betrachten zu können.

Ich finde das wahnsinnig spannend. Ein Atom sehen !

Hier wird erklärt wie das funktioniert :
http://www.physik.uni-marburg.de/of/introduction/stm.html

Manchmal ist es einfach unfassbar, was männlicher Forschergeist hervorzubringen imstande ist.
Und ich kann auf meiner lebenslangen To-Do Liste einen Punkt hinzufügen. Irgendwann möchte ich selbst da durchschauen und ein Atom sehen.

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Das Rassenstatut der Grünen

Posted by Clochard - 6. Februar 2012

Dieses Statut wäre selbst in einem Kulturkreis, der nicht über unsere spezielle Geschichte verfügt und die political correctness zur Staatsideologie erklärt hat ein starkes Stück. Aber unter Berücksichtigung der o.g. Umstände lässt sich eingentlich nur schlussfolgern : Mit Männern darf man bei uns alles machen.

Die Höhepunkte aus dem Statut :
1) Jeder erste Listenplatz wird zwingend mit einer Frau besetzt danach verpflichtend jeder ungerade. Die geraden Listenplätze können mit Männern besetzt werden, müssen aber nicht.

2) Bei jeder Debatte spricht abwechselnd eine Frau und ein Mann. Gibt es keine Frau mehr, die etwas sagen will, darf auch kein Mann mehr sprechen.

3) Auf Antrag von 10 Frauen (Bundesebene) bzw. einer Frau (Landesebene und darunter) gibt es ein sog. Frauenvotum, d.h. alle Männer haben den Saal zu verlasssen und die Frauen reden alleine weiter.

Falls irgendjemand meint, das wäre ein Fake oder ein Jux, den muss ich enttäuschen. Das ist traurige Wirklichkeit in Deutschland, und bei den österreichischen Grünen zweifle ich nicht eine Sekunde daran, das diese ebensolches Umsetzen würden, sobald es politisch möglich und opportun wäre.

Wer sich in unserer gehirngewaschenen Zeit schwer tut, die unfassbare Ungerechtigkeit in diesem Dokument zu erkennnen, dem empfehle ich folgende Vorgangsweise :

1) Man versuche in dem Dokument die Worte Mann und Frau zu vertauschen und lese es dann nochmal, falls das nichts nutzt
2) Man versuche für Mann das Wort Neger und für Frau das Wort Weiße einzusetzen und lese dann nochmal, falls das noch immer nichts nützt,
3) versuche man in diesem Dokument das Wort Mann durch Jude und das Wort Frau durch Arier zu ersetzten.

Wer dann immer noch nichts merkt, dem fehlt jeglicher Sinn für Gerechtigkeit, oder er ist Feminist (was nüchtern betrachtet dann eigentlich wieder dasselbe ist)

http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/43/43470.satzungfrauenstatut.pdf

Übrigens hat auch Christian das heute als Thema, er bringt ein reales Beispiel aus dem Grünen Alltag.

http://allesevolution.wordpress.com/2012/02/06/frauenquote-in-den-parteien-am-beispiel-der-grunen/

Nachtrag : In diesem Zusammenhang darf ich auch diesen Link nicht vorenthalten.
Das sagt ein männliches Gründungsmitlgied der Grünen zum Thema :
http://www.pappa.com/politik/lr_gruen.htm

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Die österreichische Politikskandalsammlung Teil 3/2012

Posted by Clochard - 3. Februar 2012

Ein Inkognito beim Wiener Burschenschafterball anwesender Standardjournalist hat vom dort anwesenden FPÖ-Obmann H.C. Strache gehört, dass dieser auf dem WKR-Ball Attacken auf Burschenschafter-Buden mit den November-Pogromen 1938 verglichen und die FPÖ und die Ballbesucher als „neue Juden“ bezeichnet hat.

http://derstandard.at/1326504047903/STANDARD-Bericht-Strache-auf-WKR-Ball-Wir-sind-die-neuen-Juden

Das ist  natürlich ein Skandal.

Strache hat insofern recht, als es tatsächlich eine Art Ausgrenzungspolitik gibt, und seine Partei, die auf demokratischem Boden steht tatsächlich einem vergleichsweise hohen Grad von Anfeindung und Ausgrenzung ausgesetzt ist. Es müssen einem jetzt natürlich nicht die Tränen kommen. Ich mag weder Strache noch seine Partei, aber nüchtern betrachtet ist es so.

Auch traue ich dem Standard nicht über den Weg. Der Standard ist mehr oder weniger eine Parteizeitung der Grünen und durch und durch ideologisch verbrämt. Wer auf neutralen Journalismus und  Informationen Wert legt sollte den Standard meiden wie der Teufel das Weihwasser. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Berichterstattung hier richtig ist, so eine Behauptung zu erfinden traut sich der Standard (noch) nicht.

Dieser Vergleich ist aber absolut jenseitig.

Man könnte durchaus andere Beispiele in der Geschichte finden, wo eine Gruppe „normalen“ Anfeindungen ausgesetzt war, eine solche Aussage halte ich tatsächlich für Holocaustrelativierung.

