maennergedanken

menschliches – kritisches – politisches

Archive for the ‘Maennergedanken’ Category

Feminismus auf den Punkt gebracht !

Posted by Clochard - 28. Februar 2014

Nach längerer Zeit melde ich mich zurück.
Nach vielen privaten Ereignissen habe ich jetzt endlich wieder Zeit regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen.
Leider hat sich in der Zwischenzeit kaum etwas verbessert, ja ganz im Gegenteil.
Trotzdem für heute nur ein kurzer Beitrag :

Ohne Worte ....................

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Österreich – Nationalratswahl 2013 – ein Parteiencheck aus männerpolitischer Sicht Teil 1

Posted by Clochard - 9. August 2013

Als besonderen Service für den Leser und Hilfe bei der Wahlentscheidung wird ab heute eine täglich erscheinende Serie beginnen.

In dieser mehrteiligen Serie werden die einzelnen wahlwerbenden Gruppen gesichtet und im Hinblick auf ihre männerpolitische Ausrichtung geprüft.

Die im Parlament vertretenen Parteien und die bundesweit kandidierenden Parteien werden als erstes in Reihenfolge ihrer Mandatsstärke besprochen, die derzeit nicht im Parlament vertretenen Parteien danach einfach alphabetisch.

1) Welche Parteien werden geprüft ?

Folgende Parteien werden bei der Nationalratswahl am 29.09.2013 antreten (Erscheinungstermin des Artikels in Klammer) :

Bundesweit

Partei Erscheinungsdatum Artikel
SPÖ – Sozialdemokratische Partei Österreichs (10.08.2013)
ÖVP – Österreichische Volkspartei (11.08.2013)
FPÖ – Freiheitliche Partei Österreichs (12.08.2013)
BZÖ – BZÖ – Liste Josef Bucher (13.08.2013)
GRÜNE – Die Grünen – Die Grüne Alternative (14.08.2013)
FRANK – Team Frank Stronach (15.08.2013)
KPÖ – Kommunistische Partei Österreichs (16.08.2013)
NEOS – NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum (17.08.2013)
PIRAT – Piratenpartei Österreichs (18.08.2013)

Regional

Partei Erscheinungsdatum Artikel
CPÖ – Christliche Partei Österreichs (im Burgenland, Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg) (19.08.2013)
EUAUS – EU-Austrittspartei (in Vorarlberg) (20.08.2013)
M – Männerpartei (in Vorarlberg) (21.08.2013)
SLP – Sozialistische Linkspartei (in Wien) (22.08.2013)
WANDL – Der Wandel (in Wien und Oberösterreich) (23.08.2013)

Am 25.08.2013 erfolgt dann ein zusammenfassender Artikel mit Übersicht und Wahlempfehlung.

2) Was wird überprüft ?

die Wahlprogramme, Parteiprogramme, Grundsatzpapiere aber auch nicht zuletzt das in den Jahren seit der letzten Nationalratswahl an den Tag gelegte Handeln einzelner Protagonisten dieser Parteien, denn wie wir alle wissen ist Papier geduldig und reden ist das eine aber erst die Handlungen bilden den wahren Prüfstein in der beinharten Realität.

3) Wie wird überprüft ?

Um die wahlwerbenden Gruppen aus männerpolitischer Sicht zu beurteilen haben wir uns ein Punktesystem ausgedacht. Im folgenden Text findet sich der Vergabeschlüssel jeweils mit erläuternden Erklärungen versehen.

3 Minuspunkte : Verletzung oder Forderung nach Verletzung von Menschenrechten, Strafrechtlich relevante Verhetzung durch propagandistische Verbreitung von Lügen, ausdrückliche Deklaration als (bzw. feministische) Frauenpartei

2 Minuspunkte : Propagierung von Freiheit, Menschenrechten u.ä. im Grundsatzprogramm bei gleichzeitiger versteckter männerfeindlicher Agenda, reine Frauenförderung im Programm, Gender Mainstreaming im Programm

1 Minuspunkt : Nachplappern von feministischen Lügen, Einschränkung oder Verletzung von Freiheit (ein zentrales männliches Gut),

1 Pluspunkt : Ermöglichung von oder Streben nach mehr von Freiheit, Förderung ausschließlich nach Bedürftigkeit und nicht nach Geschlecht

2 Pluspunkte : Hinterfragen feministischer Lügen, Post-Gender Parteien

3 Pluspunkte : zentrale männerpolitische Anliegen im Programm, Beseitigung männerbenachteiligender Gesetze im Programm

Die Punktevergabe wird bei Bedarf angepasst, wenn die Umstände dies erfordern.

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Feministisches Hochwasser Teil 2

Posted by Clochard - 6. Juni 2013

Mein gestriger Artikel und insbesondere die Überschrift waren eigentlich ironisch/polemisch gemeint.

Aber es bewahrheitet sich immer wieder :

„Wenn du denkst dümmer gehts nicht mehr, kommt irgendwo ein Feminist daher.“

Die Wirklichkeit hat die Satire eingeholt, allerdings nicht so wie angedeutet.

Beim Bloggerkollegen Danisch wurde ein Papier der TU Darmstadt eingekippt. Hier der Link zum Original.

Das Pamphlet trägt den Titel : „Hochwasserschutz und Gender“

Hier einige Auszüge :

Aus Untersuchungen über Planungs- und Entscheidungsprozesse in der Gesellschaft
ist bekannt, dass in den entsprechenden Disziplinen hauptsächlich Männer (Architekten, Planer, Bau-
herren, Politiker) tätig sind und es überwiegend männliche Lebensbedingungen sind, die die entste-
henden Strukturen und das Erscheinungsbild der Umwelt prägen. Die Lebenswelt dieser planenden
Männer, charakterisiert als erwerbstätig, unabhängig, gut verdienend, im besten Alter, gesund und
mobil, (vgl. Zibell 1995) unterscheidet sich sehr von der von Frauen oder auch anderen gesellschaftli-
chen Gruppen. Gleichzeitig ist die Betroffenheit von den Ergebnissen der Planung (Gestaltung von
Wohngebieten, Wohnumfeldern etc.) bei Frauen oft höher als bei Männern. Auch wenn inzwischen
Frauen häufig berufstätig sind und in ein Berufsumfeld eingebunden sind wie Männer auch, unter-
scheidet sich ihr Lebensalltag insgesamt noch deutlich, da sie i. d. R. weitere Aufgaben im Bereich der
Familienarbeit und/oder des sozialen Ehrenamtes übernehmen und somit ihr Alltag wesentlich kom-
plexer gestaltet ist (vgl. Grüger 2000: 11ff.).

Das Unvermeidliche ist bereits am Anfang der Studie passiert, die Benennung des Feindbildes.
Das Feindbild besteht im berufstätigen Mann in mittleren Jahren (ich vermisse noch die ausdrückliche Benennung der Attribute „heterosexuell und weiß“ aber das wird durch die Nennung von „anderen gesellschaftlichen Gruppen“ ohnehin beim Leser induziert).
Wie sagte schon Volker Pispers : „Mit einem guten Feindbild hat der Tag Struktur“
Ebenfalls interessant sind zwei weitere Aspekte, die sich so oder so ähnlich wie ein roter Faden durch feministische Literatur ziehen :

1) Frauen sind besonders betroffen. Der Opferstatus ist ein zentrales Element des Feminismus und muß daher auch gleich hier am Anfang kategorisch festgelegt werden. Ich darf daran erinnern, daß die offizielle Lesart des Genderismus darin besteht, die Auswirkungen staatlichen Handelns auf beide Geschlechter zu untersuchen. Der geneigte Leser möge versuchen in den hier zitierten Textstellen oder auch im verlinkten Original eine Passage zu finden, die sich um die vom Hochwasser betroffenen Lebensrealitäten irgendeiner männlichen Gruppe dreht.
2) Damit sind wir bei einem weiteren zentralen Punkt den ich auch schon in vergangenen Artikeln heftig kritisiert habe und es hier wieder tue : Das, durch das Gender Mainstreaming auf strukturelles Niveau gehievte, feministische Opfermonopol marginalsiert eine Menge gesellschaftlicher Gruppen deren körperliche, geistige, materielle oder strukturelle Schwäche tatsächlich unserer Aufmerksamkeit bedürften. In diesem Zusammenhang wäre es etwa wirklich interessant zu untersuchen, wie sich Armut (billiger Baugrund in Hochwasserzonen), Hilflosigkeit (Senioren ohne Angehörige beiderlei Geschlechts), Behinderung (besondere Maßnahmen für Rollstuhlfaher u.ä.) in Bezug auf Hochwassergefahren auswirken, und das ganz ohne Gendergedöhns und Geschlechterkampf.

2.2 Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung
Für Fragen der verhaltensorientierten Vorsorge von Bedeutung ist der Aspekt, ob Frauen und Männer
von den Auswirkungen eines Hochwasserereignisses unterschiedlich betroffen sind. Dazu gibt es
einige qualitative Studien aus England, die hinsichtlich dieser Fragestellung ausgewertet wurden.
Zusammenfassend zeigen folgende Ergebnisse Unterschiede in der Betroffenheit von Männern und
Frauen durch Hochwasserereignisse im Hinblick auf die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung
(Tapsell et al. 1999: 83)

•Frauen haben die Hauptverantwortung für häusliche Aufgaben und sorgen sich mehr, wenn der
Haushalt beschädigt/zerstört und somit die Erledigung der Aufgaben erschwert ist.

•Berufstätige Frauen haben die doppelte Belastung durch Erwerbsarbeit und häuslichen Verant-
wortung (Aufräumarbeiten, Säuberungen, Wiederherstellung, Aufbau, Renovierungen).

•Frauen übernehmen im Allgemeinen eher die Verantwortung für den Wiederaufbau, die Verhand-
lungen mit Versicherern, Handwerkern, Baufirmen etc.

•Frauen verbringen i. d. R. mehr Zeit zu Hause und haben weniger Möglichkeiten, vor den Erinne-
rungen/Erfahrungen zu fliehen (aus dem häuslichen Alltag zu fliehen, z. B. an einen Arbeitsplatz
außer Haus).

•Frauen stehen in solchen Fällen häufig vor der Aufgabe, mit einem männlich dominierten Verwal-
tungssystem (Behörden, Versicherungen) zurecht kommen zu müssen.

