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Archive for the ‘Kurzmeldung’ Category

Kurzmeldung : Frau fordert weibliches Vetorecht für Samenspende

Posted by Clochard - 13. Juni 2013

Heute nur eine Kurzmeldung.
Der verlinkte Artikel ist zwar schon etwa älter, aber immer noch für ein paar Lacher gut.
Schließlich soll hier auf dem Blog der Humor auch nicht zu kurz kommen.

In Enland forderte eine Frau nach einer Samenspende ihres Mannes ein Vetorecht für Ehefrauen bei Samenspenden.

Ich kann da nur sagen : „Mein Sack gehört mir“ und dies sei zum wiederholten Male eine Warnung an alle männlichen Einfaltspinsel die von Mutti nicht genug Liebe bekommen haben und glauben dies wäre eine bessere Welt, wenn sie nur von Feministen oder Frauen geführt werden würde.

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…………..dann bekämpfen sie dich……..(Ghandi)

Posted by Clochard - 11. Juni 2013

Wer immer noch seine Zweifel hatte, daß wir bereits bei Phase 3 angekommen sind kann sich hier und heute eines Besseren belehren lassen.
Wie u.a. auch Genderama berichtete, gab es eine „Frauen“-Enquete (was ist das eigentlich ;-)) zum Thema „Maskulinismus. Anti. Feminismus“

Die Bekämpfung unserer Anliegen sind offenbar jetzt sogar zur Chefsache erklärt worden.

Im O-Ton strotzt H-H nur so vor Angriffigkeit und möchte „offensive Strategien“ gegen Antifeminismus und Maskulismus fahren.
Da wir wissen, daß es Feministinnen mit den Gesetzen nicht so genau nehmen, solange es nur gegen Männer geht, werden wir H-H und ihren Handlangern dabei gaaaaanz genau auf die Finger schauen.
Die Zeiten des Femi-Paradies sind vorbei.

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Kurzupdate 28.05.2013

Posted by Clochard - 28. Mai 2013

Wie ihr sicher festgestellt habt, tut sich in letzter Zeit relativ wenig hier.

Das hat mehrere Gründe, etwa eine Phase sehr hoher beruflicher und privater Aktivität aber auch damit, daß es sich für mich nicht lohnt immer wieder diesselben Probleme mit jeweils anderen Worten zu thematisieren.

Erst kürzlich hat sich aber etwas getan, das ich für berichtenswert erachte.

Es scheint als hätte das alte Sprichwort : „Steter Tropfen höhlt den Stein“ doch so seine Berechtigung.

Dazu 3 Beispiele :

Beispiel 1, ein Selbstbejammerungsartikel von Alexandra Föderl-Schmid :

http://derstandard.at/1363710350760/Frauen-werden-anders-beurteilt?_lexikaGroup=2

Beachtenswert sind insbesondere die Kommentare und das umsomehr, als wir es beim Standard ja mit der kombinierten Ausgabe des Stürmers und des völkischen Beobachters des Feminismus zu tun haben. Föderl-Schmid fliegt hier ob ihrer jammernden Selbst- und Frauenbedauerung einiges an berechtigtem Gegenwind um die Ohren, das wäre noch vor 2-3 Jahren insbesondere beim Standard undenkbar gewesen.

Beispiel 2, etwas aktueller :

http://derstandard.at/1369361787905/Frauen-verdienen-drei-Jahre-nach-Studienabschluss-13-Prozent-weniger

Beachtenswert sind wieder die Kommentare, es gilt das oben Geschriebene analog.

Wie man mit demselben Grundmaterial mehr im Sinne eines Qualitätsjournalismus agiert zeigt die Presse zum gleichen Thema :

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1411635/Informatiker-haben-beste-Jobchancen?_vl_backlink=/home/index.do

Beispiel 3, die „Kehrtwende“ des Spiegel

Ich bin durch Arne Hoffmanns Blog Genderama auf die beiden Spiegel Artikel aufmerksam geworden.

Während sich der erste Artikel nur in der Printausgabe findet (Kritik an dem von deutschen Journalistinnen gegründeten Verein „ProQuote“),

steht der zweite Artikel Online zur Verfügung.

Hier die Links dazu :

http://genderama.blogspot.co.at/2013/05/der-spiegel-proquote-oder-wie.html

http://genderama.blogspot.co.at/2013/05/spiegel-online-zu-hause-uben-frauen.html

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gesundheits-studie-degs-psychische-gewalt-wird-unterschaetzt-a-902046.html

Es geht voran !

maskulistische Grüße und bis demnächst,

euer

Clochard

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Für eine wissenschaftliche, ideologiefreie deutsche Wikipedia

Posted by Clochard - 5. Februar 2013

wikipedia-de

Für heute noch ein zweiter Eintrag.

