maennergedanken

menschliches – kritisches – politisches

Mansplaining jetzt im Oxford Dictionary

Posted by Clochard - 12. Februar 2018

    1. Der Oxford Dictionary of English hat in seiner letzten Revision einige neue Wörter hinzugefügt.Mit dabei sind jetzt

      Mansplaining :

      The verb is typically attributed to a man explaining something ‘needlessly, overbearingly, or condescendingly, especially to a woman, in a manner thought to reveal a patronising or chauvinistic attitude’.

      ich kann mir gut vorstellen, dass es hier ähnlich wie bei der MeToo Debatte zu Kollateralschäden kommen wird. Immerhin werden eine Menge Dinge auch mit guten Intentionen erklärt, der Schuß könnte aber nach hinten losgehen, wenn Männer sich in Zukunft lieber denken : Na dann soll sie halt blöd sterben. Abgesehen davon muss mansplaining ja auch wirklich schlimme Traumata bei den Betroffenen auslösen, immerhin sah sich die Gewerkschaft in Schweden genötigt, eine Opferhelpline für „mansplaining-Opfer“ einzurichten.

      Aber auch andere Begriffe wie etwa

      snowflake :

      The term snowflake has taken on a less than complimentary meaning as a noun in recent times, especially on social media, earning it a new sense.

      Now used as an insult to describe someone who is ‘overly sensitive or as feeling entitled to special treatment or consideration’, the word in fact once had positive connotations and was used to describe children with a unique personality and potential.

      wurden hinzugefügt. Die Beschreibung trifft es ganz gut denke ich, wobei auch nicht ganz den Kern der Sache, weil typische SJW Snowflakes oft auch gerne Spezialbehandlung für Gruppen einfordern, denen sie selbst gar nicht angehören.

    2. Jan Deichmohle beschäftigt sich heute in einem sehr langen Blogbeitrag mit der Männerabwertung in unserer Gesellschaft. Ich habe dazu vor Kurzem aus einer anderen Perspektive geschrieben.

 

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Eine Antwort to “Mansplaining jetzt im Oxford Dictionary”

  1. andi0077 said

    Zu der „Mansplaining“ Sache ist mir ein schönes Beispiel eingefallen.
    Vor Jahren war ich mal bei einem Arbeitgeber, bei dem ein sehr unangenehmer Abteilungsleiter gearbeitet hat.
    Sein Verhalten, den Mitarbeitern gegenüber, war echt unterste Schublade.
    Aber dieser Mann hatte ein sehr detailliertes Fachwissen, mit der CAD Software war Er unschlagbar.
    Und dieses Wissen hat er schön für sich behalten, um für die Firma unentbehrlich zu sein.
    Er hat also definitiv NICHT „Gemansplaint“. Hatte Er auch gar kein Interesse dran.
    Seine Rechnung ist auch aufgegangen, Er war praktisch unkündbar, trotz seines Verhaltens, weil Er halt so viel explizietes Fachwissen hatte.
    Damit stellt sich tatsächlich die Frage, wer nun von einem „Verbot“ des „Mansplainings“ den größeren Schaden hat.
    Sieht gerade in vielen Dingen so aus, als wenn die Revolution, Feminismus, gerade Ihre Kinder frisst.
    Manche Dinge regeln sich auf natürliche Weise auch wieder von selber. 🙂

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