In diesem Abschnitt erfahren wir, warum die Autorinnen behaupten Frauen wären von Hochwasser besonders betroffen.
(und ich erinnere nochmal daran : auf jeden Fall betroffener als Kinder, Behinderte, Kranke, Senioren e.t.c)
Ich erspare mir und dem Leser eine infantile Aufzählung von Punkten wo Männer „besonders betroffen“ wären, jeder halbwegs vernünftige Mensch kann sich das selbst zusammenreimen.

Lustig finde ich unter den angegebenen Gründen, daß Frauen den Aufbau und Renovierungen vornehmen, und die Problematik mit der männliche dominierten Verwaltung zurecht kommen zu müssen (insbesonder da eine diesbezügliche Problematik für Jungen in einem frauendominierten Bildungssystem regelmäßig verneint wird und der Anteil weiblicher Beschäftiger im öffentlichen Dienst in DE und AT > 50% beträgt).

3 Forschungsfragen und Forschungsbedarf im Themenbereich Hochwasserschutz und Gender

Die Risikowahrnehmung zwischen Männern und Frauen unterscheidet sich in vielen Bereichen, für
das Naturrisiko Hochwasser ist dies aus bisherigen Untersuchungen nicht abzuleiten:

•Zu untersuchen wäre daher, inwiefern verschiedene Faktoren (Geschlecht, Alter, persönliche Er-
fahrungen, Dauer des Aufenthalts am Ort, etc.) mit Risikowahrnehmung bezüglich Hochwasser
korrelieren.
Die unterschiedliche Betroffenheit von Frauen und Männern durch Hochwasserereignisse ist ebenfalls
ein Ansatzpunkt für weitere Forschung:
•So ist z. B. im Hinblick auf eine Verbesserung des Katastrophenschutzes interessant, wie Frauen
aufgrund ihrer sozialen Verantwortung (Sorge um Kinder, Verwandte, ältere Menschen) auf
Hochwasserwarnungen reagieren, welche Handlungsmuster und -wege sich daraus ergeben.
•Auch für den Bereich der Nachsorge sollten die Potenziale und Belastungen der Frauen im Rah-
men der Schadensbeseitigung und des Wiederaufbaus untersucht werden.
Vor allem im Bereich der Bewusstseinsbildung und der individuellen Motivation zur Eigenvorsorge
sind derzeit noch Fragen offen. Es wird deutlich, dass die zahlreichen Informationsmaterialen (vgl.
Anhang 6.3) bisher kaum eine Veränderung der Verhaltensweisen innerhalb der Bevölkerung und auf
Ebene der Kommunen bewirken. Hochwasserereignisse werden relativ schnell wieder vergessen und
damit auch die Einsicht in die Notwendigkeit, vorsorgenden Hochwasserschutz zu betreiben. Es
herrscht häufig ein trügerisches Sicherheitsbewusstsein, da die Angaben eines statistisch vorhande-
nen Schutzes vor 50-, 100-, oder 500-jährlichen Ereignissen nichts darüber aussagen, wann dieses
Hochwasser auftritt (Haber 2002).
Die Faktoren Information, Motivation und Akzeptanz sind von entscheidender Bedeutung, da es ins-
besondere darum geht, die Eigenvorsorge und Verhaltensvorsorge zu stärken und über die techni-
schen Maßnahmen hinaus eher flächenhafte Maßnahmen zu ergreifen. Gleichzeitig ist bisher wenig
darüber bekannt, wie das Risiko Hochwasser individuell gesehen wird und vor allem, wie die Motivati-
on zum eigenen Handeln unterstützt werden kann. Daraus ergeben sich unter Genderperspektive eine
Reihe von Forschungsfragen:
•Wer ist innerhalb gesellschaftlicher Gruppen/Institutionen (Familie, Schule, Kindergarten, Alters-
heim, Krankenhaus, Betriebe etc.) für die Implementierung und Umsetzung verhaltensorientierter
Maßnahmen „zuständig“, d. h. wer übernimmt die Beschaffung und Vermittlung entsprechender
Informationen (Multiplikatoren), wer sorgt für entsprechende Vorkehrungen, wer organisiert im
Katastrophenfall die Aktionen? Da in vielen Bereichen soziale Einrichtungen bzw. Berufe betroffen
sind, liegt die Vermutung nahe, dass es überwiegend Frauen sind.
•Welche Informationsbedürfnisse (hinsichtlich Eigenvorsorge, Bauvorsorge, Verhaltensvorsorge
etc.) ergeben sich in diesem Zusammenhang für Frauen als Betroffene, aber auch für Multiplikato-
ren allgemein?
•Wie müssen Informationen aufbereitet sein um verständlich zu sein? Hier können Frauen sicher-
lich nicht als eine homogene Gruppe angesprochen werden, ebenso wenig wie Männer, aber wel-
che verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen sollte man unterscheiden und inwiefern muss sich
die Informationsaufbereitung und die Art der Verbreitung z. B. hinsichtlich kultureller oder religiö-
ser Unterschiede an die betroffenen Bevölkerungsteile anpassen?
•Mit welchen Medien können die verschiedenen Gruppen (z. B. Hausfrauen/Familienfrauen, be-
rufstätige Frauen, Fachfrauen, Seniorinnen…) erreicht werden?
Im Rahmen künftiger Forschungsaufträge rund um das Thema vorsorgender Hochwasserschutz sollte
die Genderperspektive explizit als Forschungsgegenstand aufgenommen und berücksichtigt werden,
um einerseits die Datenlage zu dieser Thematik zu verbessern und die besonderen Qualitäten durch
die Einbeziehung von Frauen in die Planung auch für den vorsorgenden Hochwasserschutz zu er-
schließen:
•Erfahrung in der Verknüpfung unterschiedlicher Lebensbereiche;
•Kompromissfähigkeit;
•Kommunikationsfähigkeit und Sozialkompetenz;
•Kreativität etc..

Wir nähern uns dem Höhepunkt des Papiers. Im Grunde ist Genderismus eine auf den Selbsterhalt bedachte und ausbreitende Industrie. Wie schon öfter in vorangegangen Artikeln ausgeführt hängen Feministen am staatlichen Tropf und sind haben sich ausreichend Bünde und Netzwerke aufgebaut um einem Blutegel gleich immer mehr finanzielle Mittel aus Steuergeldern abzuschöpfen und sich gegenseitig Beauftragungen und Posten zuzuschanzen und sich gleichzeitig immer mehr auszubreiten.

Auf die letzte Aufzählung am Ende des Absatzes möchte ich gar nicht weiter eingehen, denn das ist plumper Sexismus.

4 Handlungsbedarfe im Themenbereich Hochwasserschutz und Gender

Durch den planerischen und akteursbezogenen Ansatz des vorsorgenden Hochwasserschutzes sind
unter Gendergesichtspunkten Fragen der Partizipation und Gestaltungsmacht ein wichtiger Faktor.
Zum Themenbereich Frauen und Planung bzw. auch Gender Planning und Verwaltungshandeln gibt
es eine Reihe von Forschungsarbeiten und Modellprojekten (Bundesamt für Bauwesen und Raum-
ordnung (BBR) 2003; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) 2003; DISP Heft 120 1995; SIR Mittei-
lungen und Berichte 30/2002; Wotha 2000). Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können auch im
Bereich des vorsorgenden Hochwasserschutzes angewandt werden, z. B. durch:

•Auswahl geeigneter Beteiligungsformen

•Organisation und Ablaufplanung von Informationsveranstaltungen

•explizites Einbeziehen von Frauengruppen zu den jeweils aktuellen Fragen im Rahmen z. B. von
Diskussionen über den Handlungsbedarf, der Aufstellung eines Hochwasseraktionsplans, der
Konzeption und Durchführung einzelner Maßnahmen/Projekte.

Derzeit sind solche Ansätze nicht erkennbar.
Auch für den Bereich der Kommunikation und Information sollte konsequenter auf bereits bekannte
Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen eingegangen werden. Die Erkenntnis, dass eine gender-
und zielgruppengerechte Kommunikation und Information erforderlich ist, muss stärker Eingang finden
in die praktische Umsetzung der Forschungsprojekte wie auch der konkreten Projekte vor Ort. Bei-
spielhaft kann hier das Interreg IIIB-Projekt Oderregio (s. Anhang) genannt werden, im Rahmen des-
sen eine Kommunikationsstrategie erarbeitet wird, die auch eine gender- und zielgruppengerechte
Ausrichtung thematisiert.

Jetzt kommt endlich „Butter bei de Fische“.
Es geht um künftige Beauftragung von Forschung, es geht um künftige Jobs für „Frauengruppen“, letztlich geht es um Vorsorgliche Sicherung von weiteren eigenen Pfründen, als auch für Frauenorganisationen im Netzwerk aus Steuergeld.
Im übrigen erschließt sich mir auch nach mehrmaligem Durchlesen des verlinkten Originals die Notwendigkeit von „Gender und Hochwasser“ nicht im Geringsten.
Ebenso nutzlos könnte man Forschungsgelder zum Thema „Der Einfluß der Farbe von Milchverpackungen und Gender“ spendieren.

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Feministisches Hochwasser

Posted by Clochard - 4. Juni 2013

Im gesamten mitteleuropäischen Raum haben wir es derzeit mit einem gewaltigen Hochwasser zu tun.

Ob die Dimensionen des letzten großen Hochwassers von 2002 erreicht werden ist noch ungewiss, nichtsdestotrotz handelt es sich für die betroffenen um einen schweren Schicksalsschlag.

Nachdem das Thema derzeit durch alle Medien geht kommt man nicht umhin beständig mit Bildmaterial konfrontiert zu werden.

Was mir auffällt : Ich kann da nur Männer sehen.

Ja richtig, Männer, diese patriarchalen, unterdrückenden, gefühlskalten Naturirrtümer.

Diese Egoistenschweine nehmen sich doch tatsächlich Urlaub, um z.B. als Mitglieder freiwilliger Feuerwehren in Tag- und Nachtschichten das Hochwasser zu bekämpfen.

Das ist natürlich bloß ein Übergangszustand. Ich gehe jede Wette ein, daß sich bereits jetzt, wo ich das hier schreibe, allerorten feministische Hilfskommandos formieren (rein weiblich natürlich schließlich brauchts auch bei Aufräumarbeiten Schutzräume für Frauen) um den unfähigen Männleins mal zu zeigen wo die Barteline die Mostin herholt.

„Frauen sind die besseren Hochwasserschützer und Katastrophenhelfer“

So eine Zeitungsschlagzeile wäre doch mal was.

