maennergedanken

menschliches – kritisches – politisches

Archive for the ‘Feminismuskritik’ Category

Feminismus auf den Punkt gebracht !

Posted by Clochard - 28. Februar 2014

Nach längerer Zeit melde ich mich zurück.
Nach vielen privaten Ereignissen habe ich jetzt endlich wieder Zeit regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen.
Leider hat sich in der Zwischenzeit kaum etwas verbessert, ja ganz im Gegenteil.
Trotzdem für heute nur ein kurzer Beitrag :

Ohne Worte ....................

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Mädchen und Reiche werden in der Schule besser benotet

Posted by Clochard - 30. Juli 2013

Wie die Kleine Zeitung berichtet werden laut PISA Sonderauswertung in Österreich bei den Schulnoten zwei Kategorien von Schülern bevorzugt : Mädchen und Reiche

Wenn man kurz überlegt, was bleibt da noch über ?

Nach Abzug der Reichen noch die mittleren und Armen, von deren Gesamtheit man noch die Mädchen abziehen muss :

Also die gesamte männliche Mittel- und Unterschicht.

Jetzt sind wir endlich dort, wo Feministen die Gesellschaft haben wollen. Direkt auf dem Weg in ein neues männliches Prekariat. Wer glaubt unsere männlichen Dödeln in den politischen Entscheidungspositionen hätten da was dagegen ist auf dem Holzweg, denn schließlich ist ihr eigener Nachwuchs – Geschlecht egal – doch auch noch privilegiert.

Was wir aus anderen Ländern schon länger belegt haben, ist damit nun auch für Österreich offiziel, zumal es bei uns ganz besonders schlimm zu sein scheint. Nur in Singapur und Belgien ist die Korrelation zwischen Leistung und Schulnote noch zusammenhangloser als bei uns.

Zitat aus der Kleinen Zeitung :

Schulnoten sagen in den OECD-Ländern nicht nur etwas über die Leistung und damit zusammenhängende Verhaltensweisen aus – es werden auch systematisch Schülermerkmale belohnt oder bestraft, die nicht mit dem Lernen zusammenhängen. So bekommen etwa Mädchen und Schüler mit höherem sozioökonomischem Status in allen Ländern und Volkswirtschaften bessere Noten als ihre Mitschüler, zeigt eine Sonderauswertung der PISA-Studie. Österreich schneidet dabei besonders schlecht ab.

Zitatende

Kleine Buben und Teenagerburschen werden also inzwischen strukturell diskriminiert, in allen westlichen Industrienationen.

Ich weiß nicht was noch passieren muß, damit Österreichs Männer ihren Arsch in Bewegung kriegen. Natürlich habe ich Kenntnis von der männlichen Psyche und deren Bestreben bestimmte Dinge einfach auszusitzen, besonders wenn es um einen selbst geht.

Aber ich weiß auch um die besonders guten Eigenschaften der männlichen Psyche, nämlich den Schwachen beizustehen.

Väter, Großväter, Onkeln (aber auch Mütter, Großmütter, Tanten) hier geht es nicht um euch, hier geht es um die wehrlosesten der Gesellschaft, kleine Buben auf die die feminisierte Gesellschaft eindrischt. Die können sich nicht wehren und werden von euch ganz alleine gelassen.

 

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…………..dann bekämpfen sie dich……..(Ghandi)

Posted by Clochard - 11. Juni 2013

Wer immer noch seine Zweifel hatte, daß wir bereits bei Phase 3 angekommen sind kann sich hier und heute eines Besseren belehren lassen.
Wie u.a. auch Genderama berichtete, gab es eine „Frauen“-Enquete (was ist das eigentlich ;-)) zum Thema „Maskulinismus. Anti. Feminismus“

Die Bekämpfung unserer Anliegen sind offenbar jetzt sogar zur Chefsache erklärt worden.

Im O-Ton strotzt H-H nur so vor Angriffigkeit und möchte „offensive Strategien“ gegen Antifeminismus und Maskulismus fahren.
Da wir wissen, daß es Feministinnen mit den Gesetzen nicht so genau nehmen, solange es nur gegen Männer geht, werden wir H-H und ihren Handlangern dabei gaaaaanz genau auf die Finger schauen.
Die Zeiten des Femi-Paradies sind vorbei.

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Feministisches Hochwasser Teil 2

Posted by Clochard - 6. Juni 2013

Mein gestriger Artikel und insbesondere die Überschrift waren eigentlich ironisch/polemisch gemeint.

Aber es bewahrheitet sich immer wieder :

„Wenn du denkst dümmer gehts nicht mehr, kommt irgendwo ein Feminist daher.“

Die Wirklichkeit hat die Satire eingeholt, allerdings nicht so wie angedeutet.

Beim Bloggerkollegen Danisch wurde ein Papier der TU Darmstadt eingekippt. Hier der Link zum Original.

Das Pamphlet trägt den Titel : „Hochwasserschutz und Gender“

Hier einige Auszüge :

Aus Untersuchungen über Planungs- und Entscheidungsprozesse in der Gesellschaft
ist bekannt, dass in den entsprechenden Disziplinen hauptsächlich Männer (Architekten, Planer, Bau-
herren, Politiker) tätig sind und es überwiegend männliche Lebensbedingungen sind, die die entste-
henden Strukturen und das Erscheinungsbild der Umwelt prägen. Die Lebenswelt dieser planenden
Männer, charakterisiert als erwerbstätig, unabhängig, gut verdienend, im besten Alter, gesund und
mobil, (vgl. Zibell 1995) unterscheidet sich sehr von der von Frauen oder auch anderen gesellschaftli-
chen Gruppen. Gleichzeitig ist die Betroffenheit von den Ergebnissen der Planung (Gestaltung von
Wohngebieten, Wohnumfeldern etc.) bei Frauen oft höher als bei Männern. Auch wenn inzwischen
Frauen häufig berufstätig sind und in ein Berufsumfeld eingebunden sind wie Männer auch, unter-
scheidet sich ihr Lebensalltag insgesamt noch deutlich, da sie i. d. R. weitere Aufgaben im Bereich der
Familienarbeit und/oder des sozialen Ehrenamtes übernehmen und somit ihr Alltag wesentlich kom-
plexer gestaltet ist (vgl. Grüger 2000: 11ff.).

Das Unvermeidliche ist bereits am Anfang der Studie passiert, die Benennung des Feindbildes.
Das Feindbild besteht im berufstätigen Mann in mittleren Jahren (ich vermisse noch die ausdrückliche Benennung der Attribute „heterosexuell und weiß“ aber das wird durch die Nennung von „anderen gesellschaftlichen Gruppen“ ohnehin beim Leser induziert).
Wie sagte schon Volker Pispers : „Mit einem guten Feindbild hat der Tag Struktur“
Ebenfalls interessant sind zwei weitere Aspekte, die sich so oder so ähnlich wie ein roter Faden durch feministische Literatur ziehen :

1) Frauen sind besonders betroffen. Der Opferstatus ist ein zentrales Element des Feminismus und muß daher auch gleich hier am Anfang kategorisch festgelegt werden. Ich darf daran erinnern, daß die offizielle Lesart des Genderismus darin besteht, die Auswirkungen staatlichen Handelns auf beide Geschlechter zu untersuchen. Der geneigte Leser möge versuchen in den hier zitierten Textstellen oder auch im verlinkten Original eine Passage zu finden, die sich um die vom Hochwasser betroffenen Lebensrealitäten irgendeiner männlichen Gruppe dreht.
2) Damit sind wir bei einem weiteren zentralen Punkt den ich auch schon in vergangenen Artikeln heftig kritisiert habe und es hier wieder tue : Das, durch das Gender Mainstreaming auf strukturelles Niveau gehievte, feministische Opfermonopol marginalsiert eine Menge gesellschaftlicher Gruppen deren körperliche, geistige, materielle oder strukturelle Schwäche tatsächlich unserer Aufmerksamkeit bedürften. In diesem Zusammenhang wäre es etwa wirklich interessant zu untersuchen, wie sich Armut (billiger Baugrund in Hochwasserzonen), Hilflosigkeit (Senioren ohne Angehörige beiderlei Geschlechts), Behinderung (besondere Maßnahmen für Rollstuhlfaher u.ä.) in Bezug auf Hochwassergefahren auswirken, und das ganz ohne Gendergedöhns und Geschlechterkampf.

