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Archive for Januar 2012

Wie uns Feministen eine bessere Welt bringen, am Beispiel von Haiti

Posted by Clochard - 11. Januar 2012

Viele erinnern sich sicher noch an das schreckliche Erdbeben, welches die Insel Haiti am 12.Jänner 2010 heimsuchte. Eine furchtbare Tragödie, welche Millionen von Menschen unmittelbar betraf. Alsbald tauchte die UNO am Schauplatz auf um vor Ort Hilfsmaßnahmen zu setzen, darunter auch die Verteilung von Nahrungsmitteln, da die meisten Menschen ihre Lebensgrundlage verloren hatten.
Soweit so gut. Natürlich muß an dieser Stelle auch noch der feministische Beitrag erwähnt werden, da ja Feministen für sich reklamieren, dies wäre eine viel bessere Welt, wenn sie endlich alleine das sagen hätten (was nicht mehr lange dauern kann).
Auf Druck von Frauenorganisationen wurde nun in der UNO folgendes beschlossen : Fortan waren Männer von der Verteilung von Lebensmitteln ausgeschlossen. Die Begründung war, daß man beobachtet hatte, daß einige von ihnen bei der Lebensmittelverteilung gedrängelt hatten.
Es wäre interssant zu wissen, wie viele Männer, wieviele männliche Waisenkinder auf Haiti elendig verreckt sind, obwohl Lebensmittel vor Ort vorhanden waren. Für die feministischen Frauenorganisationen war das ein toller Erfolg.

Ich fiebere der neuen tollen feministischen Welt euphorisch entgegen. Das wird richtig super. Es wird dann zwei Gruppen von Menschen geben. Die Frauen als die echten Menschen, und dann wären da noch die anderen (Untermenschen, die Männer eben). Das kommt mir so bekannt vor, hatten wir das nicht schon einmal ? Muss circa. 60-70 Jahre her sein. Eigentlich dachte ich, daß wir solche Dinge hinter uns hätten und für solche Ungeheuerlichkeiten sensibilisiert wären, aber wie sich am Beispiel des Feminismus gut zeigen lässt, funktioniert „die Welle“ auch heute noch.

PS : In Kürze werde ich hier im Blog auch einen Spendenratgeber für Österreich veröffentlichen. Der wird sich damit beschäftigen, an welche Organisationen man keine Gelder Spenden sollte, weil sie ihre Hilfe in sexistischer Weise am Geschlecht festmachen.

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Abtreibung

Posted by Clochard - 10. Januar 2012

Heute ist wieder ein Artikel erschienen, den ich zum Anlass nehme, auch einmal darüber zu schreiben.

http://diestandard.at/1325485919545/US-Out-of-My-Uterus-Vertraut-den-Frauen-doch-einfach

 

Meine persönliche Meinung zur Abtreibung ist wie folgt :

Ein klares, eindeutiges, unzweifelhaftes „Nein!“.

Für mich ist sonnenklar, dass künftige Generationen mit fassungsloser Abscheu und unglaublichem Ekel auf diese, unsere Zeit zurückschauen werden. Abtreibung steht in einer Reihe mit den schlimmsten Traditionen der menschlichen Geschichte : Euthanasie und Holocaust.

Eine Gruppe von Menschen maßt sich an über den Wert oder Unwert von Leben zu bestimmen, viel schlimmer noch, über den Wert oder Unwert von Leben der eigenen Spezies.

Meiner Meinung nach ist die Abtreibung die Kulmination des Feminismus. Hier ist alles verpackt auf einen Nenner gebracht :

„Ich will alles dürfen aber für nichts Verantwortlich sein.“

Die Abtreibung war auch die vorweggenommene Erfolgsgeschichte des Feminismus. Nachdem die Gesellschaft sogar Mord nach Gutdünken erlaubte wußten die Femis, daß es überhaupt keine Schranken mehr geben würde. Was kann man darüberhinaus einer Menschengruppe noch mehr erlauben, als ungestraft morden zu können ?

Nichts !  Alles von diesem Punkt an Folgende waren Peanuts.

Die Abtreibungszahlen weltweit seit Legalisierung übertreffen die Opfer des Holocaust bereits um ein Vielfaches.