Aber wisst ihr was, irgendeine irrationale Regung in mir meint ich warte da vielleicht vergeblich. Wie jetzt ?

Kann doch nicht sein !

Das würde doch bedeuten, daß die ganzen feministischen Maulheldinnen und -helden sich jetzt kleinlaut in ihre Löcher verkriechen und erst dann, wenn alles vorbei ist wieder aus ihrer Kloake auftauchen und vom Auslaufmodell Mann – oder schlimmer noch – von einer Reduktion der Weltpopulation auf höchstens 10% Männer phantasieren.

Nein, ich muß mich irren. Das kann nicht sein.

Wer Ironie findet, darf sie behalten.

maskulistische Grüße,

Clochard

 

Achja, bevor ich es vergesse :

Für eine ideologiefreie deutsche Wikipedia !

wikipedia-de

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Gleichberechtigung-Gleichstellung : Impliziert eine Ungleichverteilung bereits Ungerechtigkeit ?

Posted by Clochard - 12. Februar 2013

Es gibt in der Geschlechterdebatte insbesondere in den Themenkomplexen Frauenquoten und Gender-Pay-Gap immer wieder Behauptungen, die dort herrschende Ungleichverteilung seien durch ihre bloße Existenz schon ein Beweis für eine ungerechte Frauendiskriminierung.

Da der Artikel durch die vielen Unterpunkte und Diagramme etwas unübersichtlich geraten ist, versuche ich hier ausnahmsweise mit einem Inhaltsverzeichnis Abhilfe zu schaffen.

1. Einleitung und Begriffsdefinition

1.1 Definition Ungleichverteilung

1.2 Definition Ungerechtigkeit

2. Impliziert eine Ungleichverteilung bereits eine Ungerechtigkeit anhand ausgewählter Themen in der Geschlechterdebatte ?

2.1 Ungleichverteilung der Geschlechter in den Führungspositionen

2.1.1 Voraussetzungen für eine Führungsposition

2.1.1.1 Wille
2.1.1.2 Voraussetzungen (Wettbewerbsfähigkeit, Opferbereitschaft, Selbstbewußtsein)
2.1.1.3 Ausbildung
2.1.1.4 Einsatz, Zeit, Glück
2.1.1.5 Beziehungen

2.1.2 Aktuelle Geschlechterverteilung in  Führungspositionen

2.2 Sonstige Ungleichverteilungen der Geschlechter

3. Fazit

____________________________________________________________________________

1.1 Definition Ungleichverteilung

Versuchen wir zuerst, um für den Rest des Artikels klare Begrifflichkeiten zu haben, zu untersuchen, was unter Ungleichverteilung bzw. Ungerechtigkeit zu verstehen ist.

Unter Ungleichverteilung versteht man das Nichtvorliegen einer Gleichverteilung.

Im der mathematischen Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht man von einer Gleichverteilung dann, wenn alle Elementarereignisse die gleiche Eintrittswahrscheinlichkeit haben (Laplace-Annahme). Das bedeutet z.B. bei einem sechsflächigen Würfel ist bei jedem Wurf die Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Augenzahl zu Würfeln gleich 1/6 ist.

Umgelegt auf unseren Fall würde das z.B. bedeuten, daß in einem bestimmten Beruf dann eine Gleichverteilung herrst, wenn alle Menschen, denen erlaubt ist diesen Beruf auszuüben eine gleich große Chance haben diesen Beruf auszuüben. Regelmäßig wird das von Feministen jedoch so gedautet, als müßte Gleichverteilung dann Aussagen, daß wir exakt von jeder Art Mensch die gleiche Anzahl von Individuen finden müssten, die diesen Beruf ausüben, oder manchmal etwas abgeschwächt, daß wir zumindest soviele Personen einer Art dort finden müssten, wie es ihrem relativen Anteil an der Bevölkerung entspricht.

1.2 Definition Ungerechtigkeit

Nun zur Ungerechtigkeit

Die Ungerechtigkeit ist das Gegenteil von Gerechtigkeit. Zur Gerechtigkeit gibt es 2 Grundideen, nämlich entweder

– jedem das Seine oder

– Jedem das Gleiche

Wählen wir die zweite Definition, so würde die Gerechtigkeit mit der Gleichheit zu einer Einheit verschmelzen.

Nehmen wir als Beispiel die (für die Zukunft vielleicht gar nicht so unwahrscheinliche) Verteilung von Trinkwasser.

Nach der zweiten Definition wäre es gerecht, wenn ein Eskimo genausoviel Trinkwasser bekommt wie ein Massai, ein in einem klimatisierten Büro arbeitender genausoviel wie ein Erntehelfer auf einer Zuckerrohrplantage.

Die erste Defintion dagegen berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen beschriebenen Personen. Die zweite Definition ist daher auch diejenige, die sich der Gesetzgeber in der Regel zu eigen macht wenn er sagt :

Gleiches ist gleich zu behandeln, ungleiches jedoch ungleich. Das ist Gerechtigkeit

Nachdem wir die beiden grundlegenden Begriffe definiert haben jetzt zur eigentlichen Fragestellung

2. Impliziert eine Ungleichverteilung bereits eine Ungerechtigkeit anhand ausgewählter Themen in der Geschlechterdebatte ?

2.1 Ungleichverteilung der Geschlechter in den Führungspositionen

Die feministische These lautet : Der Umstand, daß nicht 51,2 Prozent der Führungskräfte weiblich sind bedeutet, daß Frauen diskriminiert werden.

Zunächst wollen wir untersuchen, wie Führungskräfte zu solchen werden, dazu gibt es die folgenden Kriterien :

2.1.1 Voraussetzungen für eine Führungsposition

2.1.1.1 Wille

Ein sehr interessanter Aspekt. Es würde natürlich keine Diskriminierung bedeuten, wenn Frauen gar nicht in Führungsetagen wollen. Die folgende Grafik gibt Auskunft über die wichtigsten Faktoren für junge Mädchen im Hinblick auf ihre Berufswahl :

Quelle : http://www.wien.gv.at/menschen/frauen/pdf/maedchenbarometer04.pdf

mädchenbarometer_2005Wie wir sehen rangiert die Karriere und Aufstiegsmöglichkeiten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Erschwerend kommt hinzu, daß Kriterien, für die junge Frauen weit höhere Präferenzen zeigen eher hinderlich dafür sind dennoch eine Führungskraft zu werden. Ich werde in den folgenden Abschnitten jeweils darauf Bezug nehmen.

2.1.1.2 Voraussetzungen (Wettbewerbsfähigkeit, Opferbereitschaft, Selbstbewußtsein)

Um eine Führungskraft zu werden, Bedarf es auch besonderer persönlicher Voraussetzungen. Als erstes fällt mir die Wettbewerbsfähigkeit ein, schließlich muß man sich gegen Mitbewerber durchsetzen. Dies wurde bereits wissenschaftlich untersucht :

Recently an important line of research using laboratory experiments has provided a new potential reason for why we observe gender imbalances in labor markets: men are more competitively inclined than women. Whether, and to what extent, such preferences yield differences in naturally-occurring labor market outcomes remains an open issue. We address this question by exploring job-entry decisions in a natural field experiment where we randomized nearly 7,000 interested job-seekers into different compensation regimes. By varying the role that individual competition plays in setting the wage, we are able to explore whether competition, by itself, can cause differential job entry. The data highlight the power of the compensation regime in that women disproportionately shy away from competitive work settings. Yet, there are important factors that attenuate the gender differences, including whether the job is performed in teams, whether the job task is female-oriented, and the local labor market.

Quelle : Do Competitive Work Places Deter Female Workers? A Large-Scale Natural Field Experiment on Gender Differences in Job-Entry Decisions” from NBER Working Paper No. 16546, Issued in November 2010

Es zeigt sich also, daß Frauen überproportional Wettbewerbssituationen scheuen, welche aber unabdingbare Voraussetzung auf dem Weg zur Führungskraft sind.

Eine weitere Voraussetzung ist Opferbereitschaft. Die prinzipielle Bereitschaft Opfer für die Karriere zu bringen ist zu Unterscheiden vom späteren tatsächlich-real gebrachten Opfer. Eine noch nicht allzu alte Brigitte-Studie gibt uns über die Opferbereitschaft Auskunft :

gewuenschte_stunden_pro_woche_brigitte

In der Abbildung links sehen wir ein Grafik, welche den Unterschied bei der Bereitschaft zur Leistung von Arbeitsstunden erhebt. Auf einen Blick und ganz unschwer zu erkennen ist das riesige Gefälle von Männern und Frauen. Selbstredend empfiehlt man sich als Führungskraft dann, wenn man signalisiert dem Unternehmen eine gewisse Anzahl von Stunden zur Verfügung zu stehen. Auch läßt sich sehr gut sehen, daß selbst bei kinderlosen Personen die Bereitschaft bei Frauen eine ganz normale Vollzeitwoche zu arbeiten geringer ist als bei Männern.

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In dieser Aufstellung findet sich insbesondere in der allerersten Graphik ganz oben eine eklatante Differenz. Die Bereitschaft für Kinder mit der Erwerbsarbeit aufzuhören ist ungeborchen groß. Viele Frauen würden auch ohne mit der Wimper zu zucken Einkommensverluste hinnehmen.

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Für_meine_arbeit_wuerde_ich_brigitte

Das umgekehrte Bild zeichnet sich hier ab :

VIelmehr Männer als Frauen würden zugunsten der Karriere auf Kinder verzichten. Interessant ist übrigens, daß der Partner für Frauen in fast allen Fragen an letzter Stelle in ihrer Werteskala steht. Einerseits zeigt das, daß die medial-feministische Männerhetze bereits durchgreifend Wirkung zeigt, andererseits wird wohl niemand erwarten, daß diese Tatsache keinen Einfluß auf das Verhalten von Männern haben wird. => Ursache und Wirkung !

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kosten_von_kindern

In der letzten Darstellung sehen wir Ergebnisse von vorher noch einmal klarer aufbereitet

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Es darf festgehalten werden, daß die Opferbereitschaft, die Frauen für die Karriere aufbringen wollen im Vergleich zu Männern durchaus als mangelhaft bezeichnet werden kann.