2.2 Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung
Für Fragen der verhaltensorientierten Vorsorge von Bedeutung ist der Aspekt, ob Frauen und Männer
von den Auswirkungen eines Hochwasserereignisses unterschiedlich betroffen sind. Dazu gibt es
einige qualitative Studien aus England, die hinsichtlich dieser Fragestellung ausgewertet wurden.
Zusammenfassend zeigen folgende Ergebnisse Unterschiede in der Betroffenheit von Männern und
Frauen durch Hochwasserereignisse im Hinblick auf die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung
(Tapsell et al. 1999: 83)

•Frauen haben die Hauptverantwortung für häusliche Aufgaben und sorgen sich mehr, wenn der
Haushalt beschädigt/zerstört und somit die Erledigung der Aufgaben erschwert ist.

•Berufstätige Frauen haben die doppelte Belastung durch Erwerbsarbeit und häuslichen Verant-
wortung (Aufräumarbeiten, Säuberungen, Wiederherstellung, Aufbau, Renovierungen).

•Frauen übernehmen im Allgemeinen eher die Verantwortung für den Wiederaufbau, die Verhand-
lungen mit Versicherern, Handwerkern, Baufirmen etc.

•Frauen verbringen i. d. R. mehr Zeit zu Hause und haben weniger Möglichkeiten, vor den Erinne-
rungen/Erfahrungen zu fliehen (aus dem häuslichen Alltag zu fliehen, z. B. an einen Arbeitsplatz
außer Haus).

•Frauen stehen in solchen Fällen häufig vor der Aufgabe, mit einem männlich dominierten Verwal-
tungssystem (Behörden, Versicherungen) zurecht kommen zu müssen.

In diesem Abschnitt erfahren wir, warum die Autorinnen behaupten Frauen wären von Hochwasser besonders betroffen.
(und ich erinnere nochmal daran : auf jeden Fall betroffener als Kinder, Behinderte, Kranke, Senioren e.t.c)
Ich erspare mir und dem Leser eine infantile Aufzählung von Punkten wo Männer „besonders betroffen“ wären, jeder halbwegs vernünftige Mensch kann sich das selbst zusammenreimen.

Lustig finde ich unter den angegebenen Gründen, daß Frauen den Aufbau und Renovierungen vornehmen, und die Problematik mit der männliche dominierten Verwaltung zurecht kommen zu müssen (insbesonder da eine diesbezügliche Problematik für Jungen in einem frauendominierten Bildungssystem regelmäßig verneint wird und der Anteil weiblicher Beschäftiger im öffentlichen Dienst in DE und AT > 50% beträgt).

3 Forschungsfragen und Forschungsbedarf im Themenbereich Hochwasserschutz und Gender

Die Risikowahrnehmung zwischen Männern und Frauen unterscheidet sich in vielen Bereichen, für
das Naturrisiko Hochwasser ist dies aus bisherigen Untersuchungen nicht abzuleiten:

•Zu untersuchen wäre daher, inwiefern verschiedene Faktoren (Geschlecht, Alter, persönliche Er-
fahrungen, Dauer des Aufenthalts am Ort, etc.) mit Risikowahrnehmung bezüglich Hochwasser
korrelieren.
Die unterschiedliche Betroffenheit von Frauen und Männern durch Hochwasserereignisse ist ebenfalls
ein Ansatzpunkt für weitere Forschung:
•So ist z. B. im Hinblick auf eine Verbesserung des Katastrophenschutzes interessant, wie Frauen
aufgrund ihrer sozialen Verantwortung (Sorge um Kinder, Verwandte, ältere Menschen) auf
Hochwasserwarnungen reagieren, welche Handlungsmuster und -wege sich daraus ergeben.
•Auch für den Bereich der Nachsorge sollten die Potenziale und Belastungen der Frauen im Rah-
men der Schadensbeseitigung und des Wiederaufbaus untersucht werden.
Vor allem im Bereich der Bewusstseinsbildung und der individuellen Motivation zur Eigenvorsorge
sind derzeit noch Fragen offen. Es wird deutlich, dass die zahlreichen Informationsmaterialen (vgl.
Anhang 6.3) bisher kaum eine Veränderung der Verhaltensweisen innerhalb der Bevölkerung und auf
Ebene der Kommunen bewirken. Hochwasserereignisse werden relativ schnell wieder vergessen und
damit auch die Einsicht in die Notwendigkeit, vorsorgenden Hochwasserschutz zu betreiben. Es
herrscht häufig ein trügerisches Sicherheitsbewusstsein, da die Angaben eines statistisch vorhande-
nen Schutzes vor 50-, 100-, oder 500-jährlichen Ereignissen nichts darüber aussagen, wann dieses
Hochwasser auftritt (Haber 2002).
Die Faktoren Information, Motivation und Akzeptanz sind von entscheidender Bedeutung, da es ins-
besondere darum geht, die Eigenvorsorge und Verhaltensvorsorge zu stärken und über die techni-
schen Maßnahmen hinaus eher flächenhafte Maßnahmen zu ergreifen. Gleichzeitig ist bisher wenig
darüber bekannt, wie das Risiko Hochwasser individuell gesehen wird und vor allem, wie die Motivati-
on zum eigenen Handeln unterstützt werden kann. Daraus ergeben sich unter Genderperspektive eine
Reihe von Forschungsfragen:
•Wer ist innerhalb gesellschaftlicher Gruppen/Institutionen (Familie, Schule, Kindergarten, Alters-
heim, Krankenhaus, Betriebe etc.) für die Implementierung und Umsetzung verhaltensorientierter
Maßnahmen „zuständig“, d. h. wer übernimmt die Beschaffung und Vermittlung entsprechender
Informationen (Multiplikatoren), wer sorgt für entsprechende Vorkehrungen, wer organisiert im
Katastrophenfall die Aktionen? Da in vielen Bereichen soziale Einrichtungen bzw. Berufe betroffen
sind, liegt die Vermutung nahe, dass es überwiegend Frauen sind.
•Welche Informationsbedürfnisse (hinsichtlich Eigenvorsorge, Bauvorsorge, Verhaltensvorsorge
etc.) ergeben sich in diesem Zusammenhang für Frauen als Betroffene, aber auch für Multiplikato-
ren allgemein?
•Wie müssen Informationen aufbereitet sein um verständlich zu sein? Hier können Frauen sicher-
lich nicht als eine homogene Gruppe angesprochen werden, ebenso wenig wie Männer, aber wel-
che verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen sollte man unterscheiden und inwiefern muss sich
die Informationsaufbereitung und die Art der Verbreitung z. B. hinsichtlich kultureller oder religiö-
ser Unterschiede an die betroffenen Bevölkerungsteile anpassen?
•Mit welchen Medien können die verschiedenen Gruppen (z. B. Hausfrauen/Familienfrauen, be-
rufstätige Frauen, Fachfrauen, Seniorinnen…) erreicht werden?
Im Rahmen künftiger Forschungsaufträge rund um das Thema vorsorgender Hochwasserschutz sollte
die Genderperspektive explizit als Forschungsgegenstand aufgenommen und berücksichtigt werden,
um einerseits die Datenlage zu dieser Thematik zu verbessern und die besonderen Qualitäten durch
die Einbeziehung von Frauen in die Planung auch für den vorsorgenden Hochwasserschutz zu er-
schließen:
•Erfahrung in der Verknüpfung unterschiedlicher Lebensbereiche;
•Kompromissfähigkeit;
•Kommunikationsfähigkeit und Sozialkompetenz;
•Kreativität etc..

Wir nähern uns dem Höhepunkt des Papiers. Im Grunde ist Genderismus eine auf den Selbsterhalt bedachte und ausbreitende Industrie. Wie schon öfter in vorangegangen Artikeln ausgeführt hängen Feministen am staatlichen Tropf und sind haben sich ausreichend Bünde und Netzwerke aufgebaut um einem Blutegel gleich immer mehr finanzielle Mittel aus Steuergeldern abzuschöpfen und sich gegenseitig Beauftragungen und Posten zuzuschanzen und sich gleichzeitig immer mehr auszubreiten.

Auf die letzte Aufzählung am Ende des Absatzes möchte ich gar nicht weiter eingehen, denn das ist plumper Sexismus.