Die Politiker, in Österreich die Generation 1975, welche das zugelassen haben, gehören zum Rückgratlosesten, was die Menschheit bis dahin hervorgebracht hat.

 

Interessant sind auch die Begleitumstände und Zusatzinformationen :

Bei der Argumentation und öffentlichen Diskussion um die Fristenregelung wurde, wie im Feminismus üblich, gelogen, dass sich die Balken biegen.

Die um die Abtreibung geläufigen Begriffe werden sehr gerne euphemisiert :

  • Schwangerschaftsunterbrechung (ich kann definitionsgemäß nur etwas unterbrechen, dass sich danach wieder aufnehmen lässt)
  • Zellhaufen (Bezeichnung für werdendes menschliches Leben)
  • Reproduktionsrechte (als Recht auf Abtreibung)

Interessanterweise wird im Feminismus die geschlechtsspezifische Abtreibung scharf kritisiert und in den Kontext der Unterdrückung gerückt.

Wenn in Asien aufgrund der Begleitumstände geschlechtsspezifisch abgetrieben wird, dann sind es plötzlich keine Zellhaufen mehr, sondern dann werden plötzlich Mädchen daraus.

http://diestandard.at/1310511481469/Indien-Immer-weniger-Frauen-wegen-selektiver-Abtreibung

Als Maskulist kann man zur Abtreibung zwei Einstellungen haben :

Keiner oder beide – ähnlich wie bei der Wehrpflicht.
d.h. entweder tragen beide Geschlechter die Verantwortung für ein zusammen gezeugtes Kind oder
die selben „Reproduktionsrechte“ die der Frau eingeräumt sind, werden auch dem Mann eingeräumt (Stichwort : juristische Abtreibung).

Als Humanist kann man zur Abtreibung eigentlich nur eine Einstellung haben :
Mord ist Mord, egal ob das Opfer 3, 15, 60 oder -0,5 Jahre alt ist.

 

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Clochards maskulistischer Beziehungsratgeber Teil 1 Die Einleitung

Posted by Clochard - 9. Januar 2012

Willkommen !

Das ist ein maskulistischer Beziehungsratgeber.

Nachdem es innerhalb des Maskulismus unterschiedlichste Strömungen gibt, mit den unterschiedlichsten Vorstellungen, wie kann man da einen Beziehungsratgeber machen ?

Nun, ich werde jeden Teil der Serie in 4 verschiedene Unterkapitel gliedern.

1) Der Totalverweigerer

Der Totalverweigerer entspricht in seiner Haltung den Prinzipien des MGTOW (Men going their own way). Auch da gibt es verschiedene Strömungen. Ich nehme verständlicherweise jene Strömung aus, die den Kontakt mit Frauen komplett aus ihrem Leben verbannt hat.  Unter diesem Gliederungspunkt werden daher Alternativen zum Beziehungsmodell beschrieben. Die Spannweite ist groß, und man muss durchaus nicht auf jeden Spass verzichten, bloß weil man MGTOW lebt.

2) Der Draufgänger

Der Draufgänger soll mein leuchtendes Negativvorbild werden. Hier wird dargelegt, was man alles falsch machen kann, und wie man sich in der heutigen Zeit bei der derzeitigen Gesetzeslage als Mann möglichst dumm verhält.

3) Der Konservative

Der Konservative möchte eine Beziehung, und zwar eine herkömmliche nach dem klassischen Rollenmodell. Er möchte der Versorger sein und zu Hause eine Frau haben, die sich um den Haushalt und die Kinder kümmert.

4) Der Egalitäre

Der Egalitäre möchte eine Beziehung in einer neuen Form leben, also eine, die nicht dem klassischen Rollenmodell entspricht. Wie das im Einzelfall aussieht kann nun wieder verschieden sein, aber der Egalitäre hat die Einstellung, das er mit dem alten Rollenmodell nicht glücklich wird.

 

Im der nächsten Folge der Serie werden besprochen :

  • die Vorbereitung auf  die Partnerwahl,
  • eigene Eigenschaften und Voraussetzungen
  • also alles was man braucht bevor es richtig los gehen kann

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Feministisches Zahlenwerk 1

Posted by Clochard - 9. Januar 2012

Man sollte beim Lesen der Tagespresse, Magazinen, im Internet und sogar auf Webseiten von staatlichen Stellen wie etwa Ministerien in Bezug auf die kolportierten Zahlen und Behauptungen sehr vorsichtig sein, insbesondere wenn diese feministische Forderungen stützen sollen.