Selbstbewußtsein : Auf dem Weg zur Führungskraft muß man selbstbewußt und konsequent voranschreiten, das Ziel immer vor Augen haben, sonst wird das nichts. Wieder gibt uns die Brigitte-Studie aufschlußreiche Informationen :

Die Selbsteinschätzung der eigenen Führungsfähigkeit steht nun allerdings in deutlichem Kontrast zu der Selbstsicherheit, mit welcher man führt. Beinahe zwei Drittel der Frauen (61 %) machen sich oft Sorgen, 43 Prozent werden leicht nervös (Abb. 7). Hier zeichnen die Männer von sich ein anderes Bild. Weniger als die Hälfte (47 %) sorgt sich häufig, nur ein Drittel (32 %) gibt an, leicht nervös zu werden. Auch beurteilen Frauen und Männer das Ausmaß ihrer Unsicherheit hinsichtlich des eigenen Verhaltens unterschiedlich. Auf die Feststellung „Ich bin selten unsicher, wie ich mich verhalten soll“ antworten 58 Prozent der Frauen zustimmend, bei den Männern sind es 66 Prozent.

Es mag vielleicht eine Rolle spielen, dass Frauen Ereignisse stärker als durch äußere Umstände kontrolliert wahrnehmen, während Männer eher ihre eigenen Fähigkeiten dafür verantwortlich machen: So wird die Aussage „Was man im Leben erreicht, ist Schicksal oder Glück“ von 35 Prozent der Frauen bestätigt, bei deutlichen Unterschieden zwischen den Bildungsniveaus (niedrige Bildung 49 %, hohe Bildung 25 %). Bei Männern sind es im Schnitt nur 26 Prozent, die dies bejahen. Hier zeigen sich ebenfalls Bildungseffekte: 37 Prozent der niedriggebildeten Männer stimmen zu und 18 Prozent der hochgebildeten Männer. Ähnlich die Reaktionen auf die Äußerung „Wenn ich auf Schwierigkeiten stoße, zweifele ich an meinen eigenen Fähigkeiten“. Dies bestätigen 44 Prozent der Frauen, bei den Männern sind es 26 Prozent. Bildungseffekte zeigen sich hier nicht.

Ist dieses vergleichsweise geringere Maß an Selbstsicherheit auch der Grund, warum sich Frauen in Bezug auf Wettbewerb und Konkurrenz anders als Männer verhalten? Wettbewerb und Konkurrenz spornen 55 Prozent der Frauen an, von den gut gebildeten Frauen sogar 66 Prozent (Abb. 6). Dagegen fühlen sich im Durchschnitt 67 Prozent der Männer durch eine Wettbewerbssituation beflügelt, von den gut Gebildeten mit 76 Prozent deutlich mehr. Auf dieses Thema gehen wir in Heft 3 näher ein. Festzuhalten bleibt schon hier, dass sich Frauen trotz ihrer Leistungen und ihrer hohen Führungskompetenz doch sehr kritisch hinterfragen und Unsicherheit empfinden, wo Selbstbewusstsein angemessen wäre. Sie haben die Voraussetzungen, sie wissen das auch – doch manchmal wird das Eis noch zu glatt, sie schlittern, statt zu gleiten, und zögern zu lange, bevor sie handeln.

Quelle : http://www.brigitte.de/producing/pdf/brigitte-studie.pdf

2.1.1.3 Ausbildung

Neben anderen Voraussetzungen ist die Ausbildung ein nicht zu unterschätzender Punkt. Es ist eine Binsenweisheit, daß bestimmte Studien für spätere Führungspositionen prädestinieren, andere weniger. Hier aus einem Bericht vom ORF über die geschlechtspezifisch gewählten Studienrichtungen :

Beliebteste Studien

Wie man sehen kann, ist der weibliche Zulauf zu Publizistik, Pädagokik, Psychologie, Anglistik und Philologie überproportional hoch. (erfreulich aus meiner Sicht dagegen die annähernde Geschlechterparität in den Bereichen Recht, Wirschafts-und Sozialwissenschaften e.t.c). Die genannten Studien sind zwar durchaus interessant, gelten aber sicher nicht als die klassischen Studien um sich für die ganz hohen Führungspositionen in der Privatwirtschaft zu empfehlen.

Hier nochmal eine Gesamtübersicht der Statistik Austria :
hochschulstatistik

Es darf also konstatiert werden : Ja, immer mehr Frauen können eine universitäre Bildung vorweisen, ob die gewählte Fachrichtung aber immer die richtige ist, um früher oder später eine sich automatisch einstellende Gleichverteilung an Führungspositionen zu erreichen darf getrost bezweifelt werden. Insofern ist natürlich der stete Hinweis von Frauenpolitikerinnen, Frauen wären inzwischen besser ausgebildet als Männer und daher der geringe Anteil an weiblichen Führungskräften nicht erklärbar nichts als polemische Propaganda.

2.1.1.4 Einsatz, Zeit, Glück

Für eine Karriere ist auch ein gewisser Einsatz nötig. Dieser Einsatz und die aufgewandte Zeit stehen aber auch mit Dingen im Zusammenhang, die wir bereits weiter oben besprochen haben. Wenn der nötige Wille für eine Karriere fehlt, werde ich nicht den dafür nötigen Einsatz aufbringen, auch wenn ich an und für sich nichts gegen eine Beförderung einzuwenden hätte. Dieser Einsatz korreliert meistens mit einem miminum an notwendiger aufzuwendender Zeit. Wenn ich reflexartig um 17:00 den Bleistift fallen lasse wird es selten mit einer Karriere etwas werden, außer vielleicht im Bereich des öffentlichen Dienstes (und es ist nicht weiter verwunderlich, daß es auch gerade dort ist, wo Frauen karrieremäßig eher reüssieren.)
Einsatz und Zeit haben aber auch etwas mit Glück zu tun, wie wir im nächsten Absatz sehen werden.

Glück: Auch ein gewisser Glücksfaktor ist gegeben, wenn man Karriere machen möchte. Menschen die behaupten, ihre erfolgreiche Karriere beruhe ausschließlich auf harter Arbeit lächle ich immer nur müde ins Gesicht. Nichtsdestotrotz kann man dem Glück auf die Beine helfen. Wenn ich Karriere machen möchte muß ich dafür Sorge tragen mich in Situationen zu begeben, in denen mich das Glück auch erreichen kann. Ich kann z.B. kaum erwarten im Lotto zu gewinnen, wenn ich nie spiele. In derselben Weise kann man so auch seine Karriere fördern. Wenn der/die gerade vor der Beförderung stehende High-Potential überraschend kündigt, dann kann ich mich vorher gut in Postition gebracht haben um zumindest die zweite Wahl zu sein, oder ich kann gar nichts gemacht haben, dann kann mich dieses Glück auch nicht treffen.

2.1.1.5 Beziehungen

Es wäre gelogen würde man behaupten, daß nicht auch Beziehungen bei erreichen einer Führungsposition zuweilen eine Rolle spielen. Der Sohn oder die Tochter eines Unternehmensgründers wird natürlich eine bessere Chance auf die Nachfolge haben als ein Fremder. Ehemalige Studienkollegen von deren Qualitäten man restlos überzeugt ist stellt man auch lieber ein als völlig fremde Unbekannte, man will schließlich nicht die Katze im Sach kaufen. Eines ist hier aber ganz klar zu betonen : Im Prinzip ist genau das der Punkt worauf sich Frauenpolitikerinnen unter Außerachtlassung aller bisher erwähnten Punkte versteifen. Unterstellt wird eine Kultur, in der Männer Männer befördern, bloß weil sie Männer sind. Das ist natürlich hahnebücherner Unsinn. Wäre das wirklich so, so müßten wir, unter der unter Frauenpolitikerinnen populären annahme, daß Frauen ohnehin in allem besser als Männer sind inzwischen von Frauen gegründete Unternehmen an der Weltspitze verschiedener Branchen finden. Dem ist aber nicht so.

2.1.2 Aktuelle Geschlechterverteilung in  Führungspositionen

Derzeit ist es tatsächlich so, daß weitaus mehr Männer in Führungspositionen zu finden sind als Frauen. Wie wir oben gesehen haben gibt es dafür eine ganze Reihe objektiver Kriterien und die Behauptung von Frauenpolitikerinnen die Ungleichverteilung wäre auf Diskriminierung zurückzuführen und daher ungerecht darf getrost ins Reich der Märchen verwiesen werden.

Eine weitere Begründung für den status quo ist natürlich auch noch anzuführen, die hatte oben noch nicht dazugepasst, nämlich das Senioritätsprinzip. Kaum jemand wird vom Fleck weg (sprich von der Universität kommend) direkt in eine Führungsposition auf Executive Level katapultiert. Wenn wir uns das Durchschnittsalter der Executives anschauen so sprechen wir meistens von Leuten ab mindestens dem 40 Lebensjahr in den meisten Fällen beträchtlich darüber. Gehen wir von einem Durchschnittsalter von 50 Jahren aus, so läßt sich folgende einfache Rechnung anstellen :

Heute 50 jährige haben vor 25 Jahren ihren Abschluß an den Universitäten gemacht. Vor 25 Jahren hatten wir 1988. Unter Beachtung aller oben angeführten Punkte muß man daher auch vor Augen haben, wieviele Absolventinnen welcher Studienrichtungen es im Jahr 1988 und davor gegeben hat und gleichzeitig auch die Relation zu den Männern. Schnell wird einem klar, daß es schon statistisch nicht möglich ist, daß heute hier eine Gleichverteilung vorliegen kann.

2.2 Sonstige Ungleichverteilungen der Geschlechter

Es ist sehr bezeichnend, daß Frauenpolitikerinnen und Feministen insbesondere dann behaupten eine Ungleichverteilung würde eine Ungerechtigkeit bedeuten, wenn die Ungleichverteilung zuungunsten der Frauen ausfällt. Im umgekehrten Falle wird gerne davon gesprochen, daß die Männer ja „selber schuld“ wären und damit wird schlicht und ergreifend das getan, was der Volksmund als „Rosinenpicken“ beschreibt.

Beispiele ?