Ab jetzt werden meine Posts immer mit obigem Banner erscheinen.

Das hat folgenden Hintergrund. Zumeist steuerlich subventionierte Genderideologen scheinen Ihr Steuergeld am Besten dafür verwendet zu sehen, daß sie ihre Zeit damit zubringen die deutsche Wikipedia ideologisch einzufärben.

Zur Zeit ist es so, daß man konstatieren muss :

Artikeln der deutschen Wikipedia ist nicht zu trauen.

Für weiterführende Informationen :

http://genderama.blogspot.de/2012/08/wikipedia-und-macht-wie-die-online.html

http://genderama.blogspot.de/2012/08/leserbrief-wie-es-einem-in-der.html

http://ef-magazin.de/2012/08/20/3656-wissenschaftsblog-deutsche-wikipedia-wird-als-plattform-von-ideologen-missbraucht

http://sciencefiles.org/2012/08/19/die-wikipedia-files/

http://der.kritisator.de/2012/propagandaschmiede-wikipedia/

http://www.unwatched.org/20120903_Wikipedia_Steigende_Einflussnahme_von_Dritten

http://www.buerger-in-wut.de/blog,92,wikipedia-ii-die-propagandamaschine-lauft-weiter

http://jacobjung.wordpress.com/2012/01/27/selbstversuch-wikipedia-loschen-was-nicht-passt/

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Kurznotiz : Der dem Feminismus inhärente Biologismus

Posted by Clochard - 5. September 2012

So, eine relativ stressige Berufsphase neigt sich dem Ende zu, sodaß es ab jetzt wieder vermehrt möglich wird, meine Gedanken hier auf dem Blog zu ordnen.

Ein Gedanke, der mir kürzlich in einem langweiligen Stau steckend kam ist folgender :

Der Feminismus und die Gender-Ideologie stecken – sowie jede x-beliebige andere Religion auch – voller Widersprüche und unbelegter Glaubensdogmen. So wie jede andere Religion auch vermeidet und fürchtet der Feminismus kritische Auseinandersetzung genauso wie etwa Katholiken die Naturwissenschaften.

Ein besonders rotes Tuch ist für Feminsten etwas, daß von ihnen selbst als Biologismus bezeichnet wird.
Darunter wird verstanden, daß es ein unzulässiges Argument wäre, eine bestimmte Sache mittels biologischer Tatsachen erklären zu wollen. Nachdem es bei den strenggläubigen Feministen zu den unabänderlichen Dogmen gehört, daß insbesondere menschliches Verhalten alleine durch Sozialisierung gestaltet wird muß mit teils fanatischem Glaubenseifer unter aktiver Ignoranz wissenschaftlicher Erkenntnisse jeglicher Versuch einer Verhaltenserklärung durch biologische Argumentation eifrig bekämpft werden, da ansonsten ja eines der Grunddogmen der eigenen Religion in Frage stünde, womit das ganze eigene Glaubensgebäude wanken könnte, etwas womit religiöse Eiferer quer durch alle Glaubensrichtungen erfahrungsgemäß selten klarkommen.
Nun ist es aber so, daß es eine evolutionspsychologisch unbestreitbare Tatsache ist, daß bis heute ohne Unterbrechung – von den ersten menschenähnlichen Primaten bis zum Homo sapiens sapiens ein Schutzvorrang der Frau vor dem Manne bestand.
Frauen, die sich übertrieben um ihr eigenens Wohl sorgten und es manupulativ schafften die Risiken des Alltags auf ihren Sexualpartner oder die Gemeinschaft abzuladen konnten sich im Schnitt erfolgreicher vermehren als solche Frauen, die für sich selbst einstanden und gelegentlich auch mal ein Risiko eingingen. Dieses Verhalten wurde sogar zur Partnerwahlstrategie erhoben, s0daß die heutige Weltpopulation des Menschen ein Ergebnis einer jahrmillionenalten Zucht ist, die auf folgendes Verhalten hin ausselektiert ist :

  • Die Frauen sorgen sich am allermeisten um sich selbst. (auch um ein Vielfaches mehr als z.B. um Kinder).
  • Die Männer sorgen sich mehr um Frauen als um sich selbst oder um Kinder.
  • Die ganze Gemeinschaft sorgt sich mehr um Frauen als um Männer oder Kinder.

Man kann vermutlich sogar behaupten, daß – von noch essentielleren Dingen der Nahrungsaufnahme, des Schlafes, des Atmens u.ä. einmal abgesehen – dieses Verhalten zu den essentiellsten Biologismen überhaupt zählt.