4 Handlungsbedarfe im Themenbereich Hochwasserschutz und Gender

Durch den planerischen und akteursbezogenen Ansatz des vorsorgenden Hochwasserschutzes sind
unter Gendergesichtspunkten Fragen der Partizipation und Gestaltungsmacht ein wichtiger Faktor.
Zum Themenbereich Frauen und Planung bzw. auch Gender Planning und Verwaltungshandeln gibt
es eine Reihe von Forschungsarbeiten und Modellprojekten (Bundesamt für Bauwesen und Raum-
ordnung (BBR) 2003; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) 2003; DISP Heft 120 1995; SIR Mittei-
lungen und Berichte 30/2002; Wotha 2000). Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können auch im
Bereich des vorsorgenden Hochwasserschutzes angewandt werden, z. B. durch:

•Auswahl geeigneter Beteiligungsformen

•Organisation und Ablaufplanung von Informationsveranstaltungen

•explizites Einbeziehen von Frauengruppen zu den jeweils aktuellen Fragen im Rahmen z. B. von
Diskussionen über den Handlungsbedarf, der Aufstellung eines Hochwasseraktionsplans, der
Konzeption und Durchführung einzelner Maßnahmen/Projekte.

Derzeit sind solche Ansätze nicht erkennbar.
Auch für den Bereich der Kommunikation und Information sollte konsequenter auf bereits bekannte
Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen eingegangen werden. Die Erkenntnis, dass eine gender-
und zielgruppengerechte Kommunikation und Information erforderlich ist, muss stärker Eingang finden
in die praktische Umsetzung der Forschungsprojekte wie auch der konkreten Projekte vor Ort. Bei-
spielhaft kann hier das Interreg IIIB-Projekt Oderregio (s. Anhang) genannt werden, im Rahmen des-
sen eine Kommunikationsstrategie erarbeitet wird, die auch eine gender- und zielgruppengerechte
Ausrichtung thematisiert.

Jetzt kommt endlich „Butter bei de Fische“.
Es geht um künftige Beauftragung von Forschung, es geht um künftige Jobs für „Frauengruppen“, letztlich geht es um Vorsorgliche Sicherung von weiteren eigenen Pfründen, als auch für Frauenorganisationen im Netzwerk aus Steuergeld.
Im übrigen erschließt sich mir auch nach mehrmaligem Durchlesen des verlinkten Originals die Notwendigkeit von „Gender und Hochwasser“ nicht im Geringsten.
Ebenso nutzlos könnte man Forschungsgelder zum Thema „Der Einfluß der Farbe von Milchverpackungen und Gender“ spendieren.

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Feministisches Hochwasser

Posted by Clochard - 4. Juni 2013

Im gesamten mitteleuropäischen Raum haben wir es derzeit mit einem gewaltigen Hochwasser zu tun.

Ob die Dimensionen des letzten großen Hochwassers von 2002 erreicht werden ist noch ungewiss, nichtsdestotrotz handelt es sich für die betroffenen um einen schweren Schicksalsschlag.

Nachdem das Thema derzeit durch alle Medien geht kommt man nicht umhin beständig mit Bildmaterial konfrontiert zu werden.

Was mir auffällt : Ich kann da nur Männer sehen.

Ja richtig, Männer, diese patriarchalen, unterdrückenden, gefühlskalten Naturirrtümer.

Diese Egoistenschweine nehmen sich doch tatsächlich Urlaub, um z.B. als Mitglieder freiwilliger Feuerwehren in Tag- und Nachtschichten das Hochwasser zu bekämpfen.

Das ist natürlich bloß ein Übergangszustand. Ich gehe jede Wette ein, daß sich bereits jetzt, wo ich das hier schreibe, allerorten feministische Hilfskommandos formieren (rein weiblich natürlich schließlich brauchts auch bei Aufräumarbeiten Schutzräume für Frauen) um den unfähigen Männleins mal zu zeigen wo die Barteline die Mostin herholt.

„Frauen sind die besseren Hochwasserschützer und Katastrophenhelfer“

So eine Zeitungsschlagzeile wäre doch mal was.

Aber wisst ihr was, irgendeine irrationale Regung in mir meint ich warte da vielleicht vergeblich. Wie jetzt ?

Kann doch nicht sein !

Das würde doch bedeuten, daß die ganzen feministischen Maulheldinnen und -helden sich jetzt kleinlaut in ihre Löcher verkriechen und erst dann, wenn alles vorbei ist wieder aus ihrer Kloake auftauchen und vom Auslaufmodell Mann – oder schlimmer noch – von einer Reduktion der Weltpopulation auf höchstens 10% Männer phantasieren.

Nein, ich muß mich irren. Das kann nicht sein.

Wer Ironie findet, darf sie behalten.

maskulistische Grüße,

Clochard

 

Achja, bevor ich es vergesse :

Für eine ideologiefreie deutsche Wikipedia !

wikipedia-de

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Kurzupdate 28.05.2013

Posted by Clochard - 28. Mai 2013

Wie ihr sicher festgestellt habt, tut sich in letzter Zeit relativ wenig hier.

Das hat mehrere Gründe, etwa eine Phase sehr hoher beruflicher und privater Aktivität aber auch damit, daß es sich für mich nicht lohnt immer wieder diesselben Probleme mit jeweils anderen Worten zu thematisieren.

Erst kürzlich hat sich aber etwas getan, das ich für berichtenswert erachte.

Es scheint als hätte das alte Sprichwort : „Steter Tropfen höhlt den Stein“ doch so seine Berechtigung.

Dazu 3 Beispiele :

Beispiel 1, ein Selbstbejammerungsartikel von Alexandra Föderl-Schmid :

http://derstandard.at/1363710350760/Frauen-werden-anders-beurteilt?_lexikaGroup=2

Beachtenswert sind insbesondere die Kommentare und das umsomehr, als wir es beim Standard ja mit der kombinierten Ausgabe des Stürmers und des völkischen Beobachters des Feminismus zu tun haben. Föderl-Schmid fliegt hier ob ihrer jammernden Selbst- und Frauenbedauerung einiges an berechtigtem Gegenwind um die Ohren, das wäre noch vor 2-3 Jahren insbesondere beim Standard undenkbar gewesen.

Beispiel 2, etwas aktueller :

http://derstandard.at/1369361787905/Frauen-verdienen-drei-Jahre-nach-Studienabschluss-13-Prozent-weniger

Beachtenswert sind wieder die Kommentare, es gilt das oben Geschriebene analog.

Wie man mit demselben Grundmaterial mehr im Sinne eines Qualitätsjournalismus agiert zeigt die Presse zum gleichen Thema :

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1411635/Informatiker-haben-beste-Jobchancen?_vl_backlink=/home/index.do

Beispiel 3, die „Kehrtwende“ des Spiegel

Ich bin durch Arne Hoffmanns Blog Genderama auf die beiden Spiegel Artikel aufmerksam geworden.

Während sich der erste Artikel nur in der Printausgabe findet (Kritik an dem von deutschen Journalistinnen gegründeten Verein „ProQuote“),

steht der zweite Artikel Online zur Verfügung.

Hier die Links dazu :

http://genderama.blogspot.co.at/2013/05/der-spiegel-proquote-oder-wie.html

http://genderama.blogspot.co.at/2013/05/spiegel-online-zu-hause-uben-frauen.html

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gesundheits-studie-degs-psychische-gewalt-wird-unterschaetzt-a-902046.html

Es geht voran !

maskulistische Grüße und bis demnächst,

euer

Clochard

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Gleichberechtigung-Gleichstellung : Impliziert eine Ungleichverteilung bereits Ungerechtigkeit ?

Posted by Clochard - 12. Februar 2013

Es gibt in der Geschlechterdebatte insbesondere in den Themenkomplexen Frauenquoten und Gender-Pay-Gap immer wieder Behauptungen, die dort herrschende Ungleichverteilung seien durch ihre bloße Existenz schon ein Beweis für eine ungerechte Frauendiskriminierung.

Da der Artikel durch die vielen Unterpunkte und Diagramme etwas unübersichtlich geraten ist, versuche ich hier ausnahmsweise mit einem Inhaltsverzeichnis Abhilfe zu schaffen.

1. Einleitung und Begriffsdefinition

1.1 Definition Ungleichverteilung

1.2 Definition Ungerechtigkeit

2. Impliziert eine Ungleichverteilung bereits eine Ungerechtigkeit anhand ausgewählter Themen in der Geschlechterdebatte ?