Männer bekommen in 90% der Fälle nicht das Sorgerecht für ihre Kinder zugesprochen

Männer stellen 80% der Obdachlosen

Männer haben ca. eine 6 Jahre geringere Lebenswerwartung

Jungen bekommen für die selbe Leistung in der Schule schlechtere Noten

Männerquote beim Bundesheer nahezu 100%

Frauen werden vor Gericht milder als Männer behandelt und bekommen für diesselben Delikte keine oder mildere Strafen, daher auch viel mehr männliche Gefängnisinsassen

Männer sind weltweit mehr von Gewalt betroffen

u.s.w., u.s.f

Zu all diesen Dingen würde die Berufsfeministin sagen : Selber schuld

3. Fazit

Es darf abschließend gesagt werden, daß die Behauptung vieler Frauenpolitikerinnen

– Gender Mainstreaming bzw. Feminismus würde sich für beide Geschlechter engagieren

– Ungleichverteilungen kommen durch Diskriminierung zustande

als haltlose Propaganda bezeichnet werden kann, weil beide einer näheren Überprüfung nicht standhalten. Nachdem den meisten Frauenpolitikerinnen, so wie mir auch, die Daten zur genaueren Erhebung der Umstände frei zur Verfügung stehen kann man daraus zwei Schlüsse ziehen. Entweder sind ihnen die Daten bewußt, und dann lügen und hetzen sie vorsätzlich und sind daher für ihr Amt nicht geeignet und rücktrittsreif oder sie sind nicht in der Lage die oben dargestellten Zusammenhänge zu begreifen und sich ihnen entsprechend zu verhalten, dann sind sie erst recht rücktrittsreif.

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Gefahrentrigger für Männer in der Beziehungsanbahnung

Posted by Clochard - 5. Februar 2013

Nach längerer Pause ist es wieder einmal an der Zeit einen Eintrag zu Beziehungsdynamiken zu verfassen.

In Gesprächen mit Männern stelle ich oft mit Erstaunen und Erschrecken fest, daß sich viele von Ihnen nahezu gar keine Gedanken über die erwünschten Charaktereigenschaften ihrer zukünftigen Frau/Freundin/Lebensgefährtin machen.Abgesehen von den „no-na“ Kriterien wie etwa keine Drogensüchtigen, Alkoholiker e.t.c scheinen sich Männer im Schnitt relativ wenig Gedanken darüber zu machen, welche Art von Frau sie in ihrem Leben haben wollen.

Young Woman and Man on the Street - Centro Habana - Havana - Cuba
In Zeiten männerfeindlicher Ehe-, Scheidungs- und Familiengesetzgebung und -rechtsprechung darf man das fast schon als fahrlässig bezeichnen. Ich bin mir nicht ganz sicher, woher diese Ignoranz kommt, (obwohl die gesellschaftliche Tendenz in der Erziehung junger Burschen, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen schon eine Rolle spielen könnte) aber es läuft tatsächlich meistens darauf hinaus, daß ein halbwegs attraktives Äußeres das Hauptbeurteilungskriterium darstellt, danach kommt lange nichts. Oft habe ich den Eindruck manche Männer suchen ihren Arbeitsplatz oder ihr Auto sorgfältiger aus als ihre Partnerin.

Das ist für mich sehr seltsam und ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen.

Erstens gibt es in einem ganzen Menschenleben keinen Menschen, den ein Mann sich freiwillig aussucht und so nahe an sich ran läßt (Eltern, Kinder e.t.c sind vermutlich auch so nahe, aber die kann man sich selten aussuchen), zweitens lebt man mit diesem Menschen im Idealfall 30,40,50 oft gar 60 Jahre miteinander im selben Haushalt während die eigene Kinderzeit im Elternhaus oder die Zeit der Kinder im eigenen Haus im Normalfall ca. 18 Jahre währt, drittens kann die Auswahl des richtigen Lebenspartners den Unterschied zwischen Himmel und Hölle ausmachen und schließlich viertens wie schon weiter oben ausgeführt gilt der alte Satz „drum prüfe wer sich ewig bindet“ heutzutage in der abgewandelten Form : „Drum prüfe wer sich jemals scheiden läßt“ (bei 2/3 Scheidungen muß man rein statistisch schon von einer Trennung ausgehen.

Dazu kommt noch ein weiteres Problem. Sicher kennt jeder die Situation, wo ein guter Freund plötzlich mit seiner neuen Flamme auftaucht und man sich nach kurzer Zeit nur noch fragt, was denn bloß in den besten Freund gefahren ist, um sich so eine Frau einzutreten. Jeder scheint die Situation richtig zu erfassen, außer dem besten Freund. Das hat simple neurologische biochemische Gründe.Englische Forscher haben herausgefunden, daß Gefühle von Eltern- oder romantischer Liebe die Gehirnregionen blockieren, welche für eine sozialkritische Einschätzung der anderen Person erforderlich sind. Quasi der wissenschaftliche Nachweis von : Liebe macht blind.

In summary, our findings show that both romantic and maternal

love activate specific regions in the reward system and lead to

suppression of activity in the neural machineries associated with the

critical social assessment of other people and with negative emotions.

Solltest du jetzt sagen : „Mir passiert das nicht, ich bin immer rational“ dann täusche dich da mal nicht, denn

dem tobenden Hormoncocktail aus Oxytocinen und Dopaminen kannst auch du nicht entgehen. Sogar wenn dir während der kritischen Phase das eine oder andere an der Partnerin in spe auffällt ist die Chance sehr groß, daß du es relativierst, herunterspielst oder gar denkst du wirst sie diesbezüglich ändern.

Vergiß es, du kannst und wirst sie nicht ändern, Änderungswille muß von innen kommen.

Außerdem solltest du dir bewußt machen, daß sich Männer entgegen aller Stereotype in der Beziehungsanbahnung eher schneller verlieben als Frauen. Ich bin der Überzeugung, daß sich dieses Wissen im Frauenverhalten genetisch niedergeschlagen hat. Die Angewohnheit, sich in der Beziehungsanbahungsphase über längere Zeit zu zieren könnte durchaus daher rühren, daß Frauen es instinktiv über den Punkt schaffen wollen, an dem die Urteilsfähigkeit des Mannes wieder zurückkehrt um so sicher sein zu können, daß es seine Liebesschwüre auch über den Verliebtheitsnebel drüberschaffen.

Wenn sich sogar Frauen so verhalten, sollten wir Männer in Zeiten, wo eine Scheidung, eine Falschbeschuldigung e.t.c unser ganzes restliches Leben ruinieren kann schon ganz und gar nicht darauf verzichten.

Während nun jeder Mann sicher beim Aufstellen einer Gefahrentriggerliste ganz unterschiedliche Punkte einbringen würde, kann uns hierbei die Wissenschaft helfen gewisse Kriterien zu finden, die über alle Männer hinweg beachtenswert sind. Die folgenden Punkte scheinen mir  so zentral, daß sie auch für homosexuelle Beziehungen Gültigkeit haben.

Als letzter Punkt bevor wir loslegen ist noch das Folgende wichtig :

Jeder zeigt am Anfang einer neuen Beziehung seine vermeintlich besten Seiten. Das ist auch nichts Verwerfliches, sondern natürliches Verhalten. Beziehungsforscher wie John Van Epp sprechen von einer Frist von drei Monaten, ab denen sich die üblichen Verhaltensmuster nicht mehr unterdrücken lassen und ab da kontinuierlich zunehmend immer mehr durchbrechen.

  1. Sie sagt, alle ihre Ex-Freunde waren Arschlöcher
  2. Magst du ihre Freunde/innen ?
  3. Gemeinsame Werte / Lebensziele
  4. Beobachte das Verhältnis ihrer Eltern / ihr Verhältnis zu ihren Eltern
  5. Beobachte und teste ihre Selbständigkeit
  6. Sie ist eine „high maintenance“-Frau
  7. Sie entschuldigt sich nie oder trägt die Konsequenzen ihres schlechten Benehmens
  8. Sie wird wütend oder versucht dir Schuldgefühle zu verursachen, wenn du mal Zeit für dich brauchst
  9. Sie kann keinen Respekt, keine Anerkennung ausdrücken
  10. Wie behandelt sie fremde Menschen ?
  11. Sie hat Schulden oder kann offensichtlich nicht mit Geld umgehen
  12. Sie verhält sich als wärst du ihr Sohn oder ihr Vater
  13. Steht sie zu ihrem Wort ?
  14. Seid ihr geistig kompatibel ?
  15. Was kann sie, was bringt sie in die Beziehung ein ?
  16. Ihr streitet dauernd
  17. Sie ist gewalttätig
  18. Laß mindestens 3 Monate verstreichen

1) Sie sagt, alle ihre Ex-Freunde waren Arschlöcher

Das ist natürlich potentiell möglich, wenn auch wenig wahrscheinlich. Sehen wir uns einfach beide Fälle an.

  • Es ist wirklich wahr

Angenommen es ist richtig, daß alle ihre Verflossenen Arschlöcher waren. Was sagt das über sie aus ? Was in ihrer Persönlichkeit stimmt nicht, sodaß sie sich immer wieder mit Arschlöchern einläßt ? Und wenn man davon ausgeht, daß sich schädliche Partnerwahlmuster solange wiederholen, bis sie aktiv durchbrochen werden, bist du selbst dann wohl das nächste Ex-Arschloch in ihrer Sammlung

  • Es stimmt nicht

Dieser Fall ist der Wahrscheinlichere. Möglicherweise war das eine oder andere Arschloch dabei, aber daß alle so waren ist kaum zu glauben. Es offenbart einen Persönlichkeitsaspekt von jemandem, mit dem man keine Beziehung haben möchte. Nämlich mangelnde Selbstreflexion und eine „Schuld sind immer die Anderen“-Attitude. Man kennt solche Menschen auch aus anderen Lebensbereichen egal was ihnen passiert, sie selbst sind nie (Mit-)Verantwortlich.

Mein Tipp : Hände weg, und lauf so schnell du kannst

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2) Magst du ihre Freunde/innen ?

Ein nicht unwichtiger Punkt. Ich sprach bereits weiter oben von der biochemischen Vernebelung, der man in der ersten Phase unterliegt. Diese bezieht sich allerdings hauptsächlich auf die Person, die man liebt. Anderen Personen gegenüber sieht man weiterhin relativ klar. Geht man nun davon aus, daß sich Menschen mit Freunden umgeben, die ihnen sehr ähnlich sind („Gleich und Gleich gesellt sich gern“) und ihr Freundeskreis nervt dich ungemein ist die Chance relativ groß, daß auch sie dich nervt, sobald die Schmetterlinge im Bauch verschwunden sind.