Weltweit, über alle Kulturen.

Die Krux an der Sache – und damit einer der vielen dem Feminismus inhärenten Widersprüche – ist, daß sich die feministische Glaubenslehre ganz zentral auf diesen Biologismus stützt und verläßt. Dazu zählen z.B. :

  • Die Schuldzuweisungen an ein „Patriarchat“ bzw. die Gesellschaft mit dem impliziten Auftrag sie solle sich doch mehr um Frauen kümmern und ihnen im Besonderen Vorrang vor allen Anderen einräumen (oder schon jemals davon gehört, daß eine feministische Organisation zugunsten von – Armen, Behinderten, Kindern, Hungernden oder sonst irgendeiner wirklich benachteiligten Gruppe auf eine finanzielle oder sonstige Zuwendung verzichtet ?)
  • Als eines der zentralen Themen das Herunterspielen, Marginalisieren und Verächtlichmachen männlichen Leids mit dem Ziel weibliches Leid als das einzig Existierende bzw. Relevante zu etablieren.
  • Das Durchsetzen weiblicher Interessen sogar gegen Kinderinteressen. Die Abtreibung, die Familiengerichtsrechtsprechung u.a. dürfen hier dazugezählt werden. Es ist ein uralter biologischer Trick, daß sich Frauen Kinder als instrumentalisiertem Schutzschild bedienen, sehr oft ohne auch nur die geringste Rücksichtnahme auf das Wohl des Kindes. Früher vielleicht ein notwendiger Überlebensmechanismus, heute moralisch mehr als fragwürdig.
  • Das Ignorieren von wissenschaftlichen Belegen, daß in einem beliebigen Bereich Frauen doch nicht die allerärmsten, allerbenachteiligtesten, allerbemitleidenswertesten Geschöpfe sind, die jemals gelebt haben.
  • u.v.m

Fazit : Die Religion, die sich zentral gegen den selbsterfundenen Biologismus auflehnt – also der Feminsimus – reitet am stärksten auf der Biologismuswelle dahin.

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„Occupy Patriarchy“

Posted by Clochard - 14. Mai 2012

Die Wiener Innenstadt ist am 12.05 am Ring für eine Veranstaltung namens „Occupy Patriarchy“ vom Veranstalter „20000 Frauen“ (you wish, sag ich da nur) gesperrt worden.
Die Presse berichtete.

Das Interesse der Bevölkerung war nicht zu bremsen, wie nachfolgende Aufnahmen der Zelt“stadt“ zeigen :
http://www.flickr.com/photos/lu_wu/sets/72157629695745524/with/7183334740/

 

 

Laut Presse Artikel schätzt die Wiener Polizei circa 20 Zelte mit je 4 Frauen.
Wow !!
Achja, der pöhse patriarchale Regen war schuld am schlechten Besuch der Veranstaltung, und nicht etwa die geistige Beschränktheit der Veranstalterinnen.

Vielleicht fallen uns ja ähnliche wahnsinnig wichtige Themen ein , für die man die Ringstraße sperren könnte.
Ich habe gehört der Verband österreichischer Kakteenzüchter möchte auch eine Zeltstadt und eine Demo gegen die Diskriminierung stachelbewehrter Pflanzen durchführen.
1000 Besucher kriegen die sicher auch zusammen, wenn sie ein paar hübsche Kakteen ausstellen.

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Kurzmeldung 10.05

Posted by Clochard - 10. Mai 2012

Ein kurzes Update zum Blog.

Beruflich geht es derzeit wieder so hoch her, daß ich kaum zum Bloggen komme.
Nach 12-14 h pro Tag habe ich meist oft einfach keine Power mehr um noch einen Blogeintrag zu verfassen.

Auch von den Wochenenden bleibt nicht viel, denn die Buchladung, die kürzlich vom Postboten vorbeigebracht wurde, will gelesen werden, bevor sie hier besprochen werden kann.

Aktuell in der Pipeline sind :

Eckhard Kuhla : Schlagseite – MannFrau kontrovers
Ralf Bönt : Das entehrte Geschlecht – Ein notwendiges Manifest für den Mann
Gerhard Amendt : Frauenquoten – Quotenfrauen Oder: Einem geschenkten Gaul…
Paul-Hermann Gruner, Eckhard Kuhla : Befreiungsbewegung für Männer; Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie

Damit die Zeit bis zum nächsten Eintrag nicht so langweilig wird :

Harald Martenstein in der Zeit über Sibylle Berg :
http://www.zeit.de/2012/19/Martenstein

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Kurzmeldung

Posted by Clochard - 26. April 2012

Gestern in der „Qualitätszeitung“ heute gelesen :

Die „Grünen Frauen“ wollen am Ring zelten und damit darauf hinweisen, wie arm und unterdrückt sie nicht sind.
Stammleser dieses Blogs werden sich ein Lachen nicht verkneifen können.