2.1 Ungleichverteilung der Geschlechter in den Führungspositionen

2.1.1 Voraussetzungen für eine Führungsposition

2.1.1.1 Wille
2.1.1.2 Voraussetzungen (Wettbewerbsfähigkeit, Opferbereitschaft, Selbstbewußtsein)
2.1.1.3 Ausbildung
2.1.1.4 Einsatz, Zeit, Glück
2.1.1.5 Beziehungen

2.1.2 Aktuelle Geschlechterverteilung in  Führungspositionen

2.2 Sonstige Ungleichverteilungen der Geschlechter

3. Fazit

____________________________________________________________________________

1.1 Definition Ungleichverteilung

Versuchen wir zuerst, um für den Rest des Artikels klare Begrifflichkeiten zu haben, zu untersuchen, was unter Ungleichverteilung bzw. Ungerechtigkeit zu verstehen ist.

Unter Ungleichverteilung versteht man das Nichtvorliegen einer Gleichverteilung.

Im der mathematischen Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht man von einer Gleichverteilung dann, wenn alle Elementarereignisse die gleiche Eintrittswahrscheinlichkeit haben (Laplace-Annahme). Das bedeutet z.B. bei einem sechsflächigen Würfel ist bei jedem Wurf die Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Augenzahl zu Würfeln gleich 1/6 ist.

Umgelegt auf unseren Fall würde das z.B. bedeuten, daß in einem bestimmten Beruf dann eine Gleichverteilung herrst, wenn alle Menschen, denen erlaubt ist diesen Beruf auszuüben eine gleich große Chance haben diesen Beruf auszuüben. Regelmäßig wird das von Feministen jedoch so gedautet, als müßte Gleichverteilung dann Aussagen, daß wir exakt von jeder Art Mensch die gleiche Anzahl von Individuen finden müssten, die diesen Beruf ausüben, oder manchmal etwas abgeschwächt, daß wir zumindest soviele Personen einer Art dort finden müssten, wie es ihrem relativen Anteil an der Bevölkerung entspricht.

1.2 Definition Ungerechtigkeit

Nun zur Ungerechtigkeit

Die Ungerechtigkeit ist das Gegenteil von Gerechtigkeit. Zur Gerechtigkeit gibt es 2 Grundideen, nämlich entweder

– jedem das Seine oder

– Jedem das Gleiche

Wählen wir die zweite Definition, so würde die Gerechtigkeit mit der Gleichheit zu einer Einheit verschmelzen.

Nehmen wir als Beispiel die (für die Zukunft vielleicht gar nicht so unwahrscheinliche) Verteilung von Trinkwasser.

Nach der zweiten Definition wäre es gerecht, wenn ein Eskimo genausoviel Trinkwasser bekommt wie ein Massai, ein in einem klimatisierten Büro arbeitender genausoviel wie ein Erntehelfer auf einer Zuckerrohrplantage.

Die erste Defintion dagegen berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen beschriebenen Personen. Die zweite Definition ist daher auch diejenige, die sich der Gesetzgeber in der Regel zu eigen macht wenn er sagt :

Gleiches ist gleich zu behandeln, ungleiches jedoch ungleich. Das ist Gerechtigkeit

Nachdem wir die beiden grundlegenden Begriffe definiert haben jetzt zur eigentlichen Fragestellung

2. Impliziert eine Ungleichverteilung bereits eine Ungerechtigkeit anhand ausgewählter Themen in der Geschlechterdebatte ?

2.1 Ungleichverteilung der Geschlechter in den Führungspositionen

Die feministische These lautet : Der Umstand, daß nicht 51,2 Prozent der Führungskräfte weiblich sind bedeutet, daß Frauen diskriminiert werden.

Zunächst wollen wir untersuchen, wie Führungskräfte zu solchen werden, dazu gibt es die folgenden Kriterien :

2.1.1 Voraussetzungen für eine Führungsposition

2.1.1.1 Wille

Ein sehr interessanter Aspekt. Es würde natürlich keine Diskriminierung bedeuten, wenn Frauen gar nicht in Führungsetagen wollen. Die folgende Grafik gibt Auskunft über die wichtigsten Faktoren für junge Mädchen im Hinblick auf ihre Berufswahl :

Quelle : http://www.wien.gv.at/menschen/frauen/pdf/maedchenbarometer04.pdf

mädchenbarometer_2005Wie wir sehen rangiert die Karriere und Aufstiegsmöglichkeiten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Erschwerend kommt hinzu, daß Kriterien, für die junge Frauen weit höhere Präferenzen zeigen eher hinderlich dafür sind dennoch eine Führungskraft zu werden. Ich werde in den folgenden Abschnitten jeweils darauf Bezug nehmen.

2.1.1.2 Voraussetzungen (Wettbewerbsfähigkeit, Opferbereitschaft, Selbstbewußtsein)

Um eine Führungskraft zu werden, Bedarf es auch besonderer persönlicher Voraussetzungen. Als erstes fällt mir die Wettbewerbsfähigkeit ein, schließlich muß man sich gegen Mitbewerber durchsetzen. Dies wurde bereits wissenschaftlich untersucht :

Recently an important line of research using laboratory experiments has provided a new potential reason for why we observe gender imbalances in labor markets: men are more competitively inclined than women. Whether, and to what extent, such preferences yield differences in naturally-occurring labor market outcomes remains an open issue. We address this question by exploring job-entry decisions in a natural field experiment where we randomized nearly 7,000 interested job-seekers into different compensation regimes. By varying the role that individual competition plays in setting the wage, we are able to explore whether competition, by itself, can cause differential job entry. The data highlight the power of the compensation regime in that women disproportionately shy away from competitive work settings. Yet, there are important factors that attenuate the gender differences, including whether the job is performed in teams, whether the job task is female-oriented, and the local labor market.

Quelle : Do Competitive Work Places Deter Female Workers? A Large-Scale Natural Field Experiment on Gender Differences in Job-Entry Decisions” from NBER Working Paper No. 16546, Issued in November 2010

Es zeigt sich also, daß Frauen überproportional Wettbewerbssituationen scheuen, welche aber unabdingbare Voraussetzung auf dem Weg zur Führungskraft sind.

Eine weitere Voraussetzung ist Opferbereitschaft. Die prinzipielle Bereitschaft Opfer für die Karriere zu bringen ist zu Unterscheiden vom späteren tatsächlich-real gebrachten Opfer. Eine noch nicht allzu alte Brigitte-Studie gibt uns über die Opferbereitschaft Auskunft :

gewuenschte_stunden_pro_woche_brigitte

In der Abbildung links sehen wir ein Grafik, welche den Unterschied bei der Bereitschaft zur Leistung von Arbeitsstunden erhebt. Auf einen Blick und ganz unschwer zu erkennen ist das riesige Gefälle von Männern und Frauen. Selbstredend empfiehlt man sich als Führungskraft dann, wenn man signalisiert dem Unternehmen eine gewisse Anzahl von Stunden zur Verfügung zu stehen. Auch läßt sich sehr gut sehen, daß selbst bei kinderlosen Personen die Bereitschaft bei Frauen eine ganz normale Vollzeitwoche zu arbeiten geringer ist als bei Männern.

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fuer_kinder_wuerde_ich_brigitte

In dieser Aufstellung findet sich insbesondere in der allerersten Graphik ganz oben eine eklatante Differenz. Die Bereitschaft für Kinder mit der Erwerbsarbeit aufzuhören ist ungeborchen groß. Viele Frauen würden auch ohne mit der Wimper zu zucken Einkommensverluste hinnehmen.

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Für_meine_arbeit_wuerde_ich_brigitte

Das umgekehrte Bild zeichnet sich hier ab :

VIelmehr Männer als Frauen würden zugunsten der Karriere auf Kinder verzichten. Interessant ist übrigens, daß der Partner für Frauen in fast allen Fragen an letzter Stelle in ihrer Werteskala steht. Einerseits zeigt das, daß die medial-feministische Männerhetze bereits durchgreifend Wirkung zeigt, andererseits wird wohl niemand erwarten, daß diese Tatsache keinen Einfluß auf das Verhalten von Männern haben wird. => Ursache und Wirkung !

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kosten_von_kindern

In der letzten Darstellung sehen wir Ergebnisse von vorher noch einmal klarer aufbereitet

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Es darf festgehalten werden, daß die Opferbereitschaft, die Frauen für die Karriere aufbringen wollen im Vergleich zu Männern durchaus als mangelhaft bezeichnet werden kann.