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3) Gemeinsame Werte / Lebensziele

Ein oft zu Unrecht vernachlässigter Punkt. Der Zeitpunkt ab dem zwei Menschen beschließen ihr Leben gemeinsam zu fristen kann gut mit einer Wanderung verglichen werden. Niemand würde auf die Idee kommen bei einer simplen gemeinsamen Wanderung sich nicht über das zu erreichende Ziel, die Wegstrecke oder das Tempo zu unterhalten. Wenn einer der beiden stockkonservativ ist, der andere extremprogressiv kann das zu Problemen führen. Religion kann für bestimmte Menschen sehr wichtig sein, für andere wieder nicht. Kinder, Haustiere, Karriere, Urlaubsdestinationen u.v.m sind Dinge, an denen mitunter schon Ehen gescheitert sind. Besser vorher abklären, dann gibt es nachher kein böses Erwachen. Was die Lebensziele betrifft kann es ja schon daran scheitern, daß einer der beiden überhaupt keine hat, während das Leben des anderen im Voraus minutiös durchgeplant ist.

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4) Beobachte das Verhältnis ihrer Eltern / ihr Verhältnis zu ihren Eltern

Ein oft völlig zu Unrecht unterschätzter Punkt. Mit ihren Eltern ist sie so vertraut, daß es sehr wahrscheinlich ist, daß du dort bereits frühzeitig erleben kannst, wie sie sich in gefühlsdominierten, engen menschlichen Beziehungen verhält. Ist sie bei ihren Eltern unbegründet ein Riesenarschloch, dann weißt du bereits was dir selbst später blüht. Sehr aufschlußreich ist aber auch, wie ihre Eltern selbst miteinander umgehen, denn wenn sie das noch nicht aufgearbeitet hat dann hat das Familienleben zu Hause sie entscheidend mitgeprägt. Vielleicht hast du Glück und erlebst eine Meinungsverschiedenheit ihrer Eltern mit : Wie wird dort gestritten ? Wird vernünftig argumentiert, wird darauf geachtet nicht unbedacht zuviel Porzellan zu zerbrechen, welches später nicht mehr zu kitten ist ? Oder artet der Streit gar aus und wird verbal oder physisch gewalttätig ?Wie ist die Rolle ihres Vaters und ihrer Mutter. Ist er dominanter Patriarch oder unterwürfiger Pantoffelheld ? Was ist mit ihrer Mutter ? Auf die aufschlußreichen Informationen, die du in ihrem Elternhaus sammeln kannst solltest du keinesfalls verzichten.

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5) Beobachte und teste ihre Selbständigkeit

Es gibt mehrere Szenarien, wie du später eine Beziehung leben kannst und du selbst bist Anhänger eines von vielen verschiedenen Modellen der Ausgestaltung einer Paarbeziehung. Aber ganz egal, welches Modell du später leben willst, mangelnde Selbstständigkeit ist immer ein Problem. Ich würde dringend davon abraten eine Partnerin in Betracht zu ziehen, die noch nie alleine gelebt hat. Also weder direkt vom Elternhaus in die gemeinsame Wohnung noch eine Beziehungshopperin, die nicht alleine sein kann. Je selbstständiger sie selber ist, desto weniger bleibt später ausschließlich an dir hängen, weil sie es einfach nicht kann.

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6) Sie ist eine „high maintenance“-Frau

Achtung vor solchen Frauen. Eine High-Maintenance Frau bedeutet wörtlich übersetzt eine Frau mit besonders hohem Wartungsaufwand. Meist ist es ein ganz bestimmter Typ Frau und relativ leicht zu erkennen, wenn man den darauf achtet. Wenn man auf der Straße einen Kerl mit einer offensichtlichen High-Maintenance Frau sieht schüttelt man meist nur den Kopf und schenkt dem bedauernswerten Kerl eine Sekunde Mitleid. Diese Frauentyp zeichnet sich durch eine übermäßige Anspruchshaltung aufgrund von eingebildeter oder echter Attraktivität aus. Sehr oft findet man in diesem Frauentyp auch das Prinzessinensyndrom wieder, aber auch das ,was man als „Drama-Queen“ bezeichnet. Auch hier kann es nur heißen Hände weg.

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7) Sie entschuldigt sich nie oder trägt die Konsequenzen ihres schlechten Benehmens

Ein nicht so wichtiger Punkt wie andere in der Auflistung, aber dennoch nicht zu verachten. Sich zu entschuldigen, die Konsequenzen seines Handelns zu tragen gehört in das normale Verhaltensrepertoire eines psychisch gesunden Erwachsenen. Wenn sie dazu nicht in der Lage ist, könnte das durchaus später zu einigen Problemen führen.

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8) Sie wird wütend oder versucht dir Schuldgefühle zu verursachen, wenn du mal Zeit für dich brauchst

Auch nicht ganz so zentral wie andere Punkte, kann aber dennoch wichtige Rückschlüsse erlauben. Jeder braucht mal Zeit für sich, seien es Hobbies, Unternehmungen mit Freunden oder auch nur lesen und Ausspannen. Alles sehr wichtig für eine gesunde Beziehung. Nimmt sie sich die Zeit nichteinmal für sich selbst, so ist es nicht ganz so schlimm, aber immer zusammenkleben kann nicht funktionieren, nimmt sie sich die Zeit aber für sich selbst und gesteht sie dir nicht zu, dann nimm die Beine in die Hand und lauf so schnell du kannst, weil dann sieht sie dich als ihr persönliches Haustier, welches immer parat zu stehen hat wenn Fräulein irgendwo der Schuh drückt.

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9) Sie kann keinen Respekt, keine Anerkennung ausdrücken

Lob und Tadel sind wichtige Elemente der menschlichen Interaktion. Abgesehen von purer Höflichkeit führt es auch zu erhöhter Bindung, wenn Menschen respektvoll miteinander umgehen. Ich würde mir sehr gut überlegen, wenn es meiner Partnerin in spe am nötigen Respekt und an zeitweiser Dankbarkeit oder einem gelegentlichen Kompliment fehlt. Das ganze gilt natürlich umso mehr, wenn sie selbiges aber für sich einfordert.

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10) Wie behandelt sie fremde Menschen ?

Hier liegt oft auch ein guter Schlüssel um die Charaktereigenschaften der potentiellen Zukünftigen abzutesten. Ich sage jetzt nicht mal, daß sie Mutter Theresa sein muß, ganz im Gegenteil. Wichtig ist, daß man hier zueinanderpasst.

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11) Sie hat Schulden oder kann offensichtlich nicht mit Geld umgehen

Den Punkt muss man gleich etwas relativieren. Wenn du selbst mit der Kohle nur so um dich wirfst, kannst du es deiner Partnerin nicht zum Vorwurf machen. Wenn den Schulden etwas nennenswertes gegenübersteht (z.B. eine damit finanzierte Eigentumswohnung) ist es auch nicht so schlimm. Hüte dich aber davor, nur der finanzielle Retter für jemanden zu sein.  Ein erlaubter Gedanke falls sie schon etwas älter ist und betont noch Kinder haben zu wollen ist auch durchaus : Und, was hat sie dafür gespart ?

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12) Sie verhält sich als wärst du ihr Sohn oder ihr Vater

Beides ist schlimm. Abgesehen von seltensten Ausnahmen sollte eine Beziehung doch halbwegs ebenbürtig sein, dann bringt sie beiden etwas. Sowohl die Vater- als auch die Sohnemannfalle haben ihre jeweils ganz eigenen negativen Auswirkungen. Abgesehen davon ist es auch der Abturner Nummer 1 wenn sich ein Paar nach Geburt gemeinsamer Kinder gegenseitig mit Papa und Mama anspricht.

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13) Steht sie zu ihrem Wort ?

Auch nicht unwichtig. Über die Laufzeit einer Beziehung stehen immer wieder Entscheidungen und Abstimmungen an, manche davon mit teuren Konsequenzen. Wenn das Appartment, für das sie noch gestern Feuer und Flamme war ihr in einem Jahr nicht mehr gefällt, dann kann das teuer werden. Auch sonst im Leben ist es wichtig zu wissen, ob du dich auf ihre Zusagen verlassen kannst.

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14) Seid ihr geistig kompatibel ?

Für manche egal, für mich einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Kommt darauf an, was man von einer Frau will. Ich hatte immer eine Heidenangst mit einer Frau aufzuwachen, die dumm ist wie Bohnenstroh und sich eigentlich nur als Dekorationsobjekt zum Ansehen eignet. Es ist nämlich ein schönes Gefühl, wenn man für geistige Anregung nicht das Haus verlassen, sich mit seinen Freunden treffen muß, sondern dafür auch zu Hause bleiben kann.

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15) Was kann sie, was bringt sie in die Beziehung ein ?

Ein zunehmend wichtig werdender Punkt. Früher einmal gab´s eine Vereinbarung. Sie ist für den Innenbereich zuständig und bereitet sich dementsprechend darauf vor, er für den Außenbereich. Soll heißen, sie schmeißt den Haushalt er bringt die Kohle.                                           Heutzutage ist es damit vorbei, die damals gültige Normalität ist aufgehoben. Was heißt das für uns ? Nun, auch in einer Beziehung sollte die Reziprozität stimmen also der Anteil den beide Partner in eine Beziehung einbringen oder in der aufrechten Beziehnung dafür aufwenden. Nachdem sich der Fokus der Frauen auf das Geldverdienen verschoben hat, und ich bereits viele Frauen in ihren 20ern kenne, die nicht einmal Ham-and-Eggs auf die Reihe kriegen oder eine Waschladung richtig zusammensortieren können ist die Frage durchaus berechtigt. Ich meine wenn schon von den klassischen, ehemaligen Frauentätigkeiten nichts mehr von ihr zu erwarten ist (dafür aber von dir), dann sollte irgendetwas dagegen stehen, was das aufwiegt, so etwa ein respektables Einkommen. Immerhin wirst du dann immer waschen und kochen müssen oder für teures Geld jemand engagieren der das kann. Verkaufe dich nicht unter Wert !

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16) Ihr streitet dauernd

Auf den ersten Blick mutet das wie ein „no-na“-Argument an. Aber es geht wissenschaftlicher. Forscher haben herausgefunden, das die Relation von positiven zu negativen Interaktionen in einer Beziehung etwa 5:1 sein sollte, um ihr langfristige Stabilität zu verleihen.

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17) Sie ist gewalttätig

Ich spreche hier nicht von brutaler Gewalt, da ist es ohnehin selbstverständlich.  Oft sind es kleine Anzeichen (oder auch größere). Ein Hinhauen als Reaktion auf einen blöden Scherz, unangemessene Härte beim Spaßraufen e.t.c . Es geht hier nicht darum ob das wirklich weh tut oder gefährlich ist, sondern es geht vielmehr um die psychologischen Muster, die hinter solchen Verhaltensweisen stecken und die mit bereits weiter oben angesprochenen Punkten in Verbindung stehen, wie etwa mangelnder Respekt, sie verhält sich als wärest du ihr Sohn u.a..

