maennergedanken

menschliches – kritisches – politisches

Feministisches Zahlenwerk 1

Posted by Clochard - 9. Januar 2012

Man sollte beim Lesen der Tagespresse, Magazinen, im Internet und sogar auf Webseiten von staatlichen Stellen wie etwa Ministerien in Bezug auf die kolportierten Zahlen und Behauptungen sehr vorsichtig sein, insbesondere wenn diese feministische Forderungen stützen sollen.

Aufgrund meiner eigenen Erfahrung (die aber letztendlich jeder Leser selbst machen muss und auch sollte) ist es statistisch gesehen sogar angebracht diese Zahlen von vornherein einmal für falsch zu halten.

Ich möchte heute dafür ein exemplarisches Beispiel bringen.

An dieser Stelle :
http://www.frauen.bka.gv.at/site/cob__45913/6608/default.aspx
wird behauptet jede fünfte Frau in Österreich sei von häuslicher Gewalt betroffen.
Das ist notabene eine Regierungsseite, also eine Stelle an der sich Ottonormalbürger in einem demokratischen Rechtsstaat eigentlich erwartet neutral informiert zu werden.
Otto Normalbürger denkt sich also, wenn er das dort liest, dass die Tatsache sicher hinreichend untersucht und mit Belegen entsprechend gestützt ist.

Nun habe ich mir (so wie in vielen anderen Fällen auch) die Arbeit gemacht zu recherchieren, wo diese Behauptung herkommt.
Meine Recherche endete an dieser Stelle als der Ursprungsquelle dieser Behauptung :
http://www.aoef.at/cms/doc/Info-Shop/Fact%20Sheets%202010/Gewalt%20an%20Frauen%20Zahlen%20und%20Daten%202010.pdf

Zitat :
„Laut Schätzungen ist in Österreich jede fünfte Frau von Gewalt durch einen nahen
männlichen Angehörigen betroffen.“

Aha, was uns auf der Frauenministeriumshomepage als Gewissheit verkauft wird, stellt sich letztendlich als nicht weiter belegte Schätzung (!sic) heraus.
(im übrigen die einzige Behauptung auf dieser Seite ohne Quellenangabe).

Wer nun denkt, dies sei ein absolut tragisches Missverständnis und ein extrem seltener Einzelfall der glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.

Nahezu jede beliebige feministische Behauptung lässt sich auf diese Art zerpflücken,
die Wahrheit hat für eine Feministin keinen Wert und wir werden täglich in diesem Zusammenhang mit Zahlen überschüttet, auf die das Wort „Propaganda“ in seiner negativsten Konnotierung, nämlich als vorsätzlicher Betrug an Menschen, zutrifft.

P.S: Um es spannend zu machen möge mir der misstrauische Leser ein beliebiges Beispiel einer derartigen feministichen Behauptung schicken, welches er für wahr hält, ich werde dann versuchen das Gegenteil zu beweisen.

3 Antworten to “Feministisches Zahlenwerk 1”

  1. Die Gewalt- und Vergewaltigungslüge, ein Dauergast bei feministischen Diskursen. Was sagt die Wissenschaft? Hunderte Studien legen den Schluss nahe, dass Frauen nicht nur Jungen und Mädchen und ihre Partner schlagen sondern auch misshandeln und vergewaltigen.

    Wie ich in meinem Artikel „Vergewaltigungen in Österreich“ schon erörtert habe, gab es 2009 in ganz! Österreich nur 113 Verurteilungen nach § 201 StGB. Das wäre dann 1 Mann auf 40.000, wenn man die bereits vorbestraften Täter ausschließt. Drogeneinfluss, psychische Störungen usw. noch nicht herausgerechnet. Für Deutschland ist das doch nicht anders.

  2. Clochard said

    Ich würde es aufgrund meiner Erfahrungen noch allgemeiner formulieren ;
    Die Lüge ist Dauergast bei ALLEN feministischen Diskursen.
    Wie ich es im Blog schon ausgeführt habe : Bei der Aussage einer Feminstin kann man a priori davon ausgehen, dass sie lügt. Die Recherche zahlt sich meist aus, selten wird die Grundannahme falsifiziert.

  3. […] Oder wie in einem vergangenen Artikel berichtet eine platte populistische Lüge zur häuslichen Gewalt : https://maennergedanken.wordpress.com/2012/01/09/feministisches-zahlenwerk-1/ […]

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