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Nationalratswahl 2013 – ein Parteiencheck aus männerpolitischer Sicht Teil 2 : Die Grundlagen der Bewertung 2

Posted by Clochard - 11. August 2013

Das ist Teil 2 der Serie Parteincheck aus männerpolitischer Sicht.

Die Männerbewegung hat übergreifend über ihre ganzen verschiedenen Gruppierungen zentrale Forderungen, an denen sich die Parteien und deren Programme messen lassen müssen. Jedes Vorkommen einer dieser Zielsetzungen und männerpolitischen Forderungen in den Informationsmaterialien der Parteien 3 Pluspunkte, jedes Fehlen einen Minuspunkt. :

1) Gesundheitspolitik

a) Männer sterben in westlichen Industriestaaten rund 6 Jahre früher als Frauen. Studien unter gleichen Lebensbedingungen, wie etwa die bekannte Klosterstudie haben ergeben, daß unter annähernd gleichen Lebensbedingungen die Sterblichkeit maximal 1 Jahr divergiert. Dazu kommt noch, daß in sonstigen Sozialstudien die durchschnittliche Lebenserwartung als guter Indikator für die Lebensbedingungen von Menschen angesehen wird (so wird z.B. durchgehend angenommen die kürzere Lebenserwartung von Afro-amerikanern ist ein unzweifelhaftes Indiz ihrer gesellschaftlichen Benachteiligung). Wir werden also prüfen welche besonderen Maßnahmen die Parteien hier im Fokus haben, um diesen Mißstand abzustellen.

b) Darüberhinaus ist Arbeitssicherheit ein überwiegend männliches Problem. Der Equal Die Day ist jedes Jahr im Jänner, das ist jener Tag, ab dem die Männer die Arbeit einstellen müssten, um am Jahresende gleichviele tödliche Arbeitsunfälle wie Frauen erlitten zu haben. Deswegen werden wir hier darauf auch ein besonderes Augenmerk legen.

c) Viele Krebsarten betreffen auch nur Männer, sowie Brustkrebs vornehmlich Frauen betrifft. Männer gehen auch seltener zum Arzt, weil die gesellschaftlichen Rollenerwartungen und die Erziehung sie dazu bringen, ihrem eigenen Wohlergehen weniger Wert zuzumessen.

d) Männer sind auch bei weitem die größte Gruppe unter den Suizidopfern und das beginnt bereits im frühen Jugendalter. Wir werden prüfen welche besonderen Maßnahmen hier vorgesehen sind.

e) Auch das Thema Beschneidung ist sehr wichtig. Wir halten die Beschneidung von Säuglingen, welche oftmals ohne medizinische Indikation durch blutrünstige Rituale durchgeführt wird schlicht und ergreifend für eine gravierende Menschenrechtsverletzung durch einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit.

2) Familienpoltik

a) Die automatische gemeinsame Obsorge ist im Regelfall das beste Modell für ein Kind nach der Trennung. Wir werden untersuchen wie die Parteien dazu stehen. Im Zusammenhang damit ist auch das Ideal der Doppelresidenz zu nennen, nachdem das aber noch ein sehr neuer Gedanke ist werden wir die Nennung bzw. Nichtnennung der Doppelresidenz nicht bewerten.

b) Im Bereich des Unterhalt ist sowohl die Pfändung unter das Existenzminimum als auch der Anspannungsgrundsatz mit den Menschenrechten unvereinbar. Letzlich dienen beide nur dazu Männern jene finanzielle Last aufzubürden, die der Staat nicht zu tragen gewillt ist.

c) Als Form der Gewalt gegen Kinder finden wir, daß jede Form des Besuchsboykotts streng sanktioniert werden sollte. Darüberhinaus ist der Unterhalt abhängig vom gewährten Besuchsrecht abhängig zu machen.

d) Die österreichischen Jungendämter sind fast durchgängig streng männerfeindlich eingestellt und verhalten sich auch dementsprechend. Wir prüfen ob das einer Partei bereits aufgefallen ist und allenfalls, was dagegen unternommen werden soll.

3) Sozialpolitik

a) Obdachlosigkeit ist zu 90% ein männliches Problem. Es sind neben der Hilfe, die jenen Menschen zu gewähren ist um wieder auf die Beine zu kommen auch jene Gründe zu untersuchen, die Männer aus der Gesellschaft derartig absacken läßt.

b) Unter all dem Jubel der weiblichen Bildungserfolge und dem Getöse um gutbetuchte Aufsichtsratsposten für wohlhabende Frauen ist in diesem Schatten fast unbemerkt ein männliches Prekariat entstanden. Wir werden evaluieren welcher Partei das schon aufgefallen ist.

c) Streichung der begünstigten Mitversicherung bei erwerbslosen Partnern, die keine Pflegeleistungen erbringen oder kein Kind betreuen. Es ist nicht einzusehen, warum größtenteils durch schwer arbeitende Männer die Hausfrauen von männerfeindlichen Politikern quersubventioniert werden sollen.

4) Bildungspolitik

a) Die unwissenschaftlichen Genderstudien sind, wie in Norwegen bereits aufgefallen eine rein ideologische Veranstaltung, die noch dazu die Wissenschaft untergraben daher ist eine zentrale Forderung die Streichung von Genderprofessuren da hier Männerfeindlichkeit unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit betrieben wird. Außerdem dienen die Genderprofessuren letztlich nur als leistungslose Versorungspöstchen für feministische Parteigänger.

b) Wie vor kurzem hier berichtet werden Jungs in der Schule für dieselbe Leistung schlechter benotet was beeinträchtigend für ihr ganzes späteres Leben ist. Wir erwarten hier zumindest, daß das einer Partei bereits aufgefallen ist.

c) Insgesamt gibt es ein männliches Zurückbleiben an Schulen, Fachhochschulen, Universitäten und dergleichen. Das ist ein Umstand, der untersucht werden muß.

5) Arbeitsmarktpolitik

a) Männer werden versteckt beim AMS diskriminiert, wir haben hier berichtet. Sie werden für den Bezug des Arbeitslosengeldes strengeren Kriterien unterworfen und werden bei der Auswahl und Zuweisungspraxis zu Kursen und Fortbildungen beim AMS benachteiligt. Trotz höherer männlicher Arbeitslosenquote hat in den Zeiten der Wirtschaftskrise das AMS die Förderungen für Frauen noch erhöht.

b) Im öffentlichen Dienst herrscht eine diskriminierende Quotenregelung. Frauen werden bevorzugt eingestellt und befördert, solange ihr Anteil <50% beträgt. Für Männer fehlt eine entsprechende Regelungen. Darüberhinaus wird die bevorzugte Einstellung oder Beförderung von Frauen auch dann noch weitereführt, wenn sich deren Anteil längst in Bereichen von 70-80% bewegt.

c) Wir lehnen jeglichen Versuch und jegliche Initiative in Richtung Quotenregelung in der Privatwirtschaft ab, da es erstens einen rechtswidrigen Eingriff in das Eigentumsrecht darstellt und wir andererseits an eine längst überwunden geglaubte „Arisierung“ erinnert werden.

d) Wir begrüßen ausdrücklich jede frühzeitige Angleichung des Frauenpensionsalters an das der Männer. Diese diskriminierende Regelung hat schon lange keine Berechtigung mehr und jede frühere Angleichung ist auch im Sinne zukünftig stabiler Pensionen zu begrüßen.

6) Rechtspolitische Zielsetzungen

a) Wir treten für die Abschaffung jeglicher frauenbegünstigender Gesetze ein (Männerbegünstigende gibt es expressis verbis ohnehin schon lange nicht mehr), sondern wir wollen mittels geschlechtsneutraler Gesetze und Verordnungen eine völlige formale rechtliche Gleichberechtigung der Geschlechter.

b) Das die Bundesanwältin für Gleichbehandlung nur eine Frau sein kann und die Bundesgleichbehandlungskommission (hier vor allem der Senat 1) ausschließlich aus Frauen besteht ist ein demokratiepolitischer Skandal. Ziel ist daher eine geschlechterparitätische Besetzung der Bundesgleichbehandlungskommission mit Männern und Frauen, sowie ein gesetzliches Freibleiben des Geschlechts des Bundesanwalts für Gleichbehandlung.

c) Ein immer größeres Problem ist das vermehrte auftreten von Falschbeschuldigungen. Ganze Biographien von Männern, deren soziales Umfeld, deren Erwerbschancen und nicht zuletzt auch deren Ruf werden vorsätzlich nachhaltig zerstört. Wir fordern eine Bekämpfung von Falschbeschuldigungen im Bereich Vergewaltigung, häusliche Gewalt und Kindesmißbrauch,erstens um die betroffenen Männer zu schützen und zweitens um durch die mittlerweile inflationär erhobenen Vorwürfe die echten Opfer nicht zu beeinträchtigen.

d) Wie inzwischen mehrfach untersucht erhalten Männer vor Gericht für diesselben Delikte und Straftaten höhere Strafen als Frauen in vergleichbaren Fällen. Die Gefängnisse sind nicht zuletzt auch deshalb vorwiegend mit Männern besetzt, weil Frauen für die selben Delikte vielfach gar nicht eingesperrt werden. Wir fordern keinen Frauenbonus bzw. Männermalus bei der Bemessung von Straftaten vor Gericht.

