maennergedanken

menschliches – kritisches – politisches

Ein trostloser Ausblick

Posted by Clochard - 14. Januar 2012

Ich hatte in einem früheren Beitrag der Serie schon einmal darüber referiert, dass sich das Übel leider nicht mehr ohne große Anstrengung entfernen lässt, oder mit anderen Worten, daß wir es in Österreich kaum mehr in der Hand haben diese Dinge innerstaatlich zu ändern.

Nun zur Erklärung, welcher seltsamen Geschichte wir staatlich begrüsste und geförderte Männerdiskriminierung zu verdanken haben.

Ich muß dazu leider ein wenig ausholen, aber nur so ist es möglich, das gesamte Ausmass des Wahnsinns erkennen zu können.

Die Frauenbewegung gliedert sich grob in drei Phasen, die auch als die erste bis dritte Welle der Frauenbewegung bezeichnet werden.

Die erste bis zweite Welle hatten sich noch das auf die Fahnen geschrieben, was wir heute unter Gleichberechtigung verstehen, also die gleichen Rechte von Mann und Frau vor dem Gesetz. Eine aus meiner Sicht berechtigte und wichtige Forderung, der heute kein vernünftig denkender Mensch widersprechen wird.

Der entscheidende Bruch mit dieser Sichtweise erfolgte an der Schwelle von zweiter zu dritter Welle der Frauenbewegung. Das Ziel der Gleichberechtigung wurde verworfen und die Etablierung einer neuen globalen Gesellschaftsordnung wurde zum wesentlichen Ziel der Bewegung. (Wie wahnsinnig toll am Reißbrett entworfene Gesellschaftsutopien in der Praxis funktionieren darf man sich gerne nocheinmal anhand des gescheiterten Kommunismus in Erinnerung rufen).

Einen kurzen Abriss zur Geschichte seit diesem Paradigmenwechsel kann man hier :
http://www.genderkompetenz.info/genderkompetenz-2003-2010/gendermainstreaming/Grundlagen/geschichten/international
nachlesen.

Der wichtige Punkt in der verlinkten Webseite und gleichzeitig der Tiefpunkt für alle Anhänger eines frei bestimmten Lebens ist die Weltfrauenkonferenz in Peking 1995.
Dort wurde hauptsächlich von einer männerhassenden feministischen „Elite“ unter Zuhilfenahmen von euphemistischen Umschreibungen die neue Weltordnung beschlossen und zwar unter dem Namen „Gender Mainstreaming“.
Dale O’Leary (eine Teilnehmerin des Weltfrauenkonferenz in Peking 1995) schrieb in ihrem Buch „The Gender Agenda“ über die Beschlüsse selbiger Konferenz von den 5 Punkten zur Gender-Orientierung, so bei der Weltfrauenkonferenz beschlossen worden.

Zitat :
1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
2. Da mehr sexuelle Vergnügung zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.
3. In der Welt braucht es Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt, es braucht dieAbschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.
5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preigegeben werden.
Zitat Ende.

Quelle : http://web.archive.org/web/20070928091433/http://dijg.de/pdf/bulletin_13_2007_oleary1.pdf

Die Ausflüsse dieser sogenannten „Weltfrauenkonferenz“ fanden dann in CEDAW
http://en.wikipedia.org/wiki/Convention_on_the_Elimination_of_All_Forms_of_Discrimination_Against_Women
Eingang und über diesen Umweg auch in die Gesetzgebung der Unterzeichnerstaaten von CEDAW.
Ein Gegenstück zu CEDAW, etwa CEDAM existiert natürlich nicht.

Warum ist der Ausblick traurig ?
Nun, wenn man als Mann sagt, ihr könnt mich alle mal, ich wandere in einen Staat aus, wo ich nicht auf UNO-Geheiß diskriminiert werden kann, dann bleiben einem folgende Staaten als Nichtunterzeichnerstaaten von CEDAW übrig :

Iran, Palau, Somalia, Sudan, South Sudan, Tonga, und die USA (wobei man die USA vergessen kann, da ist es teilweise schlimmer als bei uns).

Wer in diese Länder nicht unbedingt ziehen will, um der Diskriminierung aufgrund seines Mannseins zu entkommen, dem wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als hier und jetzt dagegen zu kämpfen.

2 Antworten to “Ein trostloser Ausblick”

  1. Das Fatale daran ist ja auch, dass wir Männer in der Erziehung dermaßen belogen und verpudelt wurden, dass wir jetzt mitansehen können, wie intelligente Frauen – ich steh‘ nun einmal auf solche, mein Fehler – genau das Gegenteil von dem, was wir verkörpern suchen und einfordern.

    Wie selbstverständlich, nach Außen hin (Opfer)feministisch den Pudel, nach Innen den dominanten Alphatypen.

    Wir werden abgewertet, umerzogen um dann am Gängelband zu hören zu bekommen, dass man uns als so umerzogene „Pudel“ nicht haben will. Es ist, sofern man die Situation erkannt hat, eine schier ausweglose. Die Frauen sind nicht glücklich, 90% der Männer auch nicht – auch wenn die meisten dies geschickt überspielen – aber trotzdem gilt offiziell die Gleichstellung als erstrebenswertes Ziel in der österreichischen Politkaste.

    Wir, die Generation U30, sind eine verlorene Generation.

    „Einen Baum pflanzen, ein Haus bauen, einen Sohn zeugen, ein Buch schreiben“ – das alles wird sich wohl so nicht mehr ausgehen. Zurück bleibt eine depressive Generation voller Einzelgänger und Barney Stinsons.

  2. Clochard said

    Es ist kein Zufall, dass sich der Staat die Kinder bereits von ganz vom Start weg zu krallen versucht. Alle menschenverachtenden Ideologien haben das getan (HJ, BDM, e.t.c).
    Der Genderkindergarten ist kein Zufall sondern Produkt und Ausfluss eines Generalplans.
    Deswegen ist es auch beschlossene Sache, daß, sollte ich jemals Kinder haben, ich diesem Drecksstaat in derselben Minute den Rücken kehre.

    Ich bin Ü-30 und hatte wahrscheinlich noch Glück, konnte mich ohne schädlichen Staatseinfluss entwickeln.
    Ob Frauen glücklich sind oder nicht interessiert mich in diesem Moment erstmal überhaupt nicht, ich kümmere mich um Männer.

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