Aufgrund meiner eigenen Erfahrung (die aber letztendlich jeder Leser selbst machen muss und auch sollte) ist es statistisch gesehen sogar angebracht diese Zahlen von vornherein einmal für falsch zu halten.

Ich möchte heute dafür ein exemplarisches Beispiel bringen.

An dieser Stelle :
http://www.frauen.bka.gv.at/site/cob__45913/6608/default.aspx
wird behauptet jede fünfte Frau in Österreich sei von häuslicher Gewalt betroffen.
Das ist notabene eine Regierungsseite, also eine Stelle an der sich Ottonormalbürger in einem demokratischen Rechtsstaat eigentlich erwartet neutral informiert zu werden.
Otto Normalbürger denkt sich also, wenn er das dort liest, dass die Tatsache sicher hinreichend untersucht und mit Belegen entsprechend gestützt ist.

Nun habe ich mir (so wie in vielen anderen Fällen auch) die Arbeit gemacht zu recherchieren, wo diese Behauptung herkommt.
Meine Recherche endete an dieser Stelle als der Ursprungsquelle dieser Behauptung :
http://www.aoef.at/cms/doc/Info-Shop/Fact%20Sheets%202010/Gewalt%20an%20Frauen%20Zahlen%20und%20Daten%202010.pdf

Zitat :
„Laut Schätzungen ist in Österreich jede fünfte Frau von Gewalt durch einen nahen
männlichen Angehörigen betroffen.“

Aha, was uns auf der Frauenministeriumshomepage als Gewissheit verkauft wird, stellt sich letztendlich als nicht weiter belegte Schätzung (!sic) heraus.
(im übrigen die einzige Behauptung auf dieser Seite ohne Quellenangabe).

Wer nun denkt, dies sei ein absolut tragisches Missverständnis und ein extrem seltener Einzelfall der glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.

Nahezu jede beliebige feministische Behauptung lässt sich auf diese Art zerpflücken,
die Wahrheit hat für eine Feministin keinen Wert und wir werden täglich in diesem Zusammenhang mit Zahlen überschüttet, auf die das Wort „Propaganda“ in seiner negativsten Konnotierung, nämlich als vorsätzlicher Betrug an Menschen, zutrifft.

P.S: Um es spannend zu machen möge mir der misstrauische Leser ein beliebiges Beispiel einer derartigen feministichen Behauptung schicken, welches er für wahr hält, ich werde dann versuchen das Gegenteil zu beweisen.

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Der Global Gender Gap Report

Posted by Clochard - 8. Januar 2012

Alle Jahre wieder wird diese Sau durch das mediale Dorf getrieben und wir dürfen uns anhören wie sehr Frauen noch immer unterdrückt werden und wie schlecht Österreich da nicht im Ranking liege.
z.B.
http://oe1.orf.at/artikel/289940

http://diestandard.at/1319182130620/Gender-Gap-Report-2011-Oesterreich-bei-Lohnschere-unter-Schlusslichtern

Wenn man sich nun diesen Report etwas genauer unter die Lupe nimmt, dann darf man sich entspannt zurücklehnen. Wirklich besorgniserregend wäre es nur, wenn Österrreich in diesem Report auf Platz 1 wäre.

Warum ?

1) Die höchsterzielbare Note pro Einzelkategorie ist 1. Eine 1 wird dann vergeben, wenn Frauen in dieser Kategorie gleich oder besser gestellt sind als Männer.
d.h. ein Besserstellung von Frauen wird den anderen Kriterien gegenüber nicht berücksichtigt, eine gravierende Benachteiligung von Männern wirkt sich dagegen überhaupt nicht aus.

2) Völlige Gleichheit kann schon per definitionem mit diesem Report niemals erreicht werden. So fliesst zum Beispiel das Kriterium „Geschlecht bei der Geburt“ mit ein.
Es werden, und das ist biologische Tatsache, nuneinmal mehr Burschen als Mädchen geboren. Damit werden Frauen in diesem Bereich als benachteiligt ausgewiesen.