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„Ein Gleichheitsprinzip, das Populismus fördert“

Posted by Clochard - 10. April 2012

Ein gestern Abend beim Online-Standard erschienener Artikel :
http://derstandard.at/1333528699073/Ein-Gleichheitsprinzip-das-Populismus-foerdert
zeigt meiner Ansicht nach sehr schön, wie es um das Menschenbild, wie auch um das Verständnis von Freiheit, Gleichheit und Demokratie in der Linken bestellt ist.

Der Autor kritisiert, daß in Frankreich für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen ein absolutes Gleichheitsgebot gilt.
Vertreter aller wahlwerbenden Gruppierungen bekommen bekommen so z.B. exakt die gleiche Redezeit in TV-Diskussionssendungen, auf Wahlwerbeplakaten müssen alle 10 Kandidaten in einer durch das Los bestimmten Reihenfolge gleich beworben werden, TV-Berichten über einen Präsidentschaftskandidaten müssen TV-Berichte in gleicher Länge und zu vergleichbarer Tv-Quotenzeit über die anderen Kandidaten gegenüberstehen.

So neutral gesehen eigentlich keine schlechte Idee, sollte es doch zumindest erheblich dazu beitragen, den Einfluss der Medien auf die Entscheidung am Wahltag zu verringern. Naturgemäß sieht es der Autor nicht so.
Im Prinzip läuft die ganze Kritik in seinem Artikel auf einen Satz hinaus :
Diese Chancengleichheit (nennen wir sie vorbereitend „Gleichberechtigung“) gefällt ihm nicht, weil damit nicht sichergestellt ist, daß am Ende, also nach der Wahl, etwas herauskommt, das ihm gefallen könnte.

Das ist ein zentraler Satz, den man als thematische Überschrift über die gesamte heutige Linksbewegung setzen könnte.
Gleichheit ja, aber nur wenn das linkerseits Erwünschte dabei herauskommt. Demokratie ja, aber nur wenn sie linken Positionen nützt (vgl. auch Vassilakous diktatorische Maßnahmen bezüglich der Parkraumbewirtschaftung in Wien gegen den deklarierten Willen der Bevölkerung). Ja es kommt noch schlimmer. Im Bereich der Menschenrechte heißt es dann sogar universale, unteilbare Menschenrechte ja, aber nur für von Linken präferierte Gruppen (wozu der männliche, weiße Europäer nicht gehört).
Ich hatte das in einem früheren Artikel schon einmal thematisiert :
https://maennergedanken.wordpress.com/2012/03/27/kann-umerziehung-eine-staatsaufgabe-sein/

Naive Zeitgenossen sollten sich langsam von der Vorstellung verabschieden, daß Links für das ewig Gute steht. Macht korrumpiert. Und linke Themen sind inzwischen teilweise im Mainstream angekommen. Die Zeit der Defensive ist daher für die Linke vorbei, gefaselt hat man noch von dem Wert der Demokratie, der Menschenrechte, des Rechtsstaates für alle als man selbst noch in der Defensive war.
Der bekannte Satz „in vino veritas“ liesse sich daher mit dem gleichen Wahrheitsgehalt darstellen als :
in potestati veritas (in der Macht liegt die Wahrheit), also etwa umschreibbar mit den Worten : beweise mir den Wahrheitsgehalt deiner Aussagen und damit verbundenen Absichten durch dein Verhalten, wenn du an der Macht bist, vorher haben sie keine Aussagekraft.
Man mag jetzt kritisch mit dem Einwand kommen, daß das doch alle Parteien so machen.
Da sage ich : Ja, das ist richtig. Aber die anderen Parteien spielen sich eben gerade nicht als ewiggute, moralische Oberinstanz auf, im Gegensatz zu Linken. Das macht es besonders schlimm.