Selbstbewußtsein : Auf dem Weg zur Führungskraft muß man selbstbewußt und konsequent voranschreiten, das Ziel immer vor Augen haben, sonst wird das nichts. Wieder gibt uns die Brigitte-Studie aufschlußreiche Informationen :

Die Selbsteinschätzung der eigenen Führungsfähigkeit steht nun allerdings in deutlichem Kontrast zu der Selbstsicherheit, mit welcher man führt. Beinahe zwei Drittel der Frauen (61 %) machen sich oft Sorgen, 43 Prozent werden leicht nervös (Abb. 7). Hier zeichnen die Männer von sich ein anderes Bild. Weniger als die Hälfte (47 %) sorgt sich häufig, nur ein Drittel (32 %) gibt an, leicht nervös zu werden. Auch beurteilen Frauen und Männer das Ausmaß ihrer Unsicherheit hinsichtlich des eigenen Verhaltens unterschiedlich. Auf die Feststellung „Ich bin selten unsicher, wie ich mich verhalten soll“ antworten 58 Prozent der Frauen zustimmend, bei den Männern sind es 66 Prozent.

Es mag vielleicht eine Rolle spielen, dass Frauen Ereignisse stärker als durch äußere Umstände kontrolliert wahrnehmen, während Männer eher ihre eigenen Fähigkeiten dafür verantwortlich machen: So wird die Aussage „Was man im Leben erreicht, ist Schicksal oder Glück“ von 35 Prozent der Frauen bestätigt, bei deutlichen Unterschieden zwischen den Bildungsniveaus (niedrige Bildung 49 %, hohe Bildung 25 %). Bei Männern sind es im Schnitt nur 26 Prozent, die dies bejahen. Hier zeigen sich ebenfalls Bildungseffekte: 37 Prozent der niedriggebildeten Männer stimmen zu und 18 Prozent der hochgebildeten Männer. Ähnlich die Reaktionen auf die Äußerung „Wenn ich auf Schwierigkeiten stoße, zweifele ich an meinen eigenen Fähigkeiten“. Dies bestätigen 44 Prozent der Frauen, bei den Männern sind es 26 Prozent. Bildungseffekte zeigen sich hier nicht.

Ist dieses vergleichsweise geringere Maß an Selbstsicherheit auch der Grund, warum sich Frauen in Bezug auf Wettbewerb und Konkurrenz anders als Männer verhalten? Wettbewerb und Konkurrenz spornen 55 Prozent der Frauen an, von den gut gebildeten Frauen sogar 66 Prozent (Abb. 6). Dagegen fühlen sich im Durchschnitt 67 Prozent der Männer durch eine Wettbewerbssituation beflügelt, von den gut Gebildeten mit 76 Prozent deutlich mehr. Auf dieses Thema gehen wir in Heft 3 näher ein. Festzuhalten bleibt schon hier, dass sich Frauen trotz ihrer Leistungen und ihrer hohen Führungskompetenz doch sehr kritisch hinterfragen und Unsicherheit empfinden, wo Selbstbewusstsein angemessen wäre. Sie haben die Voraussetzungen, sie wissen das auch – doch manchmal wird das Eis noch zu glatt, sie schlittern, statt zu gleiten, und zögern zu lange, bevor sie handeln.

Quelle : http://www.brigitte.de/producing/pdf/brigitte-studie.pdf

2.1.1.3 Ausbildung

Neben anderen Voraussetzungen ist die Ausbildung ein nicht zu unterschätzender Punkt. Es ist eine Binsenweisheit, daß bestimmte Studien für spätere Führungspositionen prädestinieren, andere weniger. Hier aus einem Bericht vom ORF über die geschlechtspezifisch gewählten Studienrichtungen :

Beliebteste Studien

Wie man sehen kann, ist der weibliche Zulauf zu Publizistik, Pädagokik, Psychologie, Anglistik und Philologie überproportional hoch. (erfreulich aus meiner Sicht dagegen die annähernde Geschlechterparität in den Bereichen Recht, Wirschafts-und Sozialwissenschaften e.t.c). Die genannten Studien sind zwar durchaus interessant, gelten aber sicher nicht als die klassischen Studien um sich für die ganz hohen Führungspositionen in der Privatwirtschaft zu empfehlen.

Hier nochmal eine Gesamtübersicht der Statistik Austria :
hochschulstatistik

Es darf also konstatiert werden : Ja, immer mehr Frauen können eine universitäre Bildung vorweisen, ob die gewählte Fachrichtung aber immer die richtige ist, um früher oder später eine sich automatisch einstellende Gleichverteilung an Führungspositionen zu erreichen darf getrost bezweifelt werden. Insofern ist natürlich der stete Hinweis von Frauenpolitikerinnen, Frauen wären inzwischen besser ausgebildet als Männer und daher der geringe Anteil an weiblichen Führungskräften nicht erklärbar nichts als polemische Propaganda.

2.1.1.4 Einsatz, Zeit, Glück

Für eine Karriere ist auch ein gewisser Einsatz nötig. Dieser Einsatz und die aufgewandte Zeit stehen aber auch mit Dingen im Zusammenhang, die wir bereits weiter oben besprochen haben. Wenn der nötige Wille für eine Karriere fehlt, werde ich nicht den dafür nötigen Einsatz aufbringen, auch wenn ich an und für sich nichts gegen eine Beförderung einzuwenden hätte. Dieser Einsatz korreliert meistens mit einem miminum an notwendiger aufzuwendender Zeit. Wenn ich reflexartig um 17:00 den Bleistift fallen lasse wird es selten mit einer Karriere etwas werden, außer vielleicht im Bereich des öffentlichen Dienstes (und es ist nicht weiter verwunderlich, daß es auch gerade dort ist, wo Frauen karrieremäßig eher reüssieren.)
Einsatz und Zeit haben aber auch etwas mit Glück zu tun, wie wir im nächsten Absatz sehen werden.

Glück: Auch ein gewisser Glücksfaktor ist gegeben, wenn man Karriere machen möchte. Menschen die behaupten, ihre erfolgreiche Karriere beruhe ausschließlich auf harter Arbeit lächle ich immer nur müde ins Gesicht. Nichtsdestotrotz kann man dem Glück auf die Beine helfen. Wenn ich Karriere machen möchte muß ich dafür Sorge tragen mich in Situationen zu begeben, in denen mich das Glück auch erreichen kann. Ich kann z.B. kaum erwarten im Lotto zu gewinnen, wenn ich nie spiele. In derselben Weise kann man so auch seine Karriere fördern. Wenn der/die gerade vor der Beförderung stehende High-Potential überraschend kündigt, dann kann ich mich vorher gut in Postition gebracht haben um zumindest die zweite Wahl zu sein, oder ich kann gar nichts gemacht haben, dann kann mich dieses Glück auch nicht treffen.

2.1.1.5 Beziehungen

Es wäre gelogen würde man behaupten, daß nicht auch Beziehungen bei erreichen einer Führungsposition zuweilen eine Rolle spielen. Der Sohn oder die Tochter eines Unternehmensgründers wird natürlich eine bessere Chance auf die Nachfolge haben als ein Fremder. Ehemalige Studienkollegen von deren Qualitäten man restlos überzeugt ist stellt man auch lieber ein als völlig fremde Unbekannte, man will schließlich nicht die Katze im Sach kaufen. Eines ist hier aber ganz klar zu betonen : Im Prinzip ist genau das der Punkt worauf sich Frauenpolitikerinnen unter Außerachtlassung aller bisher erwähnten Punkte versteifen. Unterstellt wird eine Kultur, in der Männer Männer befördern, bloß weil sie Männer sind. Das ist natürlich hahnebücherner Unsinn. Wäre das wirklich so, so müßten wir, unter der unter Frauenpolitikerinnen populären annahme, daß Frauen ohnehin in allem besser als Männer sind inzwischen von Frauen gegründete Unternehmen an der Weltspitze verschiedener Branchen finden. Dem ist aber nicht so.

2.1.2 Aktuelle Geschlechterverteilung in  Führungspositionen

Derzeit ist es tatsächlich so, daß weitaus mehr Männer in Führungspositionen zu finden sind als Frauen. Wie wir oben gesehen haben gibt es dafür eine ganze Reihe objektiver Kriterien und die Behauptung von Frauenpolitikerinnen die Ungleichverteilung wäre auf Diskriminierung zurückzuführen und daher ungerecht darf getrost ins Reich der Märchen verwiesen werden.