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18) Laß mindestens 3 Monate verstreichen

Dieser Punkt sei nur nochmal angeführt, weil er so wichtig ist. Laß dir Zeit. In den ersten drei Monaten lernst du die aufgesetzte Fassade kennen, ab dem 1.Tag des vierten Monats dringst du langsam zum echten Menschen vor, der dahintersteht.

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So, das wars erstmal. Habe ich aus eurer Sicht was Wichtiges vergessen ? Wie denkt ihr darüber ?

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Glauben Feministinnen Frauen wären Behinderte ?

Posted by Clochard - 1. Februar 2013

Sicherlich jeder hat in den Medien oder auch nur als Aussage einer durch die Bank inkompetenten Frauenministerin schon einmal das große Klagelied vernommen durch die pöhse, pöhse Medienwelt würden Frauen allerorts in die Bulimie oder Magersucht getrieben.

Es wird argumentiert durch die Darstellung bestimmter Frauentypen in den Medien, durch die Anwendung von Photoshop u.ä. Tools, durch die Mannequin-Vorbilder würden Frauen regelrecht in den Hungerwahn getrieben, eine aufoktroyierte Zwangswahrnehmung der sie sich unter keinen Umständen entziehen können und damit Marionettenpuppen gleich in die Magersucht manipuliert werden.

Drehen wir den Spieß einmal um. Manchmal hilft es eine andere Perspektive einzunehmen um die Absurdität und Lächerlichkeit einer Sache zu begreifen.

Das Pendant zum schlanken Frauenkörper ist der muskulöse Männerkörper.
Es ist ja nun nicht so, daß man nicht auch als Mann allerorten mit Darstellungen von übertrieben muskulösen Körpern konfrontiert wird, ganz egal ob das Filme, Werbeplakate, Videospiele, Actionfiguren o.ä. ist.
Jeder dieser Körper ist eine Überzeichnung des Naturzustandes, wer z.B. einen Steinmetz kennt wird wissen, daß sich derartige Muskeln nicht alleine durch beständige körperliche Arbeit automatisch bilden, es Bedarf einer gewaltsamen einseitigen Deformation des Körpers um so aussehen zu können, meist auch unter Zuhilfenahme von (bio-) chemischen Helferleins.

Käme nun irgendjemand auf die Idee Männer würden durch derartige Darstellungen zur Einnahme von Steroiden, in die Kraftkammern getrieben und man müßte dem sofort Einhalt gebieten weil sich die armen Männer scharenweise ihre Gesundheit vernichten, da sie ja willenlose Puppen der medialen Beeinflussung sind ?
Klingt lächerlich, nicht wahr ?

Sofort erkennt man die Tatsache, daß es natürlich Männer gibt, die sich sowas als Vorbilder nehmen und Kraftkammern aufsuchen um sich fast schon karikierte Muskelmassen anzutrainieren. Aber wir wissen auch welche Art von Männern das sind. Eigentlich arme Menschen, die versuchen andere Unzulänglichkeiten ihrer Persönlichkeit durch einen auftrainierten Körper auszugleichen.

Die Masse der psychisch gesunden erwachsenen Männer bleibt vom medialen Geschwätz unbeeindruckt.
Warum sollte das für Frauen nicht gelten ?
Man kann das nur dann befürworten, wenn man Frauen nicht für voll nimmt, sie für so minderbemittelt und bescheuert hält, daß man jeden ihrer Schritte gleichsam begleitet und beobachtet.
Es gibt zwei Gruppen von Menschen, mit denen man das tun muß, Kinder und Behinderte (für gewisse Ausprägungen einer Behinderung).

Als Quintessenz bleibt daher, und das zieht sich im übrigen durch den ganzen Feminismus :
Feministen betrachten Frauen als Behinderte, als kleine, lebensunfähige Wesen, die man nicht für voll nimmt, die nichts Wissen und nichts Können und die man deswegen ständig hätscheln, beaufsichtigen und bevorzugen muß, damit sie ja nicht zu kurz kommen.
Die meisten Männer sind da schon weiter und sehen Frauen als ebenbürtige Partner für die Gestaltung einer Ehe, eines Arbeitsplatzes oder des Gemeinwesens.

Der Feminismus unterbindet das aber leider, und so warten Legionen von Männern auf die seit Ewigkeiten versprochenen starken Frauen.

Bisher gab´s nur Jammerweiber 2.0
Fragt sich, wann diese Tatsache bei den Feminstinnen ankommt ?

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Nicht Bewerben ! Eine Liste für männliche High-Potentials auf Arbeitssuche.

Posted by Clochard - 24. November 2012

Hier ist eine Liste im Entstehen, die vor allem für männliche Arbeitnehmer (oder solche, die es werden wollen) gedacht ist.

Was steckt dahinter ?

Es geht um folgende Überlegung :

Es ist heute in Unternehmen modern sich dem politischen Druck zu beugen und in der eigenen Firma mainstreamwirksam für Extra-Frauenförderung zu werben. Meist geht dies Hand-in-Hand mit einem Ausschluß männlicher Arbeitnehmer aus dieser Förderung, mit einer Streichung der Mittel oder Planstellen für männliche Aus- und Weiterbildung, mit einer bevorzugten Beförderung von Frauen bei gleicher (in der Praxis meist schlechterer) Eignung u/o Qualifikation.

Die Unternehmen versuchen damit zu punkten, in der öffentlichen Wahrnehmung besser anzukommen.

Aber warum sollten sie damit bei einem Mann punkten ?

Für einen Man stellt sich die Sachlage nämlich so dar : Ceteris paribus* wird sich die eigene Karriere, Gehaltsentwicklung und das gesamte berufliche Fortkommen in einem Unternehmen mit neutralen Fördermaßnahmen weit besser entwickeln als in einem Unternehmen, welches bei der Karriereentwicklung geschlechtsspezifisch (und damit sexistisch) Frauen bevorzugt. Damit wäre es keine besonders kluge Entscheidung, eine Karriere in einem solchen Unternehmen zu beginnen.

Naturgemäß wird das bei Karrieremessen, Infoveranstaltungen an Universitäten u.ä. nicht an die große Glocke gehängt.

Deswegen diese Liste. Ergänzungen sind jederzeit willkommen, die Liste soll im Laufe der Zeit wachsen.

Bitte mit Link auf die belastende Website der Unternehmenshomepage an :

maennergedanken@gmail.com

Österreichische Arbeitgeber mit beworbener Extra-Frauenförderung :

Universität Wien : http://personalwesen.univie.ac.at/frauenfoerderung/

Stadt wien : http://www.wien.gv.at/menschen/gleichbehandlung/themen/frauenfoerderung.html

Justiz : http://www.justiz.gv.at/internet/html/default/2c9484852308c2a601230f0ff6a70141.de.html

Salzburger Universitätsklinikum : https://www.salk.at/9699.html

http://www.bawagpsk.com/BAWAG/Ueber_uns/Karriere/Arbeiten_in_der_BAWAG_PSK/46182/Frauen__Diversity.html

http://careers.accenture.com/us-en/working/overview/diversity/women/Pages/index.aspx

______________________________________________________________________

* ceteris paribus : unter Gleichbleiben alles anderen, dh bei sonst gleichen Rahmenbedingungen

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Kurznotiz : Der dem Feminismus inhärente Biologismus

Posted by Clochard - 5. September 2012

So, eine relativ stressige Berufsphase neigt sich dem Ende zu, sodaß es ab jetzt wieder vermehrt möglich wird, meine Gedanken hier auf dem Blog zu ordnen.

Ein Gedanke, der mir kürzlich in einem langweiligen Stau steckend kam ist folgender :

Der Feminismus und die Gender-Ideologie stecken – sowie jede x-beliebige andere Religion auch – voller Widersprüche und unbelegter Glaubensdogmen. So wie jede andere Religion auch vermeidet und fürchtet der Feminismus kritische Auseinandersetzung genauso wie etwa Katholiken die Naturwissenschaften.

Ein besonders rotes Tuch ist für Feminsten etwas, daß von ihnen selbst als Biologismus bezeichnet wird.
Darunter wird verstanden, daß es ein unzulässiges Argument wäre, eine bestimmte Sache mittels biologischer Tatsachen erklären zu wollen. Nachdem es bei den strenggläubigen Feministen zu den unabänderlichen Dogmen gehört, daß insbesondere menschliches Verhalten alleine durch Sozialisierung gestaltet wird muß mit teils fanatischem Glaubenseifer unter aktiver Ignoranz wissenschaftlicher Erkenntnisse jeglicher Versuch einer Verhaltenserklärung durch biologische Argumentation eifrig bekämpft werden, da ansonsten ja eines der Grunddogmen der eigenen Religion in Frage stünde, womit das ganze eigene Glaubensgebäude wanken könnte, etwas womit religiöse Eiferer quer durch alle Glaubensrichtungen erfahrungsgemäß selten klarkommen.
Nun ist es aber so, daß es eine evolutionspsychologisch unbestreitbare Tatsache ist, daß bis heute ohne Unterbrechung – von den ersten menschenähnlichen Primaten bis zum Homo sapiens sapiens ein Schutzvorrang der Frau vor dem Manne bestand.
Frauen, die sich übertrieben um ihr eigenens Wohl sorgten und es manupulativ schafften die Risiken des Alltags auf ihren Sexualpartner oder die Gemeinschaft abzuladen konnten sich im Schnitt erfolgreicher vermehren als solche Frauen, die für sich selbst einstanden und gelegentlich auch mal ein Risiko eingingen. Dieses Verhalten wurde sogar zur Partnerwahlstrategie erhoben, s0daß die heutige Weltpopulation des Menschen ein Ergebnis einer jahrmillionenalten Zucht ist, die auf folgendes Verhalten hin ausselektiert ist :

  • Die Frauen sorgen sich am allermeisten um sich selbst. (auch um ein Vielfaches mehr als z.B. um Kinder).
  • Die Männer sorgen sich mehr um Frauen als um sich selbst oder um Kinder.
  • Die ganze Gemeinschaft sorgt sich mehr um Frauen als um Männer oder Kinder.

Man kann vermutlich sogar behaupten, daß – von noch essentielleren Dingen der Nahrungsaufnahme, des Schlafes, des Atmens u.ä. einmal abgesehen – dieses Verhalten zu den essentiellsten Biologismen überhaupt zählt.