Nun der Brückenschlag zum Hauptthema des Blogs und zu einem Linken Lieblingsthema : Feminismus
Genau wie sonst auch in der Linken sind die Schlagwörter im Feminismus krtisch zu betrachten und zu hinterfragen.
Beispiele gefällig ? Im historischen Zeitverlauf war das erste Schlagwort der Frauenbewegung :
Gleichberechtigung.
Beginnend mit Olympe de Gouges forderte die Frauenbewegung lange Zeit die gleichen Rechte vor dem Gesetz für Frauen und Männer. Das galt aber nur solange, als Frauen objektiv und summarisch betrachtet weniger Rechte vor dem Gesetz als Männer hatten. Mit dem Übergang zu einer Rechtsbevorteilung von Frauen in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wandelte sich auch das Schlagwort der Bewegung. Es hieß nun nicht mehr Gleichberechtigung, sondern
Gleichstellung
Die Tatsache, daß Männer nun per Gesetz benachteiligt waren, spielte plötzlich keine Rolle mehr. Stattdessen fand das Schlagwort der Gleichstellung ein, daß die gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen über die rechtliche Gleichberechtigung von Männern stellte. Die (fadenscheinige) Argumentation dahinter : Wir wollen und wollten ja gar nie, daß alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, viel wichtiger ist es, daß sich die Gesetze so auswirken, das alle Menschen die gleichen Chancen an Teilhabe bekommen.
Ein schlauer Winkelzug, dem aber genauso nicht zu trauen ist, wie dem obigen, inhaltsleeren Schlagwort der Gleichberechtigung.
Erste Anzeichen dafür, wie inhaltsleer diese Floskel war und ist zeigt ein Blick nach Schweden, wo in einigen Studien eine Geschlechterquote als Zulassungsbeschränkung existierte :

Das angestrebte Ziel wurde glatt verfehlt, gut sieben Jahre später sind es vor allem Frauen, denen die Quote zum Verhängnis wird. Von denen, die aufgrund ihres Geschlechtes keinen Studienplatz erhalten haben, so Schwedens Hochschul- und Forschungsminister Tobias Krantz, seien 95 Prozent weiblich. Deshalb will die bürgerliche Regierung das Gesetz noch in diesem Jahr abschaffen, so Krantz:

„Die Gleichstellung wird dadurch an den Hochschulen nicht gefördert, erreicht wird das Gegenteil. Und Leidtragende sind vor allem studienmotivierte junge Frauen.“

Wer erkennt die Scheinheiligkeit ? Nein, Gleichstellung gibt es nur für Frauen.
Und damit passt der Feminismus genau in die heutigen Denkschemata und Verhaltensmuster der Linken.
Egal welches euphemistisch gut-klingende Schlagwort genommen wird, sei es Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte, Gleichberechtigung, Gleichstellung e.t.c., es wird immer nur dort in der Realität tatsächlich so umgesetzt, wo für den Linken wie für den Feministen das gewünschte Ergebnis herauskommt.

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Sonntägliche Kurzmeldung 2

Posted by Clochard - 8. April 2012

Bin gerade zufällig darüber gestolpert :
Artikel aus der „Neuen Zeitung“ vom 16.03.1926

Der Bund für Männerrechte.

Vor kurzem wurde ein Bund für Männerrechte gegründet. Am Sonntag hielt derselbe im 4. Bezirk eine Versammlung ab, worüber die Korrespondenz Herwei einen aufschlußreichen Bericht versendet. Obmann Hohenade erklärte, daß der Bund für Männerrechte seine Forderungen in neun Punkten zusammengefaßt habe:

  • Geschiedene Frauen, die erwerbsfähig sind, oder ein sonstiges Einkommen besitzen, welches soviel wie das Existenzminimum beträgt, haben keinen Anspruch auf Alimente.
  • Erwerbsfähige Mütter unehelicher Kinder sind verpflichtet ihrem Einkommen entsprechend zum Unterhalt des Kindes beizutragen.
  • Angleichung des österreichischen Gesetzes über uneheliche Kinder an das deutsche.
  • Anerkennung der Blutuntersuchung als gerichtlich gültigen Beweis für die Feststellung der Vaterschaft.
  • Beseitigung des Gesetzes, nachdem Männer wegen Geldschulden (Alimente) nicht nur gepfändet, sondern auch ins Gefängnis geworfen werden können.
  • Der Vater eines unehelichen Kindes darf nicht nur Pflichten, sondern muß auch Rechte haben.
  • Auch uneheliche Kinder müssen verpflichtet sein, ihre infolge Alters oder anderer Ursachen erwerbsunfähigen beziehungsweise invaliden Eltern zu alimentieren.
  • Kein verheirateter Mann darf zugunsten einer unverheirateten Person männlichen oder weiblichen Geschlechtes entlassen werden.

Historischer Zeitungsartikel: Die Neue Zeitung, 16.3.1926

Auch wenn der eine oder andere Punkt heute seltsam anmutet, ist es nicht erstaunlich wie wenig wir bis heute weitergebracht haben und wie brandaktuell manche Forderungen immer noch sind ?

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