Eine weitere Begründung für den status quo ist natürlich auch noch anzuführen, die hatte oben noch nicht dazugepasst, nämlich das Senioritätsprinzip. Kaum jemand wird vom Fleck weg (sprich von der Universität kommend) direkt in eine Führungsposition auf Executive Level katapultiert. Wenn wir uns das Durchschnittsalter der Executives anschauen so sprechen wir meistens von Leuten ab mindestens dem 40 Lebensjahr in den meisten Fällen beträchtlich darüber. Gehen wir von einem Durchschnittsalter von 50 Jahren aus, so läßt sich folgende einfache Rechnung anstellen :

Heute 50 jährige haben vor 25 Jahren ihren Abschluß an den Universitäten gemacht. Vor 25 Jahren hatten wir 1988. Unter Beachtung aller oben angeführten Punkte muß man daher auch vor Augen haben, wieviele Absolventinnen welcher Studienrichtungen es im Jahr 1988 und davor gegeben hat und gleichzeitig auch die Relation zu den Männern. Schnell wird einem klar, daß es schon statistisch nicht möglich ist, daß heute hier eine Gleichverteilung vorliegen kann.

2.2 Sonstige Ungleichverteilungen der Geschlechter

Es ist sehr bezeichnend, daß Frauenpolitikerinnen und Feministen insbesondere dann behaupten eine Ungleichverteilung würde eine Ungerechtigkeit bedeuten, wenn die Ungleichverteilung zuungunsten der Frauen ausfällt. Im umgekehrten Falle wird gerne davon gesprochen, daß die Männer ja „selber schuld“ wären und damit wird schlicht und ergreifend das getan, was der Volksmund als „Rosinenpicken“ beschreibt.

Beispiele ?

Männer bekommen in 90% der Fälle nicht das Sorgerecht für ihre Kinder zugesprochen

Männer stellen 80% der Obdachlosen

Männer haben ca. eine 6 Jahre geringere Lebenswerwartung

Jungen bekommen für die selbe Leistung in der Schule schlechtere Noten

Männerquote beim Bundesheer nahezu 100%

Frauen werden vor Gericht milder als Männer behandelt und bekommen für diesselben Delikte keine oder mildere Strafen, daher auch viel mehr männliche Gefängnisinsassen

Männer sind weltweit mehr von Gewalt betroffen

u.s.w., u.s.f

Zu all diesen Dingen würde die Berufsfeministin sagen : Selber schuld

3. Fazit

Es darf abschließend gesagt werden, daß die Behauptung vieler Frauenpolitikerinnen

– Gender Mainstreaming bzw. Feminismus würde sich für beide Geschlechter engagieren

– Ungleichverteilungen kommen durch Diskriminierung zustande

als haltlose Propaganda bezeichnet werden kann, weil beide einer näheren Überprüfung nicht standhalten. Nachdem den meisten Frauenpolitikerinnen, so wie mir auch, die Daten zur genaueren Erhebung der Umstände frei zur Verfügung stehen kann man daraus zwei Schlüsse ziehen. Entweder sind ihnen die Daten bewußt, und dann lügen und hetzen sie vorsätzlich und sind daher für ihr Amt nicht geeignet und rücktrittsreif oder sie sind nicht in der Lage die oben dargestellten Zusammenhänge zu begreifen und sich ihnen entsprechend zu verhalten, dann sind sie erst recht rücktrittsreif.

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Kritik zum Standard-Artikel : Gewalt gegen Frauen: Licht in die dunklen Ecken der Debatte

Posted by Clochard - 7. Februar 2013

Die deutsche Brüderle-Debatte hat auch in Österreich ein paar Spuren hinterlassen. Die Soziologin Laura Wiesböck fühlte sich bemüßigt im Standard einen Artikel mit dem Titel

Gewalt gegen Frauen: Licht in die dunklen Ecken der Debatte

zu verfassen und veröffentlichen. Wiesböck selbst arbeitet an der Universität Wien am Institut für Soziologie, ist also Wissenschaftler. An einen Wissenschaftler lege ich natürlich höhere Maßstäbe an als an eine nichtakademische Vergleichsperson und unter dieser Prämisse möchte ich den Artikel auch kurz besprechen.

In der Unterüberschrift heißt es :

Die Belästigung von Frauen ist normaler Teil der österreichischen Gesellschaft geworden. Die kulturelle Definition von Männlichkeit muss hinterfragt werden – da gibt es allerdings noch sehr viel zu tun

Wir werden sehen, ob für die aufgestellte Behauptung noch ein Beweis vorgebracht wird.
Es geht weiter mit :

Nun reden wir also über Sexismus. Nicht einfach so, weil es eigentlich klug wäre. Es brauchte einen Funken in Form anzüglicher Aussagen eines deutschen Spitzenpolitikers, der das diskursive Feuer entfachte. Und dieses Feuer zeigte, dass die Glut darunter schon seit sehr langer Zeit lodert.

dgfqr
Tun wir das ? Reden wir über Sexismus ? Weiß die Autorin eigentlich, was Sexismus ist ?
Im Sinne meiner Wikipedia-Verweigerung

wikipedia-de

nehme ich bewußt die Erläuterung des Duden :

Vorstellung, nach der eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts

Nach dieser Definition kann das Verhalten Brüderles ja wohl keinesfalls als Sexismus gewertet werden. Oder meinte die Autorin vielleicht die mißglückte „Aufschrei“-Kampagne auf Twitter ? 60000 Tweets zu allem Möglichen und Umöglichen, eine kleine Teilmenge davon sich auch mit echtem Sexismus im Sinne der Definition befassend, die überwiegende Mehrheit allerdings am Thema vorbei. Um ehrlich zu sein ich verstehe den Absatz nicht wirklich. Aber weiter :

Die Belästigung von Frauen durch Männer ist ein normaler Teil der österreichischen Gesellschaft geworden. Das geht so weit, dass bei Wohnbau- und Stadtplanung „gendersensible“ Kriterien berücksichtigt werden. Ein gelungener Euphemismus für die architektonische Vermeidung dunkler Ecken und menschenleerer Gassen, in denen sich Frauen unsicher fühlen müssen.

Dunkle Ecken sind ja an sich nichts Schlimmes. Es ist vielmehr die offenbar unveränderbare Tatsache, dass Männer sie nutzen könnten, um Frauen gegenüber aufdringlich zu werden, die uns von der Errichtung neuer dunkler Ecken Abstand nehmen lässt.

Nun endlich bekommen wir die Begründung nachgeliefert warum die Autorin zu glauben scheint der Sexismus ist normaler Teil der öffentlichen Gesellschaft. Gleichzeitig, und der aufmerksame Leser wird dies bereits mitbekommen haben spricht die Autorin von Belästigung in einem Artikel über Sexismus. Jetzt kann man Belästigung für etwas Gutes oder Schlechtes halten, eines ist Belästigung im Sinne der Definition jedenfalls nicht, nämlich Sexismus. Die Autorin gibt hier eindeutig zu verstehen, daß sie hier einen Artikel über etwas schreibt, von dem sie als Wissenschaftlerin nicht einmal die Definition kennt, also ihren Untersuchungsgegenstand.

Ich komme an dieser Stelle nicht umhin einen Seitenhieb anzubringen : Ist sie eine Quotenwissenschaftlerin ? Ist das die Qualität von wissenschaftlicher Arbeit, die wir uns in Zukunft an durchquotierten Universitäten erwarten dürfen ? Die traurige Realität hat die rethorische Fragestellung bereits eingeholt, den etwas unwissenschaftlicheres als Gender-Studies läßt sich an österreichischen Universitäten kaum finden.

Aber die rethorische und kognitive Meisterleistung dieses Absatzes steht uns erst noch bevor. Die Errichtung derartiger „gendersensibler“ Architektur beruht auf den Forderungen von Feministinnen. Es bestand kein Anlaßfall und es gab kein Ansteigen kriminalstatistischer Eckdaten die diese Forderung untermauert hatten sondern die Behauptung wurde einfach aufgestellt und der Staat folgte. Dieselben Feminstinnen stellen sich jetzt hin und behaupten eine Zunahme der Belästigung aufgrund der Tatsache, daß „gendersensibel“ gebaut würde. Ein klassischer Zirkelschluß und ungefähr ebenso sinnvoll wie wenn jemand Autobahnen fordert und sich dann wundert, daß Autos darauf fahren.

Im Artikel geht es weiter mit :

Nun also der Aufschrei

Viele Frauen richten ihren Alltag nach der potenziellen Bedrohung durch Männer aus und ergreifen täglich Maßnahmen, um sich vor Übergriffen zu schützen. Es herrscht jedoch immer noch unzureichendes Bewusstsein und Interesse darüber, wie tiefgreifend die potenzielle Belästigung durch Männer das Leben von Freundinnen, Kolleginnen oder Familienmitgliedern beeinflusst.