An dieser Stelle möchte ich jedoch eine Brücke zu einem der Hauptthemen dieses Blogs schlagen.

Die in linken Kreisen wie eine Heilige hofierte Alice Schwarzer hat in ihrer „Karriere“ nicht nur einmal derartige Sager gebracht und die Situation der Frauen mit denen der Juden verglichen.

http://genderama.blogspot.com/2008/05/brne-preis-alice-schwarzer-vergleicht.html

http://genderama.blogspot.com/2008/05/brief-jdische-gemeinde-alice-schwarzer.html

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,551356,00.html

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_alice/

Während jedoch die dummlinke Schickeria den Strache-Sager (zu recht) schärfstens verurteilt, kriechte sie Schwarzer gleichzeitig in ihren feministischen Hintern.

Das sind gelebte Doppelstandards.

Nach wie vor ist es mir ein Rätsel, und ich halte es für eines der größten Husarenstücke der Geschichte, dass es eine tiefbraune Ideologie wie der Feminismus geschafft hat in der Linken Unterschlupf zu finden.

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Ist der Feminismus faschistisch ?

Posted by Clochard - 2. Februar 2012

Ich glaube niemand bezweifelt, daß die Frauenbewegung real existierende Benachteiligungen in der Vergangenheit auszubügeln hatte.

Dies geschah auch unter tatkräftiger Unterstützung und Mithilfe vieler Männer (und wäre ohne diese wohl niemals möglich gewesen).
Aber man muß sich schon die Frage stellen, wenn man den zeitgenössischen Feminismus in der westlichen Welt einer eingehenden Analyse unterzieht, wessen Gedankengut sich hier allmählich breitmacht.

Was ich  sehr oft feststelle ist eine Gleichsetzung des Wortes Faschismus mit der NS-Ideologie. Das ist ebenso falsch, wie die ständige Empörung der Dummlinken (im Gegensatz zur reflektierten Linken), wenn irgendjemand einen Vergleich zu einem Vorfall des 2.weltkriegs herstellt.Faschismus war weder eine Erfindung der Nazis,noch waren die Nazis dessen einzige Ausprägung.

Eine nach meiner Ansicht nach zutreffende Definition des Faschismus findet sich bei

Robert.O.Paxton – the anatomy of fascism :
Faschismus kann definiert werden als eine Form des politischen Verhaltens, das gekennzeichnet ist durch eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang, Demütigung oder Opferrolle(1) einer Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit(2), wobei eine massenbasierte Partei von entschlossenen nationalistischen Aktivisten in unbequemer, aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten(3) demokratische Freiheiten aufgibt(4) und mittels einer als erlösend verklärten Gewalt(5) und ohne ethische oder gesetzliche Beschränkungen(6) Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion(7) verfolgt.

1) eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang, Demütigung oder Opferrolle

Die Opferrolle ist ein geradenach bestimmendes Element des Feminismus in fast jedem Themengebiet. Nahezu überall wird die Frau im Feminismus als Opfer der Umstände dargestellt, als ein Wesen, dass eigentlich die Erde beherrschen müsste und würde, wäre da nicht das ominöse, allmächtige Patriarchat. Hand in Hand damit geht die Mär vom Niedergang. Der Niedergang des Garten Eden, also der Matriarchate, die irgendwann einmal in der Verangenheit bestanden haben sollen und die durch das pöhse Patriarchat abgelöst wurden. Im Übrigen lässt ein Blick auf manche heute existierende Matriarchate mit unmenschlichen Rahmenbedingungen einen unwillkürlich Erschaudern bei dem Gedanken die ganze Welt könnte so sein. Männer werden dort gehalten wie eine Herde Vieh. Wie jede Ideologie, insbesondere jede Totalitäre ist der Feminismus und seine Vertreter nahezu immun gegen jeglichen wissenschaftlichen Gegenbeweis des selbst vertretenen Unsinns. Das ist auch naheliegend, denn Feminismus ist ja keine Wissenschaft, sondern Ideologie und damit dient ein pseudo-wissenschaftlicher Unterbau des Feminismus einzig und allein dem Zweck der Stützung der Ideologie. Feministische „Wissenschaft“ hat nicht als Ziel die Erkenntnis der Wahrheit sondern die Unterfütterung der Weltanschaung mit pseudowissenschaftlicher Munition. Auch im Dritten Reich fanden sich Wissenschaftler, die eine biologische Minderwertigkeit der Juden „wissenschaftlich“ zu begründen suchten.

2) durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit

Dazu gibt es unzählige Beispiele. Ein paar davon seien hier angeführt.