7) Gesellschaftspolitik

a) Die einseitige Wehrpflicht für Männer ist ein archaisches Relikt, welches nicht mehr in unsere Zeit passt. Außerdem ist es heuchlerisch auf der einen Seite Männer als die alleinigen Gewalttäter abzustempeln und ihnen auf der anderen Seite gesellschaftlich die Aufgabe des Tötens und Getötetwerdens aufzuerlegen, daher geht es um die Abschaffung der männerfeindlichen Wehrpflicht stattdessen eintreten für ein Berufsheer oder Wehrpflicht für beide Geschlechter.

b) Gewalt hat kein Geschlecht, weder als Täter noch als Opfer. Die derzeitigen sexistischen Aktionen zur Gewalt gegen Frauen sind absolut zu verurteilen daher suchen wir nach Maßnahmen und Aktionen zur Ächtung der Gewalt auch gegen Männer in den Programmen der Parteien.

c) Der Staat hat sich nicht in das Leben seiner freien und mündigen Bürger einzumischen. Wir werden untersuchen, ob die Parteien staatliche Umerziehungsprogramme fördern wollen (also es ein präferiertes Parteimodell gibt, wie die Menschen ihr Leben zu leben haben), oder ob eine gleichberechtigte und gleichwerte Ausgestaltung aller möglichen Lebensformen vertreten wird.

d) Männliche Migranten haben in diesem Land ein besonders schweres Schicksal. Einerseits werden sie der Alltagsdiskriminierung als Migranten ausgesetzt, andererseits der Männerdiskriminierung durch den Staat Österreich. Initiativen und Vereine konzentrieren sich meist auf weibliche Migranten als Zielpersonen. Die ausgegrenzten Jungen und Männer reagieren mit Rückzug in eine Parallelwelt, in der oftmals Gewalt und Abgrenzung vorherrscht. Wir prüfen, wo das bis jetzt aufgefallen ist, bzw. ob sich zur Bekämpfung dieses Mißstandes Anhaltspunkte bei den einzelnen Parteien finden lassen.

8) Förderungsvergabe

a) Einstellung jeglicher Förderung an Vereine die sich nur an ein Geschlecht richten, denn wir sind der Meinung der Staat sollte Sexismus nicht fördern.(womit natürlich begründbare Beschränkungen ausgeschlossen sind, so etwa ein Verein zur Bekämpfung von Gebärmutterhalskrebs, der naturgemäß nur ein Geschlecht betreffen kann)

b) Das Vorhaben, öffentliche Ausschreibungen von Frauenförderung abhängig zu machen ist absolut abzulehnen, und zwar aus mehreren Gründen. Erstens steht es jedem Individuum und jeder Firma frei wen oder was es fördern möchte, zweitens ist eine ausgewiesenen Frauenförderung schlicht sexistisch (wird aber mit einer nicht weiter belegten und auch nicht belegbaren Frauendiskriminierung begründet) und drittens ist das diskriminatorisch gegenüber kleineren Unternehmen, die entweder aus Finanzierungsgründen oder einfach aufgrund der Tatsache, daß dort gar keine Frauen arbeiten diese auch nicht gesondert gefördert werden können.

9) Finanz- und Steuerpolitik

a) Der gesamte geleistete nacheheliche Kindes- und Ehegattenunterhalt soll steuerlich voll absetzbar sein.

b) Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß und nicht begründbar, warum die Mutter die primär Anspruchsberechtigte für die Familienbeihilfe ist.

c) Insgesamt sind Steuersenkungen aller Art zu begrüßen. Insbesondere für Männer wird es immer weniger verständlich einen Staat zu bezahlen, der sich ihnen gegenüber zusehends feindlich und diskriminierend verhält.

Zusammenfassend

mit dem gestrigen ersten Teil der Serie ergibt sich somit folgendes Punktevergabeschema :

Pro relevantem Kriterium werden entweder Pluspunkte vergeben oder Minuspunkte.
Das Schema von gestern nochmal zur Erinnerung :
3 Minuspunkte : Verletzung oder Forderung nach Verletzung von Menschenrechten, Strafrechtlich relevante Verhetzung durch propagandistische Verbreitung von Lügen, ausdrückliche Deklaration als (bzw. feministische) Frauenpartei

2 Minuspunkte : Propagierung von Freiheit, Menschenrechten u.ä. im Grundsatzprogramm bei gleichzeitiger versteckter männerfeindlicher Agenda, reine Frauenförderung im Programm, Gender Mainstreaming im Programm

1 Minuspunkt : Nachplappern von feministischen Lügen, Einschränkung oder Verletzung von Freiheit (ein zentrales männliches Gut), Fehlen einer zentralen männerpolitischen Forderung

1 Pluspunkt : Ermöglichung von oder Streben nach mehr von Freiheit, Förderung ausschließlich nach Bedürftigkeit und nicht nach Geschlecht

2 Pluspunkte : Hinterfragen feministischer Lügen, Post-Gender Parteien

3 Pluspunkte : zentrale männerpolitische Anliegen im Programm, Beseitigung männerbenachteiligender Gesetze im Programm

Wir legen bereits heute mit der SPÖ los.

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Österreich – Nationalratswahl 2013 – ein Parteiencheck aus männerpolitischer Sicht Teil 1

Posted by Clochard - 9. August 2013

Als besonderen Service für den Leser und Hilfe bei der Wahlentscheidung wird ab heute eine täglich erscheinende Serie beginnen.

In dieser mehrteiligen Serie werden die einzelnen wahlwerbenden Gruppen gesichtet und im Hinblick auf ihre männerpolitische Ausrichtung geprüft.

Die im Parlament vertretenen Parteien und die bundesweit kandidierenden Parteien werden als erstes in Reihenfolge ihrer Mandatsstärke besprochen, die derzeit nicht im Parlament vertretenen Parteien danach einfach alphabetisch.

1) Welche Parteien werden geprüft ?

Folgende Parteien werden bei der Nationalratswahl am 29.09.2013 antreten (Erscheinungstermin des Artikels in Klammer) :

Bundesweit

Partei Erscheinungsdatum Artikel
SPÖ – Sozialdemokratische Partei Österreichs (10.08.2013)
ÖVP – Österreichische Volkspartei (11.08.2013)
FPÖ – Freiheitliche Partei Österreichs (12.08.2013)
BZÖ – BZÖ – Liste Josef Bucher (13.08.2013)
GRÜNE – Die Grünen – Die Grüne Alternative (14.08.2013)
FRANK – Team Frank Stronach (15.08.2013)
KPÖ – Kommunistische Partei Österreichs (16.08.2013)
NEOS – NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum (17.08.2013)
PIRAT – Piratenpartei Österreichs (18.08.2013)

Regional

Partei Erscheinungsdatum Artikel
CPÖ – Christliche Partei Österreichs (im Burgenland, Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg) (19.08.2013)
EUAUS – EU-Austrittspartei (in Vorarlberg) (20.08.2013)
M – Männerpartei (in Vorarlberg) (21.08.2013)
SLP – Sozialistische Linkspartei (in Wien) (22.08.2013)
WANDL – Der Wandel (in Wien und Oberösterreich) (23.08.2013)

Am 25.08.2013 erfolgt dann ein zusammenfassender Artikel mit Übersicht und Wahlempfehlung.

2) Was wird überprüft ?

die Wahlprogramme, Parteiprogramme, Grundsatzpapiere aber auch nicht zuletzt das in den Jahren seit der letzten Nationalratswahl an den Tag gelegte Handeln einzelner Protagonisten dieser Parteien, denn wie wir alle wissen ist Papier geduldig und reden ist das eine aber erst die Handlungen bilden den wahren Prüfstein in der beinharten Realität.

3) Wie wird überprüft ?

Um die wahlwerbenden Gruppen aus männerpolitischer Sicht zu beurteilen haben wir uns ein Punktesystem ausgedacht. Im folgenden Text findet sich der Vergabeschlüssel jeweils mit erläuternden Erklärungen versehen.

3 Minuspunkte : Verletzung oder Forderung nach Verletzung von Menschenrechten, Strafrechtlich relevante Verhetzung durch propagandistische Verbreitung von Lügen, ausdrückliche Deklaration als (bzw. feministische) Frauenpartei

2 Minuspunkte : Propagierung von Freiheit, Menschenrechten u.ä. im Grundsatzprogramm bei gleichzeitiger versteckter männerfeindlicher Agenda, reine Frauenförderung im Programm, Gender Mainstreaming im Programm

1 Minuspunkt : Nachplappern von feministischen Lügen, Einschränkung oder Verletzung von Freiheit (ein zentrales männliches Gut),

1 Pluspunkt : Ermöglichung von oder Streben nach mehr von Freiheit, Förderung ausschließlich nach Bedürftigkeit und nicht nach Geschlecht

2 Pluspunkte : Hinterfragen feministischer Lügen, Post-Gender Parteien

3 Pluspunkte : zentrale männerpolitische Anliegen im Programm, Beseitigung männerbenachteiligender Gesetze im Programm

Die Punktevergabe wird bei Bedarf angepasst, wenn die Umstände dies erfordern.

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„LINKS IST IMMER GUT- IMMER GUT FÜR DEN MENSCHEN !“ Ein Gastbeitrag von Ivica Marjanovic

Posted by Clochard - 3. August 2013

Es folgt der erste Beitrag eines Gastautors.

Der heutige Gastautor ist Ivica Marjanovic. Ivica ist Mitglied und Funktionär in der SPD.

Ich teile viele Ansichten und Meinungen mit ihm, und den heutigen Beitrag könnte ich fast 1:1 mit meinem Namen unterschreiben.

 

 

„LINKS IST IMMER GUT- IMMER GUT FÜR DEN MENSCHEN !“

Ich fasse mal zusammen, was gesellschaftspolitisch Negatives von den grössten Menschenreunden, den Linken (zu denen ich mich an sich auch mal zählen wollte), so ausgeht – von Teile von ihnen oder als grünlinker Mainstream:

– Legalisierung von Inzest.
– In der Vergangenheit von einem Teil der Linken: Legalisierung der Kinderschändung.
– Pädophile katholische Priester sind schlimmer als pädophile Grüne oder Pädophilie fördernde Ansichten von Grünen. Aha. Still ruht der See im Linken Lager: Keine Rücktrittsforderungen gegen den vermutlichen Kinderschänder Cohn-Bendit, keine gegen den nachweisbar in Achtzigern Kinderschänder legitimierenden Volker Beck. Linke Moral ist gegen Linke nicht angebracht: Alle sind gleich, aber manche sind gleicher.
– Zwangsumerziehung zur Geschlechtsneutralität und Bisexualität, die sich vor allem gegen Jungen und Männer richtet durch Gender Mainstreaming.
– Frühsexualisierung von Kindern in Kitas und Schulen (z.B, die Vermittlung von Darkrooms im Sexualkundeunterricht in Berlin).
– Ein ziemlich bedenkenloses Abtreibungsrecht. Heute sind nur 3% der ca. 100000 Abtreibungen pro Jahr medizinisch indiziert oder nach Vergewaltigung.
– Zwangskrippe und Zwangskita für alle gegen das Erziehungsrecht der Eltern.
– Einheitsschule: Angebliche individuelle Förderung. Faktisch, die Nivellierung von Ergebnissen, weil es einen tiefen Hass auf Eliten gibt: Die Guten sollen nicht mehr so sehr die Nase vorn haben, wie das heute der Fall ist.
– Bedingungsloses Grundeinkommen: Fördert die völlige Degenerierung und Verwantwortungslosigkeit für das eigene Leben des Menschen, lässt Menschen die gefordert und gefördert werden müssten im Stich: Eine Dystopie, die genauso menschenverachtend und unrealistisch ist wie der Kommunismus.
– Political Correctness: Ihre perverse Erweiterung zu Denkverboten, Redeverboten, quasireligiöser Sprachontrolle.
– Eine völlig bedenkenloses und überhaupt nicht vom Kind her gedachtes generelles Adoptionsrecht für Homosexuelle (Vater oder Mutter wird dem Adoptivkind zur Befriedigung von Erwachseneninteressen einfach vorenthalten). In Ausnahmen, bei einem mündigen Kind, das selber entscheiden kann, mag das ok gehen. Aber so weit wird gar nicht gedacht.
– Ehe und klassische Familie, also auch Treue und Monogamie werden als Steinzeit und überholte Lebenskonzepte diffamiert: Jeder andere Scheiss ist besser, nur ist dieser andere Scheiss in der Regel schlechter für die Schwächsten unter den Menschen: Die Kinder.
– UnrefleKtiertte Leihmutterschaftsverwendung: Die „emanzipierte“ ach so von den Linken geachtete Frau wird wie ein Gefäss für den Kinderwunsch von Schwulen oder Unfruchtbaren verwendet. Nach 10 Monaten Schwangerschaft wird ihr das Kind gegen Geld abgeschnitten. Hier ist der Markt moralisch in Ordnung: Denn es werden die richtigen ideologischen Erwachseneninteressen unterstützt.
– Im Namen der Gleichheit: Streuung von Neid und Hass gegen Fleissige und Intelligente; die ein Paar Euro mehr verdienen (zum Teil weil sie das Glück haben in einer entsprechenden Branche zu Arbeiten, wo mehr Geld fliesst) insbesondere gegen erfolgreiche Unternehmer.
– Hass auf ungebildete Bildzeitungsleser: Widerspruch: Die einfach Arbeiter, die hart arbeiten sind doch eigentlich die Klientel der Linken.
– Männerfeindlichkeit: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“ Frauen sind grundlegend die besseren Wesen. Männer müssen beginnend mit kleinen Jungs in Kitas für ihr Mannsein Schuldgefühle aufgeladen bekommen. Jungs werden in Kitas und Schulen zunehmend gegenüber Mädchen diskriminiert.
– Frauenfeindlichkeit: Die Frau als zu emanzipierende hohle Nuss, die immer noch nicht weiss, wie unfrei sie eigentlich ist.
– Hass auf Mütter, die sich eine längere Auszeit vom Erwerbsleben nehmen fürs Kind.
– Hass auf Hausfrauen.
– Was ist das Ideal? Die kinderlose männerverachtende freiwillige Lesbe?
– Eine so erfolgte Legalisierung von Prostitution, mit der sich Deutschland zur grössten Drehscheibe für Menschenhandel in Europa und zu einer der grössten der Welt entwickelte: Gut für die geliebten Frauen?
– Selbsthass und Selbstrassismus gegen eigene Kultur,Traditionen und Religion in Deutschland bei gleichzeitiger Idealisierung dessen, was Migranten mitbringen. Die Menschen sind an dieser Stelle nicht gleich zu behandeln: Der Deutsche ist grundsätzliche schlechter als der Migrant. Hä? Wie passt das mit dem „Internationalismus“ der Linken zusammen?

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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Mädchen und Reiche werden in der Schule besser benotet

Posted by Clochard - 30. Juli 2013

Wie die Kleine Zeitung berichtet werden laut PISA Sonderauswertung in Österreich bei den Schulnoten zwei Kategorien von Schülern bevorzugt : Mädchen und Reiche

Wenn man kurz überlegt, was bleibt da noch über ?

Nach Abzug der Reichen noch die mittleren und Armen, von deren Gesamtheit man noch die Mädchen abziehen muss :

Also die gesamte männliche Mittel- und Unterschicht.

Jetzt sind wir endlich dort, wo Feministen die Gesellschaft haben wollen. Direkt auf dem Weg in ein neues männliches Prekariat. Wer glaubt unsere männlichen Dödeln in den politischen Entscheidungspositionen hätten da was dagegen ist auf dem Holzweg, denn schließlich ist ihr eigener Nachwuchs – Geschlecht egal – doch auch noch privilegiert.

Was wir aus anderen Ländern schon länger belegt haben, ist damit nun auch für Österreich offiziel, zumal es bei uns ganz besonders schlimm zu sein scheint. Nur in Singapur und Belgien ist die Korrelation zwischen Leistung und Schulnote noch zusammenhangloser als bei uns.

Zitat aus der Kleinen Zeitung :

Schulnoten sagen in den OECD-Ländern nicht nur etwas über die Leistung und damit zusammenhängende Verhaltensweisen aus – es werden auch systematisch Schülermerkmale belohnt oder bestraft, die nicht mit dem Lernen zusammenhängen. So bekommen etwa Mädchen und Schüler mit höherem sozioökonomischem Status in allen Ländern und Volkswirtschaften bessere Noten als ihre Mitschüler, zeigt eine Sonderauswertung der PISA-Studie. Österreich schneidet dabei besonders schlecht ab.

Zitatende

Kleine Buben und Teenagerburschen werden also inzwischen strukturell diskriminiert, in allen westlichen Industrienationen.

Ich weiß nicht was noch passieren muß, damit Österreichs Männer ihren Arsch in Bewegung kriegen. Natürlich habe ich Kenntnis von der männlichen Psyche und deren Bestreben bestimmte Dinge einfach auszusitzen, besonders wenn es um einen selbst geht.

Aber ich weiß auch um die besonders guten Eigenschaften der männlichen Psyche, nämlich den Schwachen beizustehen.

Väter, Großväter, Onkeln (aber auch Mütter, Großmütter, Tanten) hier geht es nicht um euch, hier geht es um die wehrlosesten der Gesellschaft, kleine Buben auf die die feminisierte Gesellschaft eindrischt. Die können sich nicht wehren und werden von euch ganz alleine gelassen.

 

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Kurzmeldung : Frau fordert weibliches Vetorecht für Samenspende

Posted by Clochard - 13. Juni 2013

Heute nur eine Kurzmeldung.
Der verlinkte Artikel ist zwar schon etwa älter, aber immer noch für ein paar Lacher gut.
Schließlich soll hier auf dem Blog der Humor auch nicht zu kurz kommen.

In Enland forderte eine Frau nach einer Samenspende ihres Mannes ein Vetorecht für Ehefrauen bei Samenspenden.

Ich kann da nur sagen : „Mein Sack gehört mir“ und dies sei zum wiederholten Male eine Warnung an alle männlichen Einfaltspinsel die von Mutti nicht genug Liebe bekommen haben und glauben dies wäre eine bessere Welt, wenn sie nur von Feministen oder Frauen geführt werden würde.

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…………..dann bekämpfen sie dich……..(Ghandi)

Posted by Clochard - 11. Juni 2013

Wer immer noch seine Zweifel hatte, daß wir bereits bei Phase 3 angekommen sind kann sich hier und heute eines Besseren belehren lassen.
Wie u.a. auch Genderama berichtete, gab es eine „Frauen“-Enquete (was ist das eigentlich ;-)) zum Thema „Maskulinismus. Anti. Feminismus“

Die Bekämpfung unserer Anliegen sind offenbar jetzt sogar zur Chefsache erklärt worden.

Im O-Ton strotzt H-H nur so vor Angriffigkeit und möchte „offensive Strategien“ gegen Antifeminismus und Maskulismus fahren.
Da wir wissen, daß es Feministinnen mit den Gesetzen nicht so genau nehmen, solange es nur gegen Männer geht, werden wir H-H und ihren Handlangern dabei gaaaaanz genau auf die Finger schauen.
Die Zeiten des Femi-Paradies sind vorbei.

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Feministisches Hochwasser Teil 2

Posted by Clochard - 6. Juni 2013

Mein gestriger Artikel und insbesondere die Überschrift waren eigentlich ironisch/polemisch gemeint.

Aber es bewahrheitet sich immer wieder :

„Wenn du denkst dümmer gehts nicht mehr, kommt irgendwo ein Feminist daher.“

Die Wirklichkeit hat die Satire eingeholt, allerdings nicht so wie angedeutet.

Beim Bloggerkollegen Danisch wurde ein Papier der TU Darmstadt eingekippt. Hier der Link zum Original.

Das Pamphlet trägt den Titel : „Hochwasserschutz und Gender“

Hier einige Auszüge :

Aus Untersuchungen über Planungs- und Entscheidungsprozesse in der Gesellschaft
ist bekannt, dass in den entsprechenden Disziplinen hauptsächlich Männer (Architekten, Planer, Bau-
herren, Politiker) tätig sind und es überwiegend männliche Lebensbedingungen sind, die die entste-
henden Strukturen und das Erscheinungsbild der Umwelt prägen. Die Lebenswelt dieser planenden
Männer, charakterisiert als erwerbstätig, unabhängig, gut verdienend, im besten Alter, gesund und
mobil, (vgl. Zibell 1995) unterscheidet sich sehr von der von Frauen oder auch anderen gesellschaftli-
chen Gruppen. Gleichzeitig ist die Betroffenheit von den Ergebnissen der Planung (Gestaltung von
Wohngebieten, Wohnumfeldern etc.) bei Frauen oft höher als bei Männern. Auch wenn inzwischen
Frauen häufig berufstätig sind und in ein Berufsumfeld eingebunden sind wie Männer auch, unter-
scheidet sich ihr Lebensalltag insgesamt noch deutlich, da sie i. d. R. weitere Aufgaben im Bereich der
Familienarbeit und/oder des sozialen Ehrenamtes übernehmen und somit ihr Alltag wesentlich kom-
plexer gestaltet ist (vgl. Grüger 2000: 11ff.).

Das Unvermeidliche ist bereits am Anfang der Studie passiert, die Benennung des Feindbildes.
Das Feindbild besteht im berufstätigen Mann in mittleren Jahren (ich vermisse noch die ausdrückliche Benennung der Attribute „heterosexuell und weiß“ aber das wird durch die Nennung von „anderen gesellschaftlichen Gruppen“ ohnehin beim Leser induziert).
Wie sagte schon Volker Pispers : „Mit einem guten Feindbild hat der Tag Struktur“
Ebenfalls interessant sind zwei weitere Aspekte, die sich so oder so ähnlich wie ein roter Faden durch feministische Literatur ziehen :

1) Frauen sind besonders betroffen. Der Opferstatus ist ein zentrales Element des Feminismus und muß daher auch gleich hier am Anfang kategorisch festgelegt werden. Ich darf daran erinnern, daß die offizielle Lesart des Genderismus darin besteht, die Auswirkungen staatlichen Handelns auf beide Geschlechter zu untersuchen. Der geneigte Leser möge versuchen in den hier zitierten Textstellen oder auch im verlinkten Original eine Passage zu finden, die sich um die vom Hochwasser betroffenen Lebensrealitäten irgendeiner männlichen Gruppe dreht.
2) Damit sind wir bei einem weiteren zentralen Punkt den ich auch schon in vergangenen Artikeln heftig kritisiert habe und es hier wieder tue : Das, durch das Gender Mainstreaming auf strukturelles Niveau gehievte, feministische Opfermonopol marginalsiert eine Menge gesellschaftlicher Gruppen deren körperliche, geistige, materielle oder strukturelle Schwäche tatsächlich unserer Aufmerksamkeit bedürften. In diesem Zusammenhang wäre es etwa wirklich interessant zu untersuchen, wie sich Armut (billiger Baugrund in Hochwasserzonen), Hilflosigkeit (Senioren ohne Angehörige beiderlei Geschlechts), Behinderung (besondere Maßnahmen für Rollstuhlfaher u.ä.) in Bezug auf Hochwassergefahren auswirken, und das ganz ohne Gendergedöhns und Geschlechterkampf.

2.2 Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung
Für Fragen der verhaltensorientierten Vorsorge von Bedeutung ist der Aspekt, ob Frauen und Männer
von den Auswirkungen eines Hochwasserereignisses unterschiedlich betroffen sind. Dazu gibt es
einige qualitative Studien aus England, die hinsichtlich dieser Fragestellung ausgewertet wurden.
Zusammenfassend zeigen folgende Ergebnisse Unterschiede in der Betroffenheit von Männern und
Frauen durch Hochwasserereignisse im Hinblick auf die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung
(Tapsell et al. 1999: 83)

•Frauen haben die Hauptverantwortung für häusliche Aufgaben und sorgen sich mehr, wenn der
Haushalt beschädigt/zerstört und somit die Erledigung der Aufgaben erschwert ist.

•Berufstätige Frauen haben die doppelte Belastung durch Erwerbsarbeit und häuslichen Verant-
wortung (Aufräumarbeiten, Säuberungen, Wiederherstellung, Aufbau, Renovierungen).

•Frauen übernehmen im Allgemeinen eher die Verantwortung für den Wiederaufbau, die Verhand-
lungen mit Versicherern, Handwerkern, Baufirmen etc.

•Frauen verbringen i. d. R. mehr Zeit zu Hause und haben weniger Möglichkeiten, vor den Erinne-
rungen/Erfahrungen zu fliehen (aus dem häuslichen Alltag zu fliehen, z. B. an einen Arbeitsplatz
außer Haus).

•Frauen stehen in solchen Fällen häufig vor der Aufgabe, mit einem männlich dominierten Verwal-
tungssystem (Behörden, Versicherungen) zurecht kommen zu müssen.

In diesem Abschnitt erfahren wir, warum die Autorinnen behaupten Frauen wären von Hochwasser besonders betroffen.
(und ich erinnere nochmal daran : auf jeden Fall betroffener als Kinder, Behinderte, Kranke, Senioren e.t.c)
Ich erspare mir und dem Leser eine infantile Aufzählung von Punkten wo Männer „besonders betroffen“ wären, jeder halbwegs vernünftige Mensch kann sich das selbst zusammenreimen.

Lustig finde ich unter den angegebenen Gründen, daß Frauen den Aufbau und Renovierungen vornehmen, und die Problematik mit der männliche dominierten Verwaltung zurecht kommen zu müssen (insbesonder da eine diesbezügliche Problematik für Jungen in einem frauendominierten Bildungssystem regelmäßig verneint wird und der Anteil weiblicher Beschäftiger im öffentlichen Dienst in DE und AT > 50% beträgt).

3 Forschungsfragen und Forschungsbedarf im Themenbereich Hochwasserschutz und Gender

Die Risikowahrnehmung zwischen Männern und Frauen unterscheidet sich in vielen Bereichen, für
das Naturrisiko Hochwasser ist dies aus bisherigen Untersuchungen nicht abzuleiten:

•Zu untersuchen wäre daher, inwiefern verschiedene Faktoren (Geschlecht, Alter, persönliche Er-
fahrungen, Dauer des Aufenthalts am Ort, etc.) mit Risikowahrnehmung bezüglich Hochwasser
korrelieren.
Die unterschiedliche Betroffenheit von Frauen und Männern durch Hochwasserereignisse ist ebenfalls
ein Ansatzpunkt für weitere Forschung:
•So ist z. B. im Hinblick auf eine Verbesserung des Katastrophenschutzes interessant, wie Frauen
aufgrund ihrer sozialen Verantwortung (Sorge um Kinder, Verwandte, ältere Menschen) auf
Hochwasserwarnungen reagieren, welche Handlungsmuster und -wege sich daraus ergeben.
•Auch für den Bereich der Nachsorge sollten die Potenziale und Belastungen der Frauen im Rah-
men der Schadensbeseitigung und des Wiederaufbaus untersucht werden.
Vor allem im Bereich der Bewusstseinsbildung und der individuellen Motivation zur Eigenvorsorge
sind derzeit noch Fragen offen. Es wird deutlich, dass die zahlreichen Informationsmaterialen (vgl.
Anhang 6.3) bisher kaum eine Veränderung der Verhaltensweisen innerhalb der Bevölkerung und auf
Ebene der Kommunen bewirken. Hochwasserereignisse werden relativ schnell wieder vergessen und
damit auch die Einsicht in die Notwendigkeit, vorsorgenden Hochwasserschutz zu betreiben. Es
herrscht häufig ein trügerisches Sicherheitsbewusstsein, da die Angaben eines statistisch vorhande-
nen Schutzes vor 50-, 100-, oder 500-jährlichen Ereignissen nichts darüber aussagen, wann dieses
Hochwasser auftritt (Haber 2002).
Die Faktoren Information, Motivation und Akzeptanz sind von entscheidender Bedeutung, da es ins-
besondere darum geht, die Eigenvorsorge und Verhaltensvorsorge zu stärken und über die techni-
schen Maßnahmen hinaus eher flächenhafte Maßnahmen zu ergreifen. Gleichzeitig ist bisher wenig
darüber bekannt, wie das Risiko Hochwasser individuell gesehen wird und vor allem, wie die Motivati-
on zum eigenen Handeln unterstützt werden kann. Daraus ergeben sich unter Genderperspektive eine
Reihe von Forschungsfragen:
•Wer ist innerhalb gesellschaftlicher Gruppen/Institutionen (Familie, Schule, Kindergarten, Alters-
heim, Krankenhaus, Betriebe etc.) für die Implementierung und Umsetzung verhaltensorientierter
Maßnahmen „zuständig“, d. h. wer übernimmt die Beschaffung und Vermittlung entsprechender
Informationen (Multiplikatoren), wer sorgt für entsprechende Vorkehrungen, wer organisiert im
Katastrophenfall die Aktionen? Da in vielen Bereichen soziale Einrichtungen bzw. Berufe betroffen
sind, liegt die Vermutung nahe, dass es überwiegend Frauen sind.
•Welche Informationsbedürfnisse (hinsichtlich Eigenvorsorge, Bauvorsorge, Verhaltensvorsorge
etc.) ergeben sich in diesem Zusammenhang für Frauen als Betroffene, aber auch für Multiplikato-
ren allgemein?
•Wie müssen Informationen aufbereitet sein um verständlich zu sein? Hier können Frauen sicher-
lich nicht als eine homogene Gruppe angesprochen werden, ebenso wenig wie Männer, aber wel-
che verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen sollte man unterscheiden und inwiefern muss sich
die Informationsaufbereitung und die Art der Verbreitung z. B. hinsichtlich kultureller oder religiö-
ser Unterschiede an die betroffenen Bevölkerungsteile anpassen?
•Mit welchen Medien können die verschiedenen Gruppen (z. B. Hausfrauen/Familienfrauen, be-
rufstätige Frauen, Fachfrauen, Seniorinnen…) erreicht werden?
Im Rahmen künftiger Forschungsaufträge rund um das Thema vorsorgender Hochwasserschutz sollte
die Genderperspektive explizit als Forschungsgegenstand aufgenommen und berücksichtigt werden,
um einerseits die Datenlage zu dieser Thematik zu verbessern und die besonderen Qualitäten durch
die Einbeziehung von Frauen in die Planung auch für den vorsorgenden Hochwasserschutz zu er-
schließen:
•Erfahrung in der Verknüpfung unterschiedlicher Lebensbereiche;
•Kompromissfähigkeit;
•Kommunikationsfähigkeit und Sozialkompetenz;
•Kreativität etc..

Wir nähern uns dem Höhepunkt des Papiers. Im Grunde ist Genderismus eine auf den Selbsterhalt bedachte und ausbreitende Industrie. Wie schon öfter in vorangegangen Artikeln ausgeführt hängen Feministen am staatlichen Tropf und sind haben sich ausreichend Bünde und Netzwerke aufgebaut um einem Blutegel gleich immer mehr finanzielle Mittel aus Steuergeldern abzuschöpfen und sich gegenseitig Beauftragungen und Posten zuzuschanzen und sich gleichzeitig immer mehr auszubreiten.

Auf die letzte Aufzählung am Ende des Absatzes möchte ich gar nicht weiter eingehen, denn das ist plumper Sexismus.

4 Handlungsbedarfe im Themenbereich Hochwasserschutz und Gender

Durch den planerischen und akteursbezogenen Ansatz des vorsorgenden Hochwasserschutzes sind
unter Gendergesichtspunkten Fragen der Partizipation und Gestaltungsmacht ein wichtiger Faktor.
Zum Themenbereich Frauen und Planung bzw. auch Gender Planning und Verwaltungshandeln gibt
es eine Reihe von Forschungsarbeiten und Modellprojekten (Bundesamt für Bauwesen und Raum-
ordnung (BBR) 2003; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) 2003; DISP Heft 120 1995; SIR Mittei-
lungen und Berichte 30/2002; Wotha 2000). Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können auch im
Bereich des vorsorgenden Hochwasserschutzes angewandt werden, z. B. durch:

•Auswahl geeigneter Beteiligungsformen

•Organisation und Ablaufplanung von Informationsveranstaltungen

•explizites Einbeziehen von Frauengruppen zu den jeweils aktuellen Fragen im Rahmen z. B. von
Diskussionen über den Handlungsbedarf, der Aufstellung eines Hochwasseraktionsplans, der
Konzeption und Durchführung einzelner Maßnahmen/Projekte.

Derzeit sind solche Ansätze nicht erkennbar.
Auch für den Bereich der Kommunikation und Information sollte konsequenter auf bereits bekannte
Bedürfnisse und Anforderungen von Frauen eingegangen werden. Die Erkenntnis, dass eine gender-
und zielgruppengerechte Kommunikation und Information erforderlich ist, muss stärker Eingang finden
in die praktische Umsetzung der Forschungsprojekte wie auch der konkreten Projekte vor Ort. Bei-
spielhaft kann hier das Interreg IIIB-Projekt Oderregio (s. Anhang) genannt werden, im Rahmen des-
sen eine Kommunikationsstrategie erarbeitet wird, die auch eine gender- und zielgruppengerechte
Ausrichtung thematisiert.

Jetzt kommt endlich „Butter bei de Fische“.
Es geht um künftige Beauftragung von Forschung, es geht um künftige Jobs für „Frauengruppen“, letztlich geht es um Vorsorgliche Sicherung von weiteren eigenen Pfründen, als auch für Frauenorganisationen im Netzwerk aus Steuergeld.
Im übrigen erschließt sich mir auch nach mehrmaligem Durchlesen des verlinkten Originals die Notwendigkeit von „Gender und Hochwasser“ nicht im Geringsten.
Ebenso nutzlos könnte man Forschungsgelder zum Thema „Der Einfluß der Farbe von Milchverpackungen und Gender“ spendieren.

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Feministisches Hochwasser

Posted by Clochard - 4. Juni 2013

Im gesamten mitteleuropäischen Raum haben wir es derzeit mit einem gewaltigen Hochwasser zu tun.

Ob die Dimensionen des letzten großen Hochwassers von 2002 erreicht werden ist noch ungewiss, nichtsdestotrotz handelt es sich für die betroffenen um einen schweren Schicksalsschlag.

Nachdem das Thema derzeit durch alle Medien geht kommt man nicht umhin beständig mit Bildmaterial konfrontiert zu werden.

Was mir auffällt : Ich kann da nur Männer sehen.

Ja richtig, Männer, diese patriarchalen, unterdrückenden, gefühlskalten Naturirrtümer.

Diese Egoistenschweine nehmen sich doch tatsächlich Urlaub, um z.B. als Mitglieder freiwilliger Feuerwehren in Tag- und Nachtschichten das Hochwasser zu bekämpfen.

Das ist natürlich bloß ein Übergangszustand. Ich gehe jede Wette ein, daß sich bereits jetzt, wo ich das hier schreibe, allerorten feministische Hilfskommandos formieren (rein weiblich natürlich schließlich brauchts auch bei Aufräumarbeiten Schutzräume für Frauen) um den unfähigen Männleins mal zu zeigen wo die Barteline die Mostin herholt.

„Frauen sind die besseren Hochwasserschützer und Katastrophenhelfer“

So eine Zeitungsschlagzeile wäre doch mal was.

Aber wisst ihr was, irgendeine irrationale Regung in mir meint ich warte da vielleicht vergeblich. Wie jetzt ?

Kann doch nicht sein !

Das würde doch bedeuten, daß die ganzen feministischen Maulheldinnen und -helden sich jetzt kleinlaut in ihre Löcher verkriechen und erst dann, wenn alles vorbei ist wieder aus ihrer Kloake auftauchen und vom Auslaufmodell Mann – oder schlimmer noch – von einer Reduktion der Weltpopulation auf höchstens 10% Männer phantasieren.

Nein, ich muß mich irren. Das kann nicht sein.

Wer Ironie findet, darf sie behalten.

maskulistische Grüße,

Clochard

 

Achja, bevor ich es vergesse :

Für eine ideologiefreie deutsche Wikipedia !

wikipedia-de

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Kurzupdate 28.05.2013

Posted by Clochard - 28. Mai 2013

Wie ihr sicher festgestellt habt, tut sich in letzter Zeit relativ wenig hier.

Das hat mehrere Gründe, etwa eine Phase sehr hoher beruflicher und privater Aktivität aber auch damit, daß es sich für mich nicht lohnt immer wieder diesselben Probleme mit jeweils anderen Worten zu thematisieren.

Erst kürzlich hat sich aber etwas getan, das ich für berichtenswert erachte.

Es scheint als hätte das alte Sprichwort : „Steter Tropfen höhlt den Stein“ doch so seine Berechtigung.

Dazu 3 Beispiele :

Beispiel 1, ein Selbstbejammerungsartikel von Alexandra Föderl-Schmid :

http://derstandard.at/1363710350760/Frauen-werden-anders-beurteilt?_lexikaGroup=2

Beachtenswert sind insbesondere die Kommentare und das umsomehr, als wir es beim Standard ja mit der kombinierten Ausgabe des Stürmers und des völkischen Beobachters des Feminismus zu tun haben. Föderl-Schmid fliegt hier ob ihrer jammernden Selbst- und Frauenbedauerung einiges an berechtigtem Gegenwind um die Ohren, das wäre noch vor 2-3 Jahren insbesondere beim Standard undenkbar gewesen.

Beispiel 2, etwas aktueller :

http://derstandard.at/1369361787905/Frauen-verdienen-drei-Jahre-nach-Studienabschluss-13-Prozent-weniger

Beachtenswert sind wieder die Kommentare, es gilt das oben Geschriebene analog.

Wie man mit demselben Grundmaterial mehr im Sinne eines Qualitätsjournalismus agiert zeigt die Presse zum gleichen Thema :

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1411635/Informatiker-haben-beste-Jobchancen?_vl_backlink=/home/index.do

Beispiel 3, die „Kehrtwende“ des Spiegel

Ich bin durch Arne Hoffmanns Blog Genderama auf die beiden Spiegel Artikel aufmerksam geworden.

Während sich der erste Artikel nur in der Printausgabe findet (Kritik an dem von deutschen Journalistinnen gegründeten Verein „ProQuote“),

steht der zweite Artikel Online zur Verfügung.

Hier die Links dazu :

http://genderama.blogspot.co.at/2013/05/der-spiegel-proquote-oder-wie.html

http://genderama.blogspot.co.at/2013/05/spiegel-online-zu-hause-uben-frauen.html

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gesundheits-studie-degs-psychische-gewalt-wird-unterschaetzt-a-902046.html

Es geht voran !

maskulistische Grüße und bis demnächst,

euer

Clochard

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Gleichberechtigung-Gleichstellung : Impliziert eine Ungleichverteilung bereits Ungerechtigkeit ?

Posted by Clochard - 12. Februar 2013

Es gibt in der Geschlechterdebatte insbesondere in den Themenkomplexen Frauenquoten und Gender-Pay-Gap immer wieder Behauptungen, die dort herrschende Ungleichverteilung seien durch ihre bloße Existenz schon ein Beweis für eine ungerechte Frauendiskriminierung.

Da der Artikel durch die vielen Unterpunkte und Diagramme etwas unübersichtlich geraten ist, versuche ich hier ausnahmsweise mit einem Inhaltsverzeichnis Abhilfe zu schaffen.

1. Einleitung und Begriffsdefinition

1.1 Definition Ungleichverteilung

1.2 Definition Ungerechtigkeit

2. Impliziert eine Ungleichverteilung bereits eine Ungerechtigkeit anhand ausgewählter Themen in der Geschlechterdebatte ?

2.1 Ungleichverteilung der Geschlechter in den Führungspositionen

2.1.1 Voraussetzungen für eine Führungsposition

2.1.1.1 Wille
2.1.1.2 Voraussetzungen (Wettbewerbsfähigkeit, Opferbereitschaft, Selbstbewußtsein)
2.1.1.3 Ausbildung
2.1.1.4 Einsatz, Zeit, Glück
2.1.1.5 Beziehungen

2.1.2 Aktuelle Geschlechterverteilung in  Führungspositionen

2.2 Sonstige Ungleichverteilungen der Geschlechter

3. Fazit

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1.1 Definition Ungleichverteilung

Versuchen wir zuerst, um für den Rest des Artikels klare Begrifflichkeiten zu haben, zu untersuchen, was unter Ungleichverteilung bzw. Ungerechtigkeit zu verstehen ist.

Unter Ungleichverteilung versteht man das Nichtvorliegen einer Gleichverteilung.

Im der mathematischen Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht man von einer Gleichverteilung dann, wenn alle Elementarereignisse die gleiche Eintrittswahrscheinlichkeit haben (Laplace-Annahme). Das bedeutet z.B. bei einem sechsflächigen Würfel ist bei jedem Wurf die Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Augenzahl zu Würfeln gleich 1/6 ist.

Umgelegt auf unseren Fall würde das z.B. bedeuten, daß in einem bestimmten Beruf dann eine Gleichverteilung herrst, wenn alle Menschen, denen erlaubt ist diesen Beruf auszuüben eine gleich große Chance haben diesen Beruf auszuüben. Regelmäßig wird das von Feministen jedoch so gedautet, als müßte Gleichverteilung dann Aussagen, daß wir exakt von jeder Art Mensch die gleiche Anzahl von Individuen finden müssten, die diesen Beruf ausüben, oder manchmal etwas abgeschwächt, daß wir zumindest soviele Personen einer Art dort finden müssten, wie es ihrem relativen Anteil an der Bevölkerung entspricht.

1.2 Definition Ungerechtigkeit

Nun zur Ungerechtigkeit

Die Ungerechtigkeit ist das Gegenteil von Gerechtigkeit. Zur Gerechtigkeit gibt es 2 Grundideen, nämlich entweder

– jedem das Seine oder

– Jedem das Gleiche

Wählen wir die zweite Definition, so würde die Gerechtigkeit mit der Gleichheit zu einer Einheit verschmelzen.

Nehmen wir als Beispiel die (für die Zukunft vielleicht gar nicht so unwahrscheinliche) Verteilung von Trinkwasser.

Nach der zweiten Definition wäre es gerecht, wenn ein Eskimo genausoviel Trinkwasser bekommt wie ein Massai, ein in einem klimatisierten Büro arbeitender genausoviel wie ein Erntehelfer auf einer Zuckerrohrplantage.

Die erste Defintion dagegen berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen beschriebenen Personen. Die zweite Definition ist daher auch diejenige, die sich der Gesetzgeber in der Regel zu eigen macht wenn er sagt :

Gleiches ist gleich zu behandeln, ungleiches jedoch ungleich. Das ist Gerechtigkeit

Nachdem wir die beiden grundlegenden Begriffe definiert haben jetzt zur eigentlichen Fragestellung

2. Impliziert eine Ungleichverteilung bereits eine Ungerechtigkeit anhand ausgewählter Themen in der Geschlechterdebatte ?

2.1 Ungleichverteilung der Geschlechter in den Führungspositionen

Die feministische These lautet : Der Umstand, daß nicht 51,2 Prozent der Führungskräfte weiblich sind bedeutet, daß Frauen diskriminiert werden.

Zunächst wollen wir untersuchen, wie Führungskräfte zu solchen werden, dazu gibt es die folgenden Kriterien :

2.1.1 Voraussetzungen für eine Führungsposition

2.1.1.1 Wille

Ein sehr interessanter Aspekt. Es würde natürlich keine Diskriminierung bedeuten, wenn Frauen gar nicht in Führungsetagen wollen. Die folgende Grafik gibt Auskunft über die wichtigsten Faktoren für junge Mädchen im Hinblick auf ihre Berufswahl :

Quelle : http://www.wien.gv.at/menschen/frauen/pdf/maedchenbarometer04.pdf

mädchenbarometer_2005Wie wir sehen rangiert die Karriere und Aufstiegsmöglichkeiten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Erschwerend kommt hinzu, daß Kriterien, für die junge Frauen weit höhere Präferenzen zeigen eher hinderlich dafür sind dennoch eine Führungskraft zu werden. Ich werde in den folgenden Abschnitten jeweils darauf Bezug nehmen.

2.1.1.2 Voraussetzungen (Wettbewerbsfähigkeit, Opferbereitschaft, Selbstbewußtsein)

Um eine Führungskraft zu werden, Bedarf es auch besonderer persönlicher Voraussetzungen. Als erstes fällt mir die Wettbewerbsfähigkeit ein, schließlich muß man sich gegen Mitbewerber durchsetzen. Dies wurde bereits wissenschaftlich untersucht :

Recently an important line of research using laboratory experiments has provided a new potential reason for why we observe gender imbalances in labor markets: men are more competitively inclined than women. Whether, and to what extent, such preferences yield differences in naturally-occurring labor market outcomes remains an open issue. We address this question by exploring job-entry decisions in a natural field experiment where we randomized nearly 7,000 interested job-seekers into different compensation regimes. By varying the role that individual competition plays in setting the wage, we are able to explore whether competition, by itself, can cause differential job entry. The data highlight the power of the compensation regime in that women disproportionately shy away from competitive work settings. Yet, there are important factors that attenuate the gender differences, including whether the job is performed in teams, whether the job task is female-oriented, and the local labor market.

Quelle : Do Competitive Work Places Deter Female Workers? A Large-Scale Natural Field Experiment on Gender Differences in Job-Entry Decisions” from NBER Working Paper No. 16546, Issued in November 2010

Es zeigt sich also, daß Frauen überproportional Wettbewerbssituationen scheuen, welche aber unabdingbare Voraussetzung auf dem Weg zur Führungskraft sind.

Eine weitere Voraussetzung ist Opferbereitschaft. Die prinzipielle Bereitschaft Opfer für die Karriere zu bringen ist zu Unterscheiden vom späteren tatsächlich-real gebrachten Opfer. Eine noch nicht allzu alte Brigitte-Studie gibt uns über die Opferbereitschaft Auskunft :

gewuenschte_stunden_pro_woche_brigitte

In der Abbildung links sehen wir ein Grafik, welche den Unterschied bei der Bereitschaft zur Leistung von Arbeitsstunden erhebt. Auf einen Blick und ganz unschwer zu erkennen ist das riesige Gefälle von Männern und Frauen. Selbstredend empfiehlt man sich als Führungskraft dann, wenn man signalisiert dem Unternehmen eine gewisse Anzahl von Stunden zur Verfügung zu stehen. Auch läßt sich sehr gut sehen, daß selbst bei kinderlosen Personen die Bereitschaft bei Frauen eine ganz normale Vollzeitwoche zu arbeiten geringer ist als bei Männern.

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fuer_kinder_wuerde_ich_brigitte

In dieser Aufstellung findet sich insbesondere in der allerersten Graphik ganz oben eine eklatante Differenz. Die Bereitschaft für Kinder mit der Erwerbsarbeit aufzuhören ist ungeborchen groß. Viele Frauen würden auch ohne mit der Wimper zu zucken Einkommensverluste hinnehmen.

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Für_meine_arbeit_wuerde_ich_brigitte

Das umgekehrte Bild zeichnet sich hier ab :

VIelmehr Männer als Frauen würden zugunsten der Karriere auf Kinder verzichten. Interessant ist übrigens, daß der Partner für Frauen in fast allen Fragen an letzter Stelle in ihrer Werteskala steht. Einerseits zeigt das, daß die medial-feministische Männerhetze bereits durchgreifend Wirkung zeigt, andererseits wird wohl niemand erwarten, daß diese Tatsache keinen Einfluß auf das Verhalten von Männern haben wird. => Ursache und Wirkung !

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kosten_von_kindern

In der letzten Darstellung sehen wir Ergebnisse von vorher noch einmal klarer aufbereitet

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Es darf festgehalten werden, daß die Opferbereitschaft, die Frauen für die Karriere aufbringen wollen im Vergleich zu Männern durchaus als mangelhaft bezeichnet werden kann.

Selbstbewußtsein : Auf dem Weg zur Führungskraft muß man selbstbewußt und konsequent voranschreiten, das Ziel immer vor Augen haben, sonst wird das nichts. Wieder gibt uns die Brigitte-Studie aufschlußreiche Informationen :

Die Selbsteinschätzung der eigenen Führungsfähigkeit steht nun allerdings in deutlichem Kontrast zu der Selbstsicherheit, mit welcher man führt. Beinahe zwei Drittel der Frauen (61 %) machen sich oft Sorgen, 43 Prozent werden leicht nervös (Abb. 7). Hier zeichnen die Männer von sich ein anderes Bild. Weniger als die Hälfte (47 %) sorgt sich häufig, nur ein Drittel (32 %) gibt an, leicht nervös zu werden. Auch beurteilen Frauen und Männer das Ausmaß ihrer Unsicherheit hinsichtlich des eigenen Verhaltens unterschiedlich. Auf die Feststellung „Ich bin selten unsicher, wie ich mich verhalten soll“ antworten 58 Prozent der Frauen zustimmend, bei den Männern sind es 66 Prozent.

Es mag vielleicht eine Rolle spielen, dass Frauen Ereignisse stärker als durch äußere Umstände kontrolliert wahrnehmen, während Männer eher ihre eigenen Fähigkeiten dafür verantwortlich machen: So wird die Aussage „Was man im Leben erreicht, ist Schicksal oder Glück“ von 35 Prozent der Frauen bestätigt, bei deutlichen Unterschieden zwischen den Bildungsniveaus (niedrige Bildung 49 %, hohe Bildung 25 %). Bei Männern sind es im Schnitt nur 26 Prozent, die dies bejahen. Hier zeigen sich ebenfalls Bildungseffekte: 37 Prozent der niedriggebildeten Männer stimmen zu und 18 Prozent der hochgebildeten Männer. Ähnlich die Reaktionen auf die Äußerung „Wenn ich auf Schwierigkeiten stoße, zweifele ich an meinen eigenen Fähigkeiten“. Dies bestätigen 44 Prozent der Frauen, bei den Männern sind es 26 Prozent. Bildungseffekte zeigen sich hier nicht.

Ist dieses vergleichsweise geringere Maß an Selbstsicherheit auch der Grund, warum sich Frauen in Bezug auf Wettbewerb und Konkurrenz anders als Männer verhalten? Wettbewerb und Konkurrenz spornen 55 Prozent der Frauen an, von den gut gebildeten Frauen sogar 66 Prozent (Abb. 6). Dagegen fühlen sich im Durchschnitt 67 Prozent der Männer durch eine Wettbewerbssituation beflügelt, von den gut Gebildeten mit 76 Prozent deutlich mehr. Auf dieses Thema gehen wir in Heft 3 näher ein. Festzuhalten bleibt schon hier, dass sich Frauen trotz ihrer Leistungen und ihrer hohen Führungskompetenz doch sehr kritisch hinterfragen und Unsicherheit empfinden, wo Selbstbewusstsein angemessen wäre. Sie haben die Voraussetzungen, sie wissen das auch – doch manchmal wird das Eis noch zu glatt, sie schlittern, statt zu gleiten, und zögern zu lange, bevor sie handeln.

Quelle : http://www.brigitte.de/producing/pdf/brigitte-studie.pdf

2.1.1.3 Ausbildung

Neben anderen Voraussetzungen ist die Ausbildung ein nicht zu unterschätzender Punkt. Es ist eine Binsenweisheit, daß bestimmte Studien für spätere Führungspositionen prädestinieren, andere weniger. Hier aus einem Bericht vom ORF über die geschlechtspezifisch gewählten Studienrichtungen :

Beliebteste Studien

Wie man sehen kann, ist der weibliche Zulauf zu Publizistik, Pädagokik, Psychologie, Anglistik und Philologie überproportional hoch. (erfreulich aus meiner Sicht dagegen die annähernde Geschlechterparität in den Bereichen Recht, Wirschafts-und Sozialwissenschaften e.t.c). Die genannten Studien sind zwar durchaus interessant, gelten aber sicher nicht als die klassischen Studien um sich für die ganz hohen Führungspositionen in der Privatwirtschaft zu empfehlen.

Hier nochmal eine Gesamtübersicht der Statistik Austria :
hochschulstatistik

Es darf also konstatiert werden : Ja, immer mehr Frauen können eine universitäre Bildung vorweisen, ob die gewählte Fachrichtung aber immer die richtige ist, um früher oder später eine sich automatisch einstellende Gleichverteilung an Führungspositionen zu erreichen darf getrost bezweifelt werden. Insofern ist natürlich der stete Hinweis von Frauenpolitikerinnen, Frauen wären inzwischen besser ausgebildet als Männer und daher der geringe Anteil an weiblichen Führungskräften nicht erklärbar nichts als polemische Propaganda.

2.1.1.4 Einsatz, Zeit, Glück

Für eine Karriere ist auch ein gewisser Einsatz nötig. Dieser Einsatz und die aufgewandte Zeit stehen aber auch mit Dingen im Zusammenhang, die wir bereits weiter oben besprochen haben. Wenn der nötige Wille für eine Karriere fehlt, werde ich nicht den dafür nötigen Einsatz aufbringen, auch wenn ich an und für sich nichts gegen eine Beförderung einzuwenden hätte. Dieser Einsatz korreliert meistens mit einem miminum an notwendiger aufzuwendender Zeit. Wenn ich reflexartig um 17:00 den Bleistift fallen lasse wird es selten mit einer Karriere etwas werden, außer vielleicht im Bereich des öffentlichen Dienstes (und es ist nicht weiter verwunderlich, daß es auch gerade dort ist, wo Frauen karrieremäßig eher reüssieren.)
Einsatz und Zeit haben aber auch etwas mit Glück zu tun, wie wir im nächsten Absatz sehen werden.

Glück: Auch ein gewisser Glücksfaktor ist gegeben, wenn man Karriere machen möchte. Menschen die behaupten, ihre erfolgreiche Karriere beruhe ausschließlich auf harter Arbeit lächle ich immer nur müde ins Gesicht. Nichtsdestotrotz kann man dem Glück auf die Beine helfen. Wenn ich Karriere machen möchte muß ich dafür Sorge tragen mich in Situationen zu begeben, in denen mich das Glück auch erreichen kann. Ich kann z.B. kaum erwarten im Lotto zu gewinnen, wenn ich nie spiele. In derselben Weise kann man so auch seine Karriere fördern. Wenn der/die gerade vor der Beförderung stehende High-Potential überraschend kündigt, dann kann ich mich vorher gut in Postition gebracht haben um zumindest die zweite Wahl zu sein, oder ich kann gar nichts gemacht haben, dann kann mich dieses Glück auch nicht treffen.

2.1.1.5 Beziehungen

Es wäre gelogen würde man behaupten, daß nicht auch Beziehungen bei erreichen einer Führungsposition zuweilen eine Rolle spielen. Der Sohn oder die Tochter eines Unternehmensgründers wird natürlich eine bessere Chance auf die Nachfolge haben als ein Fremder. Ehemalige Studienkollegen von deren Qualitäten man restlos überzeugt ist stellt man auch lieber ein als völlig fremde Unbekannte, man will schließlich nicht die Katze im Sach kaufen. Eines ist hier aber ganz klar zu betonen : Im Prinzip ist genau das der Punkt worauf sich Frauenpolitikerinnen unter Außerachtlassung aller bisher erwähnten Punkte versteifen. Unterstellt wird eine Kultur, in der Männer Männer befördern, bloß weil sie Männer sind. Das ist natürlich hahnebücherner Unsinn. Wäre das wirklich so, so müßten wir, unter der unter Frauenpolitikerinnen populären annahme, daß Frauen ohnehin in allem besser als Männer sind inzwischen von Frauen gegründete Unternehmen an der Weltspitze verschiedener Branchen finden. Dem ist aber nicht so.

2.1.2 Aktuelle Geschlechterverteilung in  Führungspositionen

Derzeit ist es tatsächlich so, daß weitaus mehr Männer in Führungspositionen zu finden sind als Frauen. Wie wir oben gesehen haben gibt es dafür eine ganze Reihe objektiver Kriterien und die Behauptung von Frauenpolitikerinnen die Ungleichverteilung wäre auf Diskriminierung zurückzuführen und daher ungerecht darf getrost ins Reich der Märchen verwiesen werden.

Eine weitere Begründung für den status quo ist natürlich auch noch anzuführen, die hatte oben noch nicht dazugepasst, nämlich das Senioritätsprinzip. Kaum jemand wird vom Fleck weg (sprich von der Universität kommend) direkt in eine Führungsposition auf Executive Level katapultiert. Wenn wir uns das Durchschnittsalter der Executives anschauen so sprechen wir meistens von Leuten ab mindestens dem 40 Lebensjahr in den meisten Fällen beträchtlich darüber. Gehen wir von einem Durchschnittsalter von 50 Jahren aus, so läßt sich folgende einfache Rechnung anstellen :

Heute 50 jährige haben vor 25 Jahren ihren Abschluß an den Universitäten gemacht. Vor 25 Jahren hatten wir 1988. Unter Beachtung aller oben angeführten Punkte muß man daher auch vor Augen haben, wieviele Absolventinnen welcher Studienrichtungen es im Jahr 1988 und davor gegeben hat und gleichzeitig auch die Relation zu den Männern. Schnell wird einem klar, daß es schon statistisch nicht möglich ist, daß heute hier eine Gleichverteilung vorliegen kann.

2.2 Sonstige Ungleichverteilungen der Geschlechter

Es ist sehr bezeichnend, daß Frauenpolitikerinnen und Feministen insbesondere dann behaupten eine Ungleichverteilung würde eine Ungerechtigkeit bedeuten, wenn die Ungleichverteilung zuungunsten der Frauen ausfällt. Im umgekehrten Falle wird gerne davon gesprochen, daß die Männer ja „selber schuld“ wären und damit wird schlicht und ergreifend das getan, was der Volksmund als „Rosinenpicken“ beschreibt.

Beispiele ?

Männer bekommen in 90% der Fälle nicht das Sorgerecht für ihre Kinder zugesprochen

Männer stellen 80% der Obdachlosen

Männer haben ca. eine 6 Jahre geringere Lebenswerwartung

Jungen bekommen für die selbe Leistung in der Schule schlechtere Noten

Männerquote beim Bundesheer nahezu 100%

Frauen werden vor Gericht milder als Männer behandelt und bekommen für diesselben Delikte keine oder mildere Strafen, daher auch viel mehr männliche Gefängnisinsassen

Männer sind weltweit mehr von Gewalt betroffen

u.s.w., u.s.f

Zu all diesen Dingen würde die Berufsfeministin sagen : Selber schuld

3. Fazit

Es darf abschließend gesagt werden, daß die Behauptung vieler Frauenpolitikerinnen

– Gender Mainstreaming bzw. Feminismus würde sich für beide Geschlechter engagieren

– Ungleichverteilungen kommen durch Diskriminierung zustande

als haltlose Propaganda bezeichnet werden kann, weil beide einer näheren Überprüfung nicht standhalten. Nachdem den meisten Frauenpolitikerinnen, so wie mir auch, die Daten zur genaueren Erhebung der Umstände frei zur Verfügung stehen kann man daraus zwei Schlüsse ziehen. Entweder sind ihnen die Daten bewußt, und dann lügen und hetzen sie vorsätzlich und sind daher für ihr Amt nicht geeignet und rücktrittsreif oder sie sind nicht in der Lage die oben dargestellten Zusammenhänge zu begreifen und sich ihnen entsprechend zu verhalten, dann sind sie erst recht rücktrittsreif.

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