Weltweit, über alle Kulturen.

Die Krux an der Sache – und damit einer der vielen dem Feminismus inhärenten Widersprüche – ist, daß sich die feministische Glaubenslehre ganz zentral auf diesen Biologismus stützt und verläßt. Dazu zählen z.B. :

  • Die Schuldzuweisungen an ein „Patriarchat“ bzw. die Gesellschaft mit dem impliziten Auftrag sie solle sich doch mehr um Frauen kümmern und ihnen im Besonderen Vorrang vor allen Anderen einräumen (oder schon jemals davon gehört, daß eine feministische Organisation zugunsten von – Armen, Behinderten, Kindern, Hungernden oder sonst irgendeiner wirklich benachteiligten Gruppe auf eine finanzielle oder sonstige Zuwendung verzichtet ?)
  • Als eines der zentralen Themen das Herunterspielen, Marginalisieren und Verächtlichmachen männlichen Leids mit dem Ziel weibliches Leid als das einzig Existierende bzw. Relevante zu etablieren.
  • Das Durchsetzen weiblicher Interessen sogar gegen Kinderinteressen. Die Abtreibung, die Familiengerichtsrechtsprechung u.a. dürfen hier dazugezählt werden. Es ist ein uralter biologischer Trick, daß sich Frauen Kinder als instrumentalisiertem Schutzschild bedienen, sehr oft ohne auch nur die geringste Rücksichtnahme auf das Wohl des Kindes. Früher vielleicht ein notwendiger Überlebensmechanismus, heute moralisch mehr als fragwürdig.
  • Das Ignorieren von wissenschaftlichen Belegen, daß in einem beliebigen Bereich Frauen doch nicht die allerärmsten, allerbenachteiligtesten, allerbemitleidenswertesten Geschöpfe sind, die jemals gelebt haben.
  • u.v.m

Fazit : Die Religion, die sich zentral gegen den selbsterfundenen Biologismus auflehnt – also der Feminsimus – reitet am stärksten auf der Biologismuswelle dahin.

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Über die juristische Abtreibung

Posted by Clochard - 31. Mai 2012

Im deutschen Sprachraum herrscht im Bereich der Fortpflanzung ein großes Ungleichgewicht, was die Rechte der Geschlechter betrifft.

Das Ungleichgewicht läßt sich so beschreiben :

In der Kette :

  1. Zeugung des Kindes
  2. 3 Monate nach Zeugung
  3. 9 Monate nach Zeugung
  4. Geburt
  5. ein halbes Jahr nach der Geburt

endet die legal erlaubte Einflussmöglichkeit des Mannes bei Punkt 1, die der Frau bei Punkt 5, denn die letzte Möglichkeit ein legal und einvernehmlich gezeugtes Kind zu entsorgen endet für eine Frau in Österreich 6 Monate nach der Geburt, der letzten Frist an dem sich eine Frau entscheiden kann ihr eigenes Kind zur Adoption freizugeben und fortan nichts mehr mit dem Kind zu tun zu haben.

Die Diskrepanz der beiden Zeitpunkte könnte kaum größer sein, die Konsequenzen ebenfalls nicht. Immerhin liegen zwischen beiden Entscheidungszeitpunkten 15 Monate (!). Und was die Konsequenzen betrifft bedeutet die obige Unterscheidung letztlich nichts Anderes, als das die einzige Möglichkeit des Mannes, der keinesfalls ein Kind haben möchte darin besteht, für sein ganzes Leben komplett auf heterosexuellen Geschlechtsverkehr zu verzichten (denn es gibt kein 100% sicheres Verhütungsmittel), während die Frau in dieser Hinsicht keinerlei Einschränkungen unterliegt.

Woher kommt das ?

Es gibt zwei große Kategorien an Argumenten, die für den derzeitigen untragbaren Zustand verantwortlich sind.

Einerseits geht es um den Themenkomplex Frau und Verantwortung. Historisch betrachtet hatte die (Durchschnitts-) Frau zu allen Zeiten weniger Rechte als der (Durchschnitts-) Mann, aber auch weniger Verantwortung. Man betrachtete die Frau lange Zeit als Zwischenstufe zwischen Mann und Kind, weswegen man auch, wie bei Kindern noch heute, die Frau von jeglicher Verantwortung für ihr Handeln entband. für entsprechendes weibliches Fehlverhalten in jeglicher Form wurde der Mann bestraft, ähnlich wie heute noch Eltern für ihre Kinder haften. Die Regeln zur Fortplanzung sind auch heute noch direkter Ausfluß dieser überkommenen Denkweise. Obgleich inzwischen mit mehr Rechten als das männliche Geschlecht ausgestattet wird dem weiblichen Geschlecht auch heute noch Verantwortung abgenommen, wo immer es nur irgendwie möglich ist. Was für absurde Formen das zuweilen annehmen kann zeigt der bekannt gewordene Fall zweier Lesben, die einen gutgläubig helfenden Samenspender später vereinbarungswidrig auf Unterhalt verklagten und damit durchkamen. Diese paradoxe Situation, nämlich daß das mit mehr Rechten ausgestattete Geschlecht mit größtmöglicher Anstrengung von jeglicher Verpflichtung befreit wird erinnert an die Metapher des Kindes mit dem Brennglas über dem Ameisenhaufen. Solange wir noch von Altherren-Politikern alten Schlages regiert werden, die in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sozialisiert wurden und die meinen, auf Kosten der männlichen Bevölkerung den weißen Ritter spielen zu müssen, solange wird sich an den Zuständen nichts ändern. Die Lösung dieser Problematik ist daher abwählen oder abwarten.

Zweitens geht es um die staatlichen Pensionssysteme (=Rentensysteme), welche in unserem Kulturraum je nach Staat spätestens nach dem 2.Weltkrieg auf eine Umlagefinanzierung umgestellt wurden. Damit ein umlagefinanziertes Rentensystem funktionieren kann benötigt man sehr vereinfachend gesprochen ein stetes Bevölkerungswachstum (und man muß befürchten, daß viele Politker in ihrem Verständnis der Zusammenhänge und Funktionsweisen des umlagefinanzierten Pensionssystems über diesen vereinfachten Zusammenhang nicht hinauskommen). Der Durchschnittsdumpfbackenpolitker folgert nun daraus diesen Syllogismus :

  • Ich will wiedergewählt werden
  • Wenn ich wiedergewählt werden will, dann darf das Volk nicht beunruhigt sein
  • Das Volk ist beunruhigt, wenn die Pensionen nicht sicher sind
  • Die Pensionen sind sicher, wenn genug Kinder geboren werden
  • Frauen gebären Kinder
  • Wenn ich Frauen nur genug in den Hintern krieche (finanziell, rechtlich .e.t.c. also in jeder Hinsicht), dann werden sie Kinder gebären, und ich werde wiedergewählt.

Was kann man dagegen tun ?

Abgesehen von der oben bereits angedeuteten Abwahl der betreffenden Altherrenpolitiker stellt sich die Frage, wie denn eine Alternative zu den herrschenden Zuständen aussehen könnte. Eine Zwischenstufe hat sich in Frankreich etabliert  und zwar in einer Konstruktion die sich sehr gut mit dem Titel dieses Beitrags umschreiben läßt, nämlich juristischer Abtreibung.

Bei der juristischen Abtreibung wird dem werdenden Vater dasselbe Recht eingeräumt wie der werdenden Mutter, er kann sich nämlich mit rechtlichen Konsequenzen und als geregeltes Rechtsinstitut gegen das Kind entscheiden. Wenn er das tut, verliert er alle Rechte, aber auch alle Pflichten am Kind und hat danach dem Kind gegenüber denselben Status wie ein Fremder.

Eine Kurzdarstellung findet sich hier, etwas ausführlicher (mit den jeweiligen Gesetzesstellen) hier.

Temporär oder permanent ?

Die Frage, die sich nun stellt ist jene, ob mit der oben skizzierten französischen Regelung bereits der Gerechtigkeit genüge getan und alles in Ordnung ist.

Die Antwort darauf ist zwiespältig.

In einem Versuch objektiv zu sein würde ich sagen fast, was die Gerechtigkeit betrifft. Mit obiger Regelung ist annähernd gleiches Mitspracherecht und Entscheidungsfreiheit gegeben mit einem kleinen Nachteil zulasten der Frauen, da sie bei potentiell gleicher Entsorgungsmöglichkeit die Zusatzlast der Abtreibung bzw. Geburt hat. Quasi : „der Bauch gehört ihr“, nun aber andersherum. Noch immer nicht hundert prozentig gerecht, aber um Welten besser, als das, was wir jetzt haben.

Davon zu trennen ist die Antwort auf die Frage, ob das denn der erstrebenswerte Endzustand sein kann, also im Sinne der Überschrift dieses Absatzes eine temporäre oder permanente Lösung sein kann. Hier enden die Fakten und gleichzeitig beginnt hier die Meinung und Ideologie. Deswegen folgt von hier an nur mehr meine subjektive Ansicht und die Meinungen darüber werden so weit auseinandergehen, wie das politische Spektrum breit ist.

Als liberaler bzw.libertärer Mensch missfällt es mir, wenn es immer weiter um sich greift, daß die Menschen ihre Eigenverantwortung an der Garderobe abgeben. Egal ob es sich um Dinge, Tiere oder Menschen handelt, immer mehr wird Alles zum Wegwerfartikel. Es ist meine feste Überzeugung, daß eine liberale Gesellschaft, die den Menschen größeren Handlungsspielraum zugesteht auch dafür Sorge tragen muß, daß mit diesem größerem Handlungsspielraum auch die dazu nötige Bildung und intellektuelle Ausstattung einhergeht und es muß ebenso sichergestellt sein, daß die Menschen mit der notwendigen größeren Verantwortung umgehen können.

Genau aus diesem Grund im Verbund mit meiner humanistischen Einstellung kann die juristische Abtreibung für den Mann mE nur ein Übergangszustand sein. Im Endergebnis muß wieder sichergestellt sein, daß sich weder Mann noch Frau der Verantwortung entziehen können, die mit einem Geschlechtsverkehr einhergeht, nämlich daß daraus trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Kinder entstehen können und mithin man die Verantwortung für diese Kinder zu tragen hat.

Humane Wesen zu shreddern kann auf jeden Fall nicht die Antwort auf die Problematik sein.

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