Nun also der Aufschrei. Frauen schildern auf Social-Media-Kanälen Erfahrungen mit sexistischen Übergriffen und Äußerungen im Alltag. Immer wieder wird in Reaktionen auch auf die Verantwortung von Frauen und die Wichtigkeit ihrer Wehrhaftigkeit hingewiesen.

Es geht in der selben Tonart weiter, munter vermischt Wiesböck Bedrohung, Übergriffe und Belästigung, dabei wollte sie doch eigentlich über Sexismus reden. Bis hierher gelingt ihr das jedenfalls nicht. In der Welt Wiesböcks richten also viele Frauen ihren Alltag nach potentiellen Bedrohungen durch Männer aus. Ich will hier versuchen nicht zu polemisieren (obwohl die Versuchung groß ist) und mal ganz unverblümt fragen :
Woher hat sie diese Information ? Wieviele Frauen sind viele ? Gibt es dazu Statistiken und kann ich das Nachlesen ?

Und dann absolut auch mal in die andere Richtung nachgefragt. Denkt Wiesböck etwa Männer ergriffen keine Maßnahmen um sich vor potentiellen Bedrohungen zu schützen ? Auch als Mann geht man nicht gedankenlos in schmuddelige Gegenden, man versperrt sorgfältig Auto- und Eingangstüre, man vermeidet bekannte Schlägerkneipen und, auch das muß gesagt werden, vermeiden Männer immer öfter irgendwo mit Frauen alleine zu sein um nicht in einen fatalen Strudel einer Falschbeschuldigung gerissen werden zu können. Es gehört zum allgemeinen Lebensrisiko nicht jegliche Verantwortung für sein eigenes Wohlbefinden auf andere oder den Staat abwälzen zu können. Sie schreibt weiter :

In der Praxis sieht es jedoch oft nicht so einfach aus. Ein Beispiel: Im Oktober 2012 wurde einer Frau in der Grazer Innenstadt von einem Fremden an den Po gegriffen. Er näherte sich mit den Worten „Oh, ein knackiger Popo. Darf ich ihn angreifen?“ Die Frau verneinte, der Unbekannte machte es trotzdem. Nachdem sie ihm eine Ohrfeige verpasst hat, schlug er ihr gegen den Kopf. Sie erstattete Anzeige. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren mit der Begründung ein, dass keine geschlechtliche Handlung stattgefunden habe, da der Po kein Geschlechtsorgan sei.

Die Entscheidung über ihren eigenen Körper wurde ignoriert, der Mann missachtete die ihm gesetzten Grenzen und behielt dabei recht, obwohl es laut Auskunft der Polizei schon mehrfach Beschwerden gegen ihn wegen Belästigung gab. Mit diesem Urteil wurde ein klares Zeichen gesendet: Manche Formen von sexueller Belästigung werden offiziell nicht als solche wahrgenommen.

Der geschilderte Fall hat sich tatsächlich so zugetragen. Aus juristischer Sicht ist dazu zu sagen, daß das Strafrecht dazu dient die höchstwertigen Güter des Rechtsstaats unter Schutz zu stellen. Gleichzeitig ist das Strafrecht auch die schärste Waffe, die der Staat besitzt. Es hätte durchaus andere Bestimmungen des StGB gegeben mit denen die Klägerin obsiegen hätte können aber offenbar hatte sie einen schlechten Anwalt. Daher ist es durchaus so, daß der Täter nicht damit davongekommen wäre wenn sich die Klägerin nicht auf die sexuelle Belästigung versteift hätte und dafür fordert das Strafgesetzbuch nun einmal eine „geschlechtliche Handlung“. Wenn man hier die Schleuse öffnete kämen wir bald zu Tatbeständen wie blosses Anschauen („fühlte mich durch seine/ihre Blicke sexuell belästigt“) und mit einer unbedachten Bewegung in einem überfüllten Aufzug könnte man zu einem verurteilten Straftäter werden.
Weiter im Text :

Was fehlt, ist, Alltagssexismus als Form von Gewalt gegen Frauen in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Es ist an der Zeit, die Ursachen von Gewalt gegen Frauen zu diskutieren, statt über die Abmilderung möglicher Ausprägungen zu sprechen (z. B. Ausbau von Überwachung, Verschärfung des Strafausmaßes, Meiden von leeren U-Bahn-Wagons). Anstatt die Diskussion reaktiv zu führen, braucht es eine Debatte über die sexistischen Normen in einer männlich dominierten Kultur.

Auch hier muß ich wieder feststellen, daß die Autorin zwar offenbar keine Ahnung von der Sexismusfefiniton hat, das dafür aber konsequent durchhält. Wir lernen es sei an der Zeit die Ursachen von Gewalt gegen Frauen zu diskutieren und Fragen uns dabei gleichzeitig ob die inzwischen seit Jahrzehnten währende einseitige Betrachtung der Gewalt gegen Frauen an der Autorin spurlos vorübergegangen ist. Inbesondere ist hier auch hervorzuheben, daß das Ausblenden männlicher Gewalterfahrungen und die Zentrierung auf Gewalt gegen Frauen selbst höchstgradig sexistisch ist.
Der Artikel setzt fort mit :

Die Auseinandersetzung mit diesem Thema ist jedoch schwierig, da daraus häufig ein Abwehrverhalten, eine Betrachtung unter einer dichotomen und kompetitiven Linse „Frau gegen Mann“ oder ein stellvertretendes Schuldbewusstsein vonseiten vieler Männer entsteht. Ziel der Debatte wäre es jedoch, ein Verantwortungsbewusstsein hervorzurufen.

Es ist fast schon unfreiwillig komisch wenn die Autorin sich in diesem Teil über das Abwehrverhalten vonseiten vieler Männer wundert, während sie selbst im gleichen Artikel weiter oben noch lustig drauflospauschaliert.

Der Artikel endet schließlich mit :

Der Aufschrei zeigt: Sich des Ausmaßes des Problems einmal bewusst zu werden ist ein tiefgreifender und störender Prozess, dem sich nicht jeder stellen möchte. Leugnen und Abstreiten stellt für viele den harmloseren Weg dar. Oft ist es auch schlicht einfacher, anderen sexistischen Männern stillschweigend zuzusehen, als sich dagegen auszusprechen.

Es ist geradezu zynisch, dass Männer, die sich offen gegen Sexismus bekennen, oft als Weicheier oder humorlos bezeichnet werden, wenn diese eigentlich mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aufweisen als jene, die nichts sagen, Dieses Image muss sich umkehren. Wir müssen darüber sprechen, wie Männlichkeit heute kulturell definiert und repräsentiert wird. Wenn es nach wie vor als Ausdruck einer akzeptablen Verhaltensweise gilt, der Aushilfskellnerin im Teenageralter im Vorbeigehen den Po zu tätscheln (wohlgemerkt kein Geschlechtsorgan), dann gibt es noch viel zu tun. (Laura Wiesböck, DER STANDARD, 6.2.2013)

Zum letzten Absatz ist nicht besonders viel zu sagen. Die Autorin hat nicht verstanden, daß es  gesellschaftlich überhaupt nicht mehr akzeptabel ist jemand den Po zu tätscheln aber um ein Gleichnis zu verwenden :

Wenn mir heute die Brieftasche gestohlen wird darf ich mich nicht wundern wenn meine Klage wegen bewaffneten Raubüberfalls nicht zum Erfolg führt. Und wenn ich selbst keinerlei Anstalten mache den Dieb zu stellen oder anderweitig Aktionen zu setzen dann darf ich mich nicht wundern, wenn auch andere Zuseher nicht eingreifen, denn das wäre klassische Verantwortungsverschiebung.

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Glauben Feministinnen Frauen wären Behinderte ?

Posted by Clochard - 1. Februar 2013

Sicherlich jeder hat in den Medien oder auch nur als Aussage einer durch die Bank inkompetenten Frauenministerin schon einmal das große Klagelied vernommen durch die pöhse, pöhse Medienwelt würden Frauen allerorts in die Bulimie oder Magersucht getrieben.

Es wird argumentiert durch die Darstellung bestimmter Frauentypen in den Medien, durch die Anwendung von Photoshop u.ä. Tools, durch die Mannequin-Vorbilder würden Frauen regelrecht in den Hungerwahn getrieben, eine aufoktroyierte Zwangswahrnehmung der sie sich unter keinen Umständen entziehen können und damit Marionettenpuppen gleich in die Magersucht manipuliert werden.

Drehen wir den Spieß einmal um. Manchmal hilft es eine andere Perspektive einzunehmen um die Absurdität und Lächerlichkeit einer Sache zu begreifen.

Das Pendant zum schlanken Frauenkörper ist der muskulöse Männerkörper.
Es ist ja nun nicht so, daß man nicht auch als Mann allerorten mit Darstellungen von übertrieben muskulösen Körpern konfrontiert wird, ganz egal ob das Filme, Werbeplakate, Videospiele, Actionfiguren o.ä. ist.
Jeder dieser Körper ist eine Überzeichnung des Naturzustandes, wer z.B. einen Steinmetz kennt wird wissen, daß sich derartige Muskeln nicht alleine durch beständige körperliche Arbeit automatisch bilden, es Bedarf einer gewaltsamen einseitigen Deformation des Körpers um so aussehen zu können, meist auch unter Zuhilfenahme von (bio-) chemischen Helferleins.

Käme nun irgendjemand auf die Idee Männer würden durch derartige Darstellungen zur Einnahme von Steroiden, in die Kraftkammern getrieben und man müßte dem sofort Einhalt gebieten weil sich die armen Männer scharenweise ihre Gesundheit vernichten, da sie ja willenlose Puppen der medialen Beeinflussung sind ?
Klingt lächerlich, nicht wahr ?

Sofort erkennt man die Tatsache, daß es natürlich Männer gibt, die sich sowas als Vorbilder nehmen und Kraftkammern aufsuchen um sich fast schon karikierte Muskelmassen anzutrainieren. Aber wir wissen auch welche Art von Männern das sind. Eigentlich arme Menschen, die versuchen andere Unzulänglichkeiten ihrer Persönlichkeit durch einen auftrainierten Körper auszugleichen.

Die Masse der psychisch gesunden erwachsenen Männer bleibt vom medialen Geschwätz unbeeindruckt.
Warum sollte das für Frauen nicht gelten ?
Man kann das nur dann befürworten, wenn man Frauen nicht für voll nimmt, sie für so minderbemittelt und bescheuert hält, daß man jeden ihrer Schritte gleichsam begleitet und beobachtet.
Es gibt zwei Gruppen von Menschen, mit denen man das tun muß, Kinder und Behinderte (für gewisse Ausprägungen einer Behinderung).

Als Quintessenz bleibt daher, und das zieht sich im übrigen durch den ganzen Feminismus :
Feministen betrachten Frauen als Behinderte, als kleine, lebensunfähige Wesen, die man nicht für voll nimmt, die nichts Wissen und nichts Können und die man deswegen ständig hätscheln, beaufsichtigen und bevorzugen muß, damit sie ja nicht zu kurz kommen.
Die meisten Männer sind da schon weiter und sehen Frauen als ebenbürtige Partner für die Gestaltung einer Ehe, eines Arbeitsplatzes oder des Gemeinwesens.

Der Feminismus unterbindet das aber leider, und so warten Legionen von Männern auf die seit Ewigkeiten versprochenen starken Frauen.

Bisher gab´s nur Jammerweiber 2.0
Fragt sich, wann diese Tatsache bei den Feminstinnen ankommt ?

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Kurznotiz : Der dem Feminismus inhärente Biologismus

Posted by Clochard - 5. September 2012

So, eine relativ stressige Berufsphase neigt sich dem Ende zu, sodaß es ab jetzt wieder vermehrt möglich wird, meine Gedanken hier auf dem Blog zu ordnen.

Ein Gedanke, der mir kürzlich in einem langweiligen Stau steckend kam ist folgender :

Der Feminismus und die Gender-Ideologie stecken – sowie jede x-beliebige andere Religion auch – voller Widersprüche und unbelegter Glaubensdogmen. So wie jede andere Religion auch vermeidet und fürchtet der Feminismus kritische Auseinandersetzung genauso wie etwa Katholiken die Naturwissenschaften.

Ein besonders rotes Tuch ist für Feminsten etwas, daß von ihnen selbst als Biologismus bezeichnet wird.
Darunter wird verstanden, daß es ein unzulässiges Argument wäre, eine bestimmte Sache mittels biologischer Tatsachen erklären zu wollen. Nachdem es bei den strenggläubigen Feministen zu den unabänderlichen Dogmen gehört, daß insbesondere menschliches Verhalten alleine durch Sozialisierung gestaltet wird muß mit teils fanatischem Glaubenseifer unter aktiver Ignoranz wissenschaftlicher Erkenntnisse jeglicher Versuch einer Verhaltenserklärung durch biologische Argumentation eifrig bekämpft werden, da ansonsten ja eines der Grunddogmen der eigenen Religion in Frage stünde, womit das ganze eigene Glaubensgebäude wanken könnte, etwas womit religiöse Eiferer quer durch alle Glaubensrichtungen erfahrungsgemäß selten klarkommen.
Nun ist es aber so, daß es eine evolutionspsychologisch unbestreitbare Tatsache ist, daß bis heute ohne Unterbrechung – von den ersten menschenähnlichen Primaten bis zum Homo sapiens sapiens ein Schutzvorrang der Frau vor dem Manne bestand.
Frauen, die sich übertrieben um ihr eigenens Wohl sorgten und es manupulativ schafften die Risiken des Alltags auf ihren Sexualpartner oder die Gemeinschaft abzuladen konnten sich im Schnitt erfolgreicher vermehren als solche Frauen, die für sich selbst einstanden und gelegentlich auch mal ein Risiko eingingen. Dieses Verhalten wurde sogar zur Partnerwahlstrategie erhoben, s0daß die heutige Weltpopulation des Menschen ein Ergebnis einer jahrmillionenalten Zucht ist, die auf folgendes Verhalten hin ausselektiert ist :

  • Die Frauen sorgen sich am allermeisten um sich selbst. (auch um ein Vielfaches mehr als z.B. um Kinder).
  • Die Männer sorgen sich mehr um Frauen als um sich selbst oder um Kinder.
  • Die ganze Gemeinschaft sorgt sich mehr um Frauen als um Männer oder Kinder.

Man kann vermutlich sogar behaupten, daß – von noch essentielleren Dingen der Nahrungsaufnahme, des Schlafes, des Atmens u.ä. einmal abgesehen – dieses Verhalten zu den essentiellsten Biologismen überhaupt zählt.

Weltweit, über alle Kulturen.

Die Krux an der Sache – und damit einer der vielen dem Feminismus inhärenten Widersprüche – ist, daß sich die feministische Glaubenslehre ganz zentral auf diesen Biologismus stützt und verläßt. Dazu zählen z.B. :

  • Die Schuldzuweisungen an ein „Patriarchat“ bzw. die Gesellschaft mit dem impliziten Auftrag sie solle sich doch mehr um Frauen kümmern und ihnen im Besonderen Vorrang vor allen Anderen einräumen (oder schon jemals davon gehört, daß eine feministische Organisation zugunsten von – Armen, Behinderten, Kindern, Hungernden oder sonst irgendeiner wirklich benachteiligten Gruppe auf eine finanzielle oder sonstige Zuwendung verzichtet ?)
  • Als eines der zentralen Themen das Herunterspielen, Marginalisieren und Verächtlichmachen männlichen Leids mit dem Ziel weibliches Leid als das einzig Existierende bzw. Relevante zu etablieren.
  • Das Durchsetzen weiblicher Interessen sogar gegen Kinderinteressen. Die Abtreibung, die Familiengerichtsrechtsprechung u.a. dürfen hier dazugezählt werden. Es ist ein uralter biologischer Trick, daß sich Frauen Kinder als instrumentalisiertem Schutzschild bedienen, sehr oft ohne auch nur die geringste Rücksichtnahme auf das Wohl des Kindes. Früher vielleicht ein notwendiger Überlebensmechanismus, heute moralisch mehr als fragwürdig.
  • Das Ignorieren von wissenschaftlichen Belegen, daß in einem beliebigen Bereich Frauen doch nicht die allerärmsten, allerbenachteiligtesten, allerbemitleidenswertesten Geschöpfe sind, die jemals gelebt haben.
  • u.v.m

Fazit : Die Religion, die sich zentral gegen den selbsterfundenen Biologismus auflehnt – also der Feminsimus – reitet am stärksten auf der Biologismuswelle dahin.

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