Reinheit (damit Feministen unter sich bleiben und besonders nicht mit dem Feind kollaborieren), Stärke und Einheit :

– jede Penetration ist eine Vergewaltigung
– jede Feministin, die mit einem Mann schläft, ist eine Verräterin
– die Ehe ist eine unterdrückende Einrichtung des Patriarchats
– jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger
– die frau ist das geschlecht der zukunft, das degenerierte y-gen wird bald aussterben
– Buchtitel wie : „nur ein toter Mann ist ein guter Mann“, „Männer und andere Katastrophen“, „ein Mann ist wie ein Hund. wie erziehe ich ihn richtig ?“
– unzählige Einrichtungen – for women only.

3) in unbequemer, aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten

Eine echte Feministin verabscheut natürlich Alles, was unter den Begriff der traditionellen Eliten fällt, da Produkt des Patriarchats also von Männern, aber zur Zielerreichung ist eine Zusammenarbeit unumgänglich. Dazu gehören : Parlament, Demokratie, die UNO, die Wirtschaft, die Universitäten, die Schulen, die Wissenschaft, männliche linke Intellektuelle, die Kabarettszene, das Militär u.sw, u.s.f

All das gibt es bei Zielerreichung nicht mehr, aber auf dem Weg zum Ziel arbeitet man mit diesen Institutionen Hand in Hand bzw. korrumpiert und durchsetzt sie nach und nach.

4) demokratische Freiheiten aufgibt

Einige Beispiele :

– Gleichheitsgrundsatz : aufgeweicht. Männer darf man diskriminieren. ohne begründung, jederzeit.der Euphemismus dafür ist übrigens : „positive Diskriminierung“
-Freiheit des Eigentums : wir basteln bereits an einer feministischen Enteignungsvision : Quotenregelungen an der Spitze von Privatunternehmen
– Wahlrecht : Anläßlich des Wahlausganges der Grazer Wahl in Österreich wurde von den Grünen folgendes Modell gefordert :
erhalten Frauen von den Wählern nicht genügend Vorzugsstimmen, soll automatisch jede 2 stelle von einer Frau besetzt werden.
– Strafrecht: in Spanien wurde ein Gesetz erlassen, daß im Bereich des Strafrechts Männer für die exakt gleiche Tat schwerer bestraft als eine Frau
– Verfassung : in Österreich wurde von den Grünen eine „Männerstrafsteuer“ gefordert, also eine Steuer aufgrund des Geschlechts unabhängig vom Einkommen. Das letzte mal gab es so etwas im westlichen Kulturkreis tatsächlich unter den Nazis.
auch hier ließe sich weiter fortsetzen….

5) mittels einer als erlösend verklärten Gewalt

Ich zitiere Alice Schwarzer in EMMA anläßlich des Vorfalls, daß eine Frau in den Staaten ihrem Mann den Penis abgeschnitten hat:
Zitat:
„Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich.“
Ich spare mir (und dem Leser) weitere Belege, wie etwa die unfaßbaren Aussagen einer Andrea Dworkin, Valerie Solanas, Catharine MacKinnon und vielen anderen.

6) ohne ethische oder gesetzliche Beschränkungen

Die gesetzlichen Beschränkungen sind bereits größtenteils aufgehoben.(siehe auch die „positive diskriminierung in der Verfassung, jede Einschränkung rechtlicher Freiheiten ist erlaubt, um nicht näher ausgeführte „Nachteile“ von Frauen auszugleichen). die Ethischen haben wohl nie existiert.

7) Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion

Die äußere Expansion ist wohl offensichtlich.
Die innere Säuberung : ich führe exemplarisch zwei beispiele an : die Geschichte von Warren Farrell
die Geschichte von doris lessing

ad 8 ) ich weiß, im zitat gibt es kein 8, dennoch kann ich nicht umhin, einige weitere parallelen zu erwähnen :

  • -ein schwammiges Feindbild, den Nazis ähnlich : „Patriarchat“ ist in etwa so dumm wie das „Weltjudentum“ der Nazis
  • – totale Überwachung und Gleichschaltung : jedes totalitäre, faschistische regime installierte an allen wichtigen stellen Personen, die die völlige Durchdringung des Staates mit dem jeweiligen Gedankengut sicherstellten, ob sie nun Politoffiziere, Stasi, Securitate oder Gestapo hießen. Ähnlichkeiten mit Gleichstellungsbeauftragten sind weder unerwünscht, noch zufällig.
  • – die immerwiederkehrende Verbreitung von propagandistischen Lügen, solange bis jeder davon überzeugt ist. Die oft zitierte „Lohnschere“ ist so ein Beispiel, die häusliche Gewalt, oder auch hier
  • – die planmäßige Besetzung aller wichtigen Schaltstellen mit Gleichgesinnten : Universitäten, Rechtsprechung, Medien und Verlage, Politik und Wirtschaft.
  •  das ständige Herauskehren der eigenen Überlegenheit und das gezielte Heruntermachen des minderwertigen Anderen.

 

Als Schlussfolgerung kann gesagt werden :  Um wirklich mit ruhigem Gewissen als faschistisch im engeren Sinn bezeichnet werden zu können fehlt dem Feminismus der Nationalismus und der Führerkult.

Aber die Bezeichnung faschistoid geht locker durch.

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