3) Völlig lächerliche Kriterien sorgen dafür, dass immer eine Benachteiligung übrigbleiben muss wie zum Beispiel das Kriterium :
Anzahl Jahre in den letzen 50 mit weiblichem Staatsoberhaupt

Quelle : http://www3.weforum.org/docs/WEF_GenderGap_Report_2011.pdf

Schlussfolgerung : Eine fiktive Gesellschaft, in der Frauen Männer als völlig rechtlose Sklaven halten, würde in diesem Report noch immer als eine frauenbenachteiligende Gesellschaft ausgewiesen werden.

Mein Rat : Betroffenheit oder ein schlechtes Gewissen ist ob so eines manipulativen Schwachsinns nicht angebracht, und den Report sollte man in gedruckter Form nichteinmal dafür verwenden einen toten Fisch darin einzuwickeln, schon alleine um den Fisch nicht zu beleidigen.

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Shaolin oder ein Beispiel der gewaltigen Urkraft von Männergedanken

Posted by Clochard - 8. Januar 2012

Am Donnerstag war ich mit einer lieben Freundin in der Wiener Stadthalle bei der Veranstaltung :

Das Geheimnis der Mönche des Shaolin

Von den Shaolin Mönchen hat wohl jeder schon gehört, für die Wenigen, für die das nicht gilt, hier eine kleine Einführung :

http://de.wikipedia.org/wiki/Shaolin

Die Mönche zeigten neben allerlei Kung-Fu artigen Darbietungen auch verschiedene atemberaubende Ergebnisse männlicher Gedankenwelt.

Eine Übung bestand darin, dass sich ein Mönch mit dem nackten Rücken auf die Schneiden von vier rasiermesserscharfen Schwertern legte, ein zweiter Mönch obenauf. Auf den Bauch des zweiten Mönchs wurde eine Steinplatte gelegt, die mit einem Hammerschlag zertrümmert wurde.
Der Mönch auf den Klingen hatte auf seinem Rücken nicht einen einzigen Kratzer.

Bei einer anderen Übung setzte sich ein Mönch zwei spitze Speere an die Kehle und drückt mit der Kehle auf die Speere bis diese sich durchbiegen.
Wieder wird eine Steinplatte auf den Rücken gelegt und mit einem Hammerschlag zertrümmert.
An der Kehle des Mönchs ist kein Kratzer.
Ein Video dieser Übung kann man hier sehen :


Der Bezug zum Titel dieses Blogs ist offensichtlich.
Die Qui-Gong Lehre, der Buddhismus wurden von Männern erdacht und von Männern weiterentwickelt.
Ähnlich wie die Kräfte von indischen Yogis oder Fakiren lassen Männergedanken schmerzen verschwinden und Verletzungen nicht entstehen.
Eine schier überirdische männliche Schaffenskraft, die sich hier wahrnehmbar manifestiert.

Vertrauen in unsere Schaffenskraft geboren aus Männergedanken, das ist es, was uns weiterbringt.
Denk das nächste Mal daran, wenn dir irgendeine Feministin etwas von der großen Muttergöttin vorphantasiert.

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Die österreichische Politikskandalsammlung Teil 1/2012

Posted by Clochard - 7. Januar 2012

Willkommen zur österreichischen Politikskandalsammlung.

Diese Sammlung soll als Dokumentationsarchiv dienen. Der Hintergrund der Geschichte ist wie folgt : In den letzten Jahren hat sich die Schlagzahl der politischen Skandale in Österreich unglaublich erhöht. Ich denke nicht, dass es früher weniger korrupte Umtriebe in diesen Kreisen gegeben hat, es war nur einerseits die Gesellschaft nicht soweit und andererseits die Medien auch nicht soweit das zu thematisieren bzw. zu entdecken oder aufzudecken.

Die Politikskandale scheinen mir bezüglich der Anzahl im Jahr 2011 einen Höhepunkt erreicht zu haben und ich beobachte an mir selbst, dass aufgrund der schieren Anzahl ich selbst nicht mehr alle dieser Skandale im Gedächtnis zu behalten vermag.

Die Sammlung wird absolut neutral sein, d.h. Skandale gleich welcher politischen Coleur werden hier gesammelt und dokumentiert.

Richtlinien und Grundsätze dahingehend, wann genau etwas als Skandal klassifiziert werden kann werde ich erst im Laufe dieser Sammlung herausarbeiten, dazu habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Unser erster Skandal in diesem Jahr reicht noch aus dem Jahr 2011 herüber.

Nico Pelinka wurde aus dem ORF Stiftungsrat als rechte Hand von ORF Generaldirektor Wrabetz geholt.

Nico Pelinka ist ein junger sozialdemokratischer Parteisoldat,

Bereits § 1 Absatz 3 des ORF Gesetzes normiert (Hervorhebungen von mir) :

Der Österreichische Rundfunk hat bei Erfüllung seines Auftrages auf die Grundsätze der österreichischen Verfassungsordnung, insbesondere auf die bundesstaatliche Gliederung nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Länder sowie auf den Grundsatz der Freiheit der Kunst, Bedacht zu nehmen und die Sicherung der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, der Berücksichtigung der Meinungsvielfalt und der Ausgewogenheit der Programme sowie die Unabhängigkeit von Personen und Organen des Österreichischen Rundfunks, die mit der Besorgung der Aufgaben des Österreichischen Rundfunks beauftragt sind, gemäß den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes zu gewährleisten.

Die Bestellung von Nico Pelinka ist also aufgrund seiner bisheringen Position als ORF Beauftragter der SPÖ bereits mit dem ersten Paragraphen des ORF Gesetzes unvereinbar.

 

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Pensionsantrittsalter – Frauen wollen weiterhin früher in Pension gehen

Posted by Clochard - 7. Januar 2012

Pensionsantrittsalter – Frauen wollen weiterhin früher in Pension gehen

Seit kurzer Zeit wird im Zuge der Eurokrise und der damit verbundenen Sparbemühungen auch die Aufhebung einer seit Ewigkeiten währenden Männerdiskriminierung debattiert, nämlich die längst überfällige Angleichung des Pensionsantrittsalters.
Das gesetzliche Pensionsantrittsalter liegt derzeit bei 60 Jahren für Frauen und bei 65 Jahren für Männer (mit Ausnahme der Beamten).

Ähnlich wie bei anderen Bemühungen Diskriminierungen von Männern zu beseitigen (darauf werde ich im Rahmen dieser Serie noch öfters eingehen) gibt es einen nationalen feministischen Schulterschluss dagegen, z.B. hier :
http://diestandard.at/1323223054271/Frauen-frueher-in-Pension-Wir-stellen-uns-nicht-zum-Sparen-zur-Verfuegung

Nun wird sich der nicht mit der Thematik vertraute Leser fragen : Wie kann man den so etwas bloss rechtfertigen ?

Nun, nehmen wir die Argumente der Schultergeschlossenen einfach mal Stück für Stück auseinander (aus obigem Link):

1) „Wenn Ungleiche gleich behandelt werden, ist das keine Gleichbehandlung“

Achso, plötzlich ist das so ? Wenn diesselben Feministinen in bestimmten Berufen für Frauen trotz schlechterer Leistung dasselbe Gehalt fordern, wenn Berufe über abenteuerliche Konstrukte als „gleichwertig“ definiert werden, dann ist es also in Ordnung Ungleiches gleich zu behandeln, bloß wenn es der Frau Feministin nicht in den Kram passt, dann ist es ein Argument.

2) „Für Petra Unger von der Plattform „20000frauen“ ist der von ÖVP, Sozialminister und Wirtschaft wiederholt vorgebrachte Vorschlag, das Pensionsantrittsalter für Frauen früher zu erhöhen, pure „Pseudoemanzipation“.“

Aber natürlich. Wie ständige Leser meines Blogs bald bemerken werden (wenn sie es nicht schon bemerkt haben) ist für Feministen ist jegliches Auferlegen einer Pflicht eine Pseudoemanzipation. Emanzipation bedeutet für die Feministin ausschließlich die Gewährung von Vorteilen und Rechten, mit anderen Worten Rosinenpicken.

3) „“Wir lassen das nicht mit uns machen“, stellte Traude Kogoj vom UFF klar. Denn auf dem Rücken von Frauen sparen sei weder gerecht noch zielführend, so der Tenor aller Vertreterinnen bei Pressekonferenz.“

Ja, ist klar. Sparen sollen alle, nur wir nicht. Der nette Obdachlose von der Brücke nebenan, der ist männlich und damit Schuld an der Krise, soll der doch zahlen.
Und Pflichten oder Verantwortung für Frauen, das geht ja schon mal gar nicht, zumindest wenn man eine Feministin fragt.

4) „müsste wegen der noch immer herrschenden strukturellen Benachteiligung von Frauen vehement abgelehnt werden.“

Einfach herrlich. Also fassen wir zusammen. Vor 50 Jahren waren Frauen rechtlich benachteiligt. Gott sei Dank wurde das beseitigt und bis dahin hatte der Feminismus noch viele Menschen (mich inklusive) auf seiner Seite. Der denklogisch Nächste Schritt wäre eigentlich : Nun lasst uns alle rechtlichen Benachteiligungen für Männer beseitigen, und dann schauen wir weiter. Nicht so der Feminismus. Nach der rechtlicheen Benachteiligung ist man jetzt strukturell benachteiligt. Was ist das, „strukturell“ ? Kann man das essen ? An wen wenden wir uns zur Beseitigung der strukturellen Benachteiligung ? Ich sage : Das ist alles Humbug. Die rechtliche Benachteiligung ist schon längst beseitigt, nun gibt es eine strukturelle Benachteiligung. Offenbar wiegt die für die Feministin schwerer als rechtliche Benachteiligung für Männer. Aber mal angenommen wir beseitigen auch diese. Was kommt dann ? Ich kanns euch sagen : Die Femistin wird die nächste Stufe der Benachteiligung erfinden, sei es gefühlte Benachteiligung, Benachteiligung auf einem anderen Kontinent oder was auch immer, aber eines wird es nie geben, ein Gerechtigkeitsgefühl in Bezug auf Männer. Die Feministin ist eine narzisstische Egomanin, der es bloß um den eigenen Vorteil geht, mit Feministen ist kein Staat zu machen.

5) „: „Eine Fülle von Maßnahmen sollte gewährleisten, dass die erhoffte Gleichstellung auch eintritt. Die Politik muss sich auf diesen Deal besinnen.“ Die faktische Gehaltsdifferenz ist nur ein Beispiel, dass dies bisher verabsäumt wurde.“

Ich habe ja schon unlängst an dieser Stelle ausgeführt, was für ein ausgemachter Schwachsinn sowohl die Idee der Gleichstellung an sich ist, als auch mit was für untauglichen Mitteln Gleichstellung gemessen wird. Aber das hier setzt all dem noch die Krone auf. Die faktische (!!sic) Gehaltsdifferenz ist ein Beispiel für mangelende Gleichstellung. Übersetzt heißt das etwa soviel wie : Mir ist herzlich egal, ob ich weniger Stunden arbeite, ob ich meine Karriere für 15 Jahre unterbreche, ob ich geringere Ausbildung habe, der Gesetzgeber hat einfach dafür zu Sorgen, daß ich gleich viel verdiene wie ein Mann der mehr arbeitet, höher qualifiziert ist und auch sonstige Bürden für Mehrverdienst auf sich nimmt.
Ich sag´s ja, Rosinenpickerei.

6) „Eine Anhebung der Frauenpensionen würde für viele Frauen eine längere Arbeitslosenzeit bedeuten, denn ein Drittel der Pensionsanträge werden aus der Arbeitslosigkeit beantragt“

Mag so sein. Das ist bei den Männern natürlich gaaaaaanz aaaaanders……….
Wer´s glaubt.

7) „Politik und Wirtschaft müssen sich schon während des Arbeitslebens um besser Löhne für Frauen bemühen“, forderte Pölzbauer vom „Österreichischen Frauenring“.

*LOL*, wie bescheuert kann man eigentlich sein ?? Die Wirtschaft soll sich um eine bessere Belohnung für Frauen bemühen. Ja, genau, all ihr anderen, macht bitte mal, damit ich mehr verdiene. In was für einer Paralellwelt lebt die eigentlich ?

8) „Es gibt nur wenige Frauen, die mit 60 nicht müde sind“, kommentierte Unger die scheinbare Arbeitswut von 60-Jährigen“

Ja genau. Täglich treffe ich auf der Straße Heerschaaren von Männern, die mit 60 ihren Job kündigen um endlich wieder irgendwo neue Herausforderungen zu erleben, wo sie ihre ganze überschüssige Energie loswerden können.

9) „Ohne wirkungsvolle Maßnahmen für mehr Gleichberechtigung eine der wenigen Regelungen abzuschaffen, die Frauen unterstützen soll – das hielten alle für den falschen Schritt in die falsche Richtung.“

Man beachte den fliegenden Wechsel von Gleichstellung zu Gleichberechtigung ! Ich darf daran erinnern, daß in Österreich von beiden Geschlechtern nur Männer rechtlich diskriminiert sind. Es gibt also entweder neutrale Gesetze, und dann massenweise solche, die Frauen bevorzugen. Punkt aus.

10) Dem Schulterschluss der bei der Pressekonferenz vertretenen Organisationen und Initiativen haben sich bisher Frauenministerin Heinisch-Hosek und weitere SPÖ-Frauen, die Grünen und auch die Katholische Frauenbewegung angeschlossen.

Die hier genannten entsprechen so in etwa jenem Mob, den wir unseren Diskriminierungsstaat zu verdanken haben.

Was ist die Quintessenz aus diesem Beitrag ?
Niemand sollte erwarten, dass sich eine Feministin und der feminsierte Staatsapparat jemals für Gleichberechtigung einsetzt, auch in 1000 Jahren nicht.
Feminsimus (bzw. Gender Mainstreaming als synonym) ist ein undemokratisches, faschistoides, sexistisch-rassistisches Frauenbevorzugungssystem und wer immer da draußen glaubt, irgendwann werden die unstillbaren Forderungen der Feminstinnen erfüllt sein und dann kämen die Männer dran, tja der kann warten bis er schwarz wird, oder wahlweise bis zum St.Nimmerleinstag.

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Die Lohnscherenlüge Teil 1 (Gender Pay Gap)

Posted by Clochard - 7. Januar 2012

Wer kennt sie nicht, die grosse Lohnschere. Fast täglich müssen wir wieder irgendwo den Unfug lesen, Frauen würden aufgrund von Diskriminierung XX Prozent weniger verdienen.
(Der Leser möge für XX eine beliebige Zahl zwischen 01 und 99 einsetzen, jede Prozentzahl wurde schon behauptet, und jede ist falsch).

Schlimmer noch, werden alle denkbaren und undenkbaren Arten von Männerdiskriminierung mit der Behauptung der Lohnschere gerechtfertigt, und immer weitere Förderungen für Frauen damit begründet.

Die Beherrschung der Grundrechenarten genügt um den Beweis des Gegenteils anzutreten.

Die Statistik Austria hat ihre neuesten Zahlen zur Erwerbstätigkeit präsentiert, eine Zusammenfassung hier :
Artikel über die Studie in der Presse

Demnach beträgt die Erwerbsquote umgerechnet auf Vollzeitstellen 48,5 % bei Frauen und 77,1 % bei Männern, d.h. von 100 Frauen in Österreich im erwerbsfähigen Alter gehen rund 49 Frauen arbeiten bei den Männern sind es 77.

Eine einfache Rechnung ergibt (48500/77100), dass Frauen im Durchschnitt nur 63% der Erwerbsarbeit von Männern leisten.

Nun wissen wir, wieviel Arbeit geleistet wird, und schauen uns diesbezüglich die Löhne dazu an. Gemäß Statistik Austria beträgt im Durchschnitt das Frauenjahreseinkommen 60,4% des Männereinkommens.

Quelle : (Statistik Austria)
Link zu den Daten bei Statistik Austria
Fassen wir also zusammen : Frauen arbeiten 63% dessen was Männer arbeiten und bekommen dafür 60,4% des Lohnes.

Die abenteuerlichen kolportierten Zahlen von 8,23,40 und noch mehr Prozent schmelzen ganz plötzlich auf ganze 2,6% Zusammen, nur durch die Anwendung von Grundrechnungsarten.

Ich werde jetzt nicht weiterrechnen, denn das soll ja nur ein kleiner Blogeintrag werden, aber der Leser möge selbst darüber nachdenken, wie die folgenden Faktoren vielleicht auch die restlich verbleibenden 2,6% beeinflussen könnten :

* 24,5 Prozent der Frauen im erwerbsfähigen Alter haben als höchste Ausbildung einen Pflichtschulabschluss, jedoch nur 14,5 Prozent der Männer.
* viele Männer arbeiten in Berufen, wo es Gefahren- bzw. Schmutzzulagen gibt, auf Frauen trifft das sehr viel seltener zu.
* viele Männer arbeiten in Berufen, in denen sie oft wochen- oder monatelang von zu Hause weg sind (Montage, Projektarbeit, Auslandseinsatz, Vertretertätigkeit e.t.c). Das ist aufgrund der großen Belastung gut honoriert, wird aber von Frauen sehr viel seltener gemacht.
u.s.w, u.s.f.,………………………….

Die Quintessenz des Artikels ist :
Die Lohnschere existiert nicht.
Lasst euch nicht verarschen.

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Gleichberechtigung und wie diese gemessen wird

Posted by Clochard - 6. Januar 2012

Aus aktuellem Anlass nehme ich mir die unlängst erschienene Studie her :

Artikel über die Studie in der Presse

Insbesondere geht es mir darum aufzuzeigen, wie sich die Überschrift im Vergleich zum Inhalt verhält.

Hauptüberschrift : Frauen in der Polizei, Es gibt noch viel zu tun.
Unterüberschrift : Der Weg zur Gleichberechtigung ist noch weit.

Gehen wir von einer allgemeinen Definition für Gleichberechtigung aus :
Gleichberechtigung bedeutet die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz.
(vgl. Wikipedia : http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichberechtigung )

Die zentralen Findings der Studie sind :
► In der Theorie setzt sich die Gleichberechtigung von den Polizeiinspektionen bis hinauf ins BMI zwar langsam durch, aber die „gelebte Praxis bleibt noch wesentlich länger hierarchisch zugunsten von Männern“, wie GfK-Studienleiterin Angelika Kofler formuliert.

► Die Akzeptanz frauenfördernder Maßnahmen ist bei Männern unbeliebt. Am meisten lehnen Polizisten die aktive Förderung von Polizistinnen in Führungspositionen ab. Besonders negativ werden Förderprogramme für Frauen bei den Sondereinheiten Wega, Cobra, Alpin- und Flugpolizei gesehen.

► Frauen interessieren sich besonders für die Bereiche Prävention, Jugendarbeit und Kriminaldienst. Sensible Befragungen empfinden sie als interessanter als Männer.

► Aus der täglichen Praxis kristallisiert sich heraus, dass Männer öfter Situationen mit Waffengebrauch erleben, Frauen hingegen mit psychisch Kranken oder Personen, deren Zurechnungsfähigkeit durch Alkohol oder Drogen eingeschränkt ist, zu tun haben.

► Frauen empfinden Situationen mit Waffengebrauch als gefährlicher als Männer.

► Berufliche Veränderungen: Polizistinnen sind eher bereit, ihr Tätigkeitsfeld auf derselben Ebene zu verändern, männliche Polizisten streben nach höheren Posten.

► Gemeinsame Dienste mit Frauen sind sowohl bei Männern als auch bei Frauen unbeliebt.

► Über die im BMI laufenden Gleichstellungsprogramme sind die männlichen Befragten besser informiert als die weiblichen.

Nun die Gretchenfrage :
Steht in irgendeinem von den o.a. Punkten, dass es irgendeinen polizeilich relevanten Rechtsbereich gibt, in dem Frauen vor dem Gesetz weniger Rechte haben als Männer ?

Die Antwort :
Ganz im Gegenteil. Frauen werden bei geringerer Leistung (z.B. herabgesetzten Aufnahmekriterien) bevorzugt in den Polizeidienst aufgenommen und werden dort bevorzugt ge- und befördert.
An der Gleichberechtigung hapert es tatsächlich, nämlich auf männlicher Seite.
Die Artikelüberschrift postuliert dagegen etwas ganz anderes, nämlich das es auf weiblicher Seite an den gleichen Rechten fehlen würde.

Feministische Gehirnwäsche at its best.

Lasst euch nicht verarschen !

PS : Im übrigen würden die Findings aus der Studie noch eine ganze Menge mehr für eine Analyse hergeben, aber das werde ich einmal zu einem späteren Zeitpunkt